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Piëch GT: Elektro-Sportwagen lädt 400 Kilometer Reichweite in unter 5 Minuten

Der Sohn des Porsche-Patriarchen hat dazu einen eigenen Schnelllader entwickelt. Für die maximale Ladeleistung braucht es allerdings einige Voraussetzungen.

2 Min. Lesezeit
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Den Elektro-Sportwagen Piëch GT soll man 2024 kaufen können. (Bild: Piëch Automotive)

Es ist ein Jahr ins Land gegangen, seitdem die Öffentlichkeit zum letzten Mal von dem Sportwagen-Projekt Anton Piëchs gehört hat. Seinerzeit hieß das erste Auto des Startups noch Mark Zero. Nun zeichnet sich ab, dass der Elektro-Sportwagen unter Piëch GT2 firmiert. Doch auch das soll nur ein Projektname sein. Technisch bestätigt das Team um eines der 13 Kinder des Automobil-Patriarchen Ferdinand Piëch, was es angekündigt hatte. Bei einigen Details verrieten die Konstrukteure gar Einzelheiten.

Piëch GT mit ansprechenden Lade-Daten

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Die Batterie besitze eine Reichweite von 500 Kilometern nach dem WLTP-Standard. Zudem lässt sie sich in unter fünf Minuten auf 80 Prozent Kapazität aufladen, schreiben die Macher auf ihrer Website. Das wäre ein sehr guter Wert. Das verdanke der GT der neuen Batterietechnologie, die ihren Weg in den Wagen gefunden habe. Sie soll auf vollgasfest sein, sich also auch bei hoher Beanspruchung nicht erhitzen. Piëch hat nach eigenen Angaben mit dem chinesischen Unternehmen Qingdao Tgood Electric einen speziellen Schnelllader entwickelt, um diese Zeit zu erreichen. Das besitzt ein eigenes Ladenetz in China, doch nicht hierzulande – Stecker und Technologie sollen inkompatibel sein. Auf Nachfrage erfährt man, dass der Piëch GT acht Minuten für diesen Vorgang braucht, wenn er von einer europäischen CCS2-Schnelladesäule geladen wird. Der Tüv bestätigt, dass sich die Batterie beim Laden mit 350 Kilowatt um nicht einmal 15 Grad Celsius erwärmt.

Passend dazu: Reichweite von Elektroautos – der Mythos von falschen Reichweitenangaben

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Den Elektro-Sportwagen Piëch GT soll man 2024 kaufen können. (Bild: Piëch Automotive)

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3 Motoren bringen den GT auf Touren

Der Sportwagen soll aus dem Stand in unter drei Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Möglich machen das drei Motoren, die jeweils 150 Kilowatt aufweisen. Das entspricht einer Systemleistung von 450 Kilowatt, also 611 PS. Ein erster Prototyp raste schon auf dem Memminger Flughafen herum. Dort in der Nähe, im Ort Benningen, sitzt die einzige Zweigstelle des Unternehmens. Piëch Automotive rechnet mit einem zweiten Prototyp im nächsten Frühjahr. Den Serienstart verschiebt das Startup auf 2024. Dann soll zunächst der Sportwagen GT2 in mehreren Varianten angeboten werden. Unter vorgehaltener Hand heißt es, die Preise für ein Exemplar liegen bei rund 200.000 Euro. Später plant das Unternehmen einen Grand Toursimo mit vier Sitzen, den GT4, herauszubringen.

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Dein t3n-Team

Frank

… innerhalb von 5 Minuten …

„in 5 Minuten“ ist es viertel nach sechs

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