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Alles zur DHDL-Weihnachtsfolge: Dümmel schnappt sich Kerzen aus Fett – und was ist ein Cucap?

Jurymitglied Ralf Dümmel war im Investitionsrausch: In der weihnachtlichen Sonderfolge von Die Höhle der Löwen hagelte es Deals.

5 Min.
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Machte vor fast keinem Deal halt: Ralf Dümmel war beim Weihnachtsspecial in Investitions-Laune. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Es war ein Fest in Form einer Gründer:innen-Show: Bei der weihnachtlichen Sonderfolge der Startup-Show Die Höhle der Löwen orientierte sich sowohl die Planung als auch der Ausgang an der besinnlichen Zeit. Es gab ein Produkt zum Backen, damit sich keiner über Schwierigkeiten bei der Gebäckfüllung ärgern muss, und vegane Soßen, damit die Festtafel nicht zum Ort des Streits wird. Die Produkte waren eindeutig an ein weihnachtliches Motto angepasst – und damit fanden sie großen Anklang bei den Investor:innen.

Besonders einen riss es mehrfach vom Stuhl: Ralf Dümmel. So viel sei verraten: Kein Startup ist ohne Investment nach Hause gegangen – es dümmelte sehr. Die komplette Folge gibt es zum Nachschauen bei RTL Plus.

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Cucap: Backhelfer als Platzhalter

Jessica Schilling entwickelte die Cucaps, als sie wegen mehren Operationen länger krankgeschrieben war. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Gründerin: Jessica Schilling

Das Produkt: ein Hohlraum-Füller für Muffins. Damit soll das Füllen der kleinen Gebäckteilchen leichter werden. Dazu soll auch weniger Teig verschwendet werden, wenn Muffins nicht erst ausgehöhlt werden müssen, bevor sie gefüllt werden können. Bei dem Produkt handelt es sich um rundlich-längliche Silikonteile, die mittig in den Muffins platziert werden. Der Cucap kann auch an andere Stelle in der Küche eingesetzt werden, etwa um Blätterteig für den Backvorgang aufzurollen.

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Gewünschtes Investment: 120.000 Euro für 25 Prozent der Unternehmensanteile

Deal: Dagmar Wöhrl stieg aus, da ihr ein Team um die Gründerin fehlte. Nils Glagau probierte das Backen mit den Cucaps live aus, sah allerdings die gesetzten Umsatzziele als nicht passend an. Aus diesem Grund war auch Carsten Maschmeyer raus. Auch Tillman Schulz machte kein Angebot: Er sah das Produkt in einer Nische. Ralf Dümmel widersprach ihm da und machte ein Angebot: Er wollte für das geforderte Geld 30 Prozent der Anteile. Die Gründerin nahm das Angebot an.

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Heyfam: App für (Geschenk-)Erinnerungen

Milana Marks will mit einer App für einfacheres Schenken sorgen. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Gründerin: Milana Marks

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Das Produkt: eine App, die vor Familienfesten die Planung erleichtern soll und datenbasiert Vorschläge für Geschenke macht. In der App gibt es für jedes Familienmitglied ein eigenes Profil, das angelegt werden kann. Darin können wichtige Termine in Bezug auf die Person als Erinnerung eingestellt werden. Passend zur Erinnerung werden Vorschläge für Geschenke gemacht. Dafür werden Angaben aus dem Profil genutzt. Die Produkte und Unternehmungen stammen von Partnerunternehmen der App. Nutzbar ist die App auch für Freunde.

Gewünschtes Investment: 150.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile

Deal: Glagau lehnte ab, da die App nicht zu seiner Überzeugung passen würde. Schulz hielt den Businessplan für falsch und stieg aus. Kein Angebot machte außerdem Dümmel. Wöhrl sah die Kapitalplanung als unpassend an und stieg aus. „Dein Businessplan ist ein Schrottplan“, kommentierte Maschmeyer. Dennoch machte er ein Angebot: Er wollte 25,1 Prozent für das Investment. Die Gründerin nahm den Deal an.

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Molly Suh: Duftkerzen aus Gastro-Fett

Der Name des Startups von Amy Peters (links) und Maurice Jedlicka steht mit „Molly” für ein molliges Gefühl und mit dem aus dem Indonesischen stammenden „Suh” für Nachhaltigkeit. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Gründer:innen: Amy Peters und Maurice Jedlicka

Das Produkt: nachhaltige Kerzen. Das Wachs stammt aus Gastronomie und Hotellerie: Es handelt sich um pflanzlichen Fette, die von Entsorgungsunternehmen eingesammelt und beim Recycling gereinigt werden – so können sie zu Kerzenwachs werden. Schadstoffe sollen dabei entfernt werden, das Wachs ist am Ende geruchsneutral. Zur Duftkerze werden die Kerzen dann durch ätherische Öle.

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Gewünschtes Investment: 75.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile

Deal: Glagau fehlte die Innovation am Produkt, daher stieg er aus. Maschmeyer sah die Marktlage als zu schwer an und stieg daher aus. Wöhrl stellte die Hotels als Abnehmer infrage und stieg ebenfalls aus. Schulz sah Schwierigkeiten, das Produkt „ins Regal“ zu bringen, und stieg auch aus. Dümmel sah die Firmenbewertung als zu hoch an, machte aber trotzdem ein Angebot: 75.000 Euro für 25 Prozent. Die Gründer:innen nahmen den Deal an.

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Taste Religion: Vegane Saucen

Koch und Diplom-Betriebswirt für Systemgastronomie Mattis Eckmann (links) und Lasse Thielen, mit Erfahrungen aus dem elterlichen Feinkostgeschäft, sind Experten im Food-Bereich. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Gründer: Mattis Eckmann und Lasse Thiele

Das Produkt: vegane Saucen, die ohne „unnötige“ Zusatzstoffe auskommen sollen, wie Mitgründer Mattis Eckmann sagt. Die Bratensauce wurde beispielsweise unter anderem mit Rotwein, Sojasauce und Steinpilzen hergestellt. Zur Aufzeichnung der Sendung gab es sechs vegane Saucen. Das Produkt gibt es in erster Linie für den Endverbraucher, die Gründer wollten damit jedoch auch in die Gastronomie gehen. Außerdem wollen sie Taste Religion zu einer Dachmarke ausbauen.

Gewünschtes Investment: 150.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile

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Deal: Für diesen Pitch durften die Investor:innen an einer Weihnachtstafel Platz nehmen, um die Soßen zu probieren – für die Verhandlung ging es dann zurück auf die Investor:innen-Sessel. Maschmeyer stieg aus, da er in der Regel „kein Food“ mache. Dümmel stieg aus, da er bereits in andere Startups, die Saucen herstellen, investiert sei. Glagau, Schulz und Wöhrl machten gemeinsam ein Angebot: Sie wollten 30 Prozent für das gewünschte Investment. Die Gründer nahmen den Vorschlag an.



Gogglestop: Skibrillen-Stopper für Skihelme

Reality-TV-Bekanntheit Jürgen Milski (links) zeigt die Anbringung eines Goggles am Helm – erfunden hat das Gadget Ralf Kosche. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Gründer: Jürgen Milski und Ralf Kosche

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Das Produkt: ein Stopper, der verhindert, dass eine Skibrille vom Helm rutscht. Das dreieckige Stück wird mithilfe von Klettverschlüssen auf dem Helm positioniert. Die Skibrille wird dagegengeklemmt – so kann sie nicht mehr in den Nacken rutschen. Das soll für Sicherheit sorgen: Bei Skifahrer:innen und Snowboarder:innen seien durch solche verrutschen Brillen bereits Unfälle passiert. Das soll mit dem Gogglestop verhindert werden.

Gewünschtes Investment: 30.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile

Deal: Schulz rutschte extra Probe und testete das Produkt auf einem Schlitten. Jedoch kamen weder er noch die anderen Investor:innen zu einem Angebot: Dümmel war begeistert von Produkt und Gründer, er wollte den Deal eingehen. Das rührte Milski zu Tränen, Kosche und er gingen den Deal mit Dümmel ein.



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