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Drittanbieter-Apps auf Twitter: Die Sperrungen „sind beabsichtigt“ – laut Insider

Seit Tagen können Drittanbieter-Apps nicht mehr auf die Schnittstellen von Twitter zugreifen. Die Gerüchteküche brodelt. Insider sagen jetzt, dahinter stecke Kalkül. Twitter selbst gibt keinen Kommentar.

1 Min. Lesezeit
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Drittanbieter-Apps auf Twitter gesperrt. (Foto: Shutterstock / DVKi)

Twitter-Apps wie Tweetbot oder Twitterrific haben seit Freitag mit Problemen zu kämpfen. Der Grund: Die Drittanwender-Dienste, mit denen Nutzerinnen und Nutzer auf den Kurznachrichtendienst Twitter zugreifen konnten, haben plötzlich keinen Zugang mehr. Die Programme können seit einigen Tagen keine Verbindung mehr zu den Schnittstellen von Twitter herstellen. Die Gründe sind unbekannt, allerdings brodelt die Gerüchteküche.

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Erstmals hat jetzt beispielsweise das Silicon-Valley-Nachrichtenblog „The Information“ geäußert, dass die Blockade beabsichtigt sei. Das Online-Medium beruft sich auf interne Twitter-Chats, die angeblich belegen, dass der Zugang mit Absicht getrennt worden sei. Die genauen Gründe dafür bleiben jedoch offen. Twitter selbst hat sich bislang nicht dazu geäußert. Auch der sonst so kommunikationsfreudige Eigentümer Elon Musk ist still.

Dass das Geschehen durchaus gewollt sein könnte, ist indes nicht ganz abwegig. Twitter verdient durch Werbung in den hauseignen Anwendungen und der Web-Version. Die Anzeigen gibt der Kurnachrichtendienst zwischen den Tweets aus. In den Programmen der Drittanbieter sind diese jedoch ausgeblendet. Twitter gehen dadurch Umsätze verloren. In der Vergangenheit stand die Beziehung zu diesen Programmen schon öfter in Diskussion.

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Anders als zu Zeiten vor der Übernahme durch Elon Musk, liegt der Fokus stärker auf das Geldverdienen. Mit Musk an Bord war unter anderem sogar eine Monetarisierung über die verifizierten Accounts geplant. Nutzerinnen und Nutzer sollten quasi für den Blauen Haken, ein Verifizierungssymbol für prominente Personen und öffentlich aktive Organisationen, zahlen. Die Idee scheiterte aufgrund missbräuchlicher Anwendungen.

Die Verantwortlichen der Drittanbieter-Apps Tweetbot und Twitterrific gaben ihren Nutzerinnen und Nutzern unterdessen Bescheid, dass sie selbst nicht wüssten, wo das Problem sei. Von Twitter selbst käme zudem keine Antwort auf ihre Nachfragen. Die Apps sind unterschiedlich betroffen. Tweetbot etwa funktioniert gar nicht mehr, Twitterrific läuft zwar nicht mehr auf dem iPhone, jedoch noch weiterhin auf Macs.

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