Kolumne

Digital Leadership: Was die neue Arbeitswelt für eine Unternehmenskultur 4.0 bedeutet

Neue Generationen von Mitarbeitern bringen ihre Ideen, Ansätze und Vorstellungen in Unternehmen ein und haben damit auch einen starken Einfluss, schreibt unser Autor in Konrads Management-Kolumne

Auch wenn Begriffe wie Homeoffice, Work-Life-Balance und Sabbatical selbstverständlich im alltäglichen Sprachgebrauch angekommen sind, ist der Gedanke von sinnhafter Arbeit historisch neu. Lange Zeit – teilweise bis in die Gegenwart – waren die große Mehrheit der Jobs streng weisungsgebundene Posten. Eigeninitiative, selbständiges Denken oder Kreativität waren dort nicht gefordert. Der Übergang in die Wissensgesellschaft markierte einen Paradigmenwechsel. In der westlichen Gesellschaft kommt nach einer langen Phase des Aufschwungs und des persönlichen Luxus eine Sehnsucht nach immateriellen Werten auf.

Arbeitnehmer suchen einen Sinn in ihrer Arbeitstätigkeit

Um Mitarbeiter der Wissensgesellschaft für sich zu gewinnen und an sich zu binden, müssen Unternehmen ihre Kulturen und Führungsstrukturen verändern. Gleichzeitig wünschen sie sich Mitarbeiter, die sich durch Kreativität, Empathie und die Fähigkeit des ganzheitlichen Denkens auszeichnen.

Nach dem Vorbild der vernetzten Computer und des Internets spielt das Denken in Netzwerken auch für Mitarbeiter eine wichtige Rolle. In vielen Unternehmen haben Collaboration, Co-Creation, Crowdsourcing und die Weisheit der Vielen Einzug erhalten. Durch das Lernen von anderen Wirtschaftsbereichen entstehen Cross-Innovations. Eine lernende Organisation erwartet diese Eigenschaft auch von ihren Mitarbeitern.

Strukturen treffen auf Freiräume

Eine hierarchische Struktur ist für die Organisation von komplexem Wissen nicht erforderlich – im Gegenteil. Mitarbeiter brauchen fluide Strukturen mit reichlich Freiräumen, um Wissen in der ihnen eigenen Weise zu verarbeiten, sich zu vernetzen und Innovationen hervorzubringen. Wissen, Vernetzung und Kreativität werden zu Schlüsselressourcen.

Die Unternehmenskultur 4.0 muss flexiblen und mobilen Arbeitsformen Raum geben. In vielen Unternehmen entstehen moderne Raumkonzepte, die produktives Arbeiten und eine kreative Atmosphäre verbinden. Co-Working meint räumliche und geistige Zusammenarbeit. Im passenden Raum können Mitarbeiter konzentriert Konzepte entwickeln und wenig später mit Kollegen in einem spontan einberufenen Brainstorming an einem Design-Thinking-Prozess teilnehmen.

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