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In wenigen Sekunden zum Geld: Was sich bei Überweisungen ändern wird

Zehn Sekunden – das soll der neue Standard bei Überweisungen innerhalb der EU sein. Die Echtzeitzahlungen werden ab Herbst 2025 verpflichtend – und dürfen nichts extra kosten.

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Von Instant Payments per Default könnten Verbraucher:innen profitieren. (Foto: Alex Brylov/Shutterstock)

Überweisungen in Sekunden – das soll nach dem Willen der Europäischen Union der neue Standard im digitalen Zahlungsverkehr werden.

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Der Rat der EU hat am Montag neue Vorschriften verabschiedet, um solchen Sofortzahlungen in Euro zum Durchbruch zu verhelfen. Mit ihnen könnten Zahlungen in Echtzeit und rund um die Uhr das neue „Normal“ für Standardüberweisungen werden.

Echtzeitzahlungen werden verpflichtend

Alle Zahlungsdienstleister, vor allem aber Banken, müssen künftig solche Echtzeitüberweisungen anbieten, sofern sie auch Standardüberweisungen ermöglichen. Spätestens zehn Sekunden nach Freigabe der Zahlung muss die Überweisung dann den Empfänger:innen gutgeschrieben werden. Die Echtzeitüberweisung soll zudem immer verfügbar sein – auch außerhalb der Geschäftszeiten und bei länderübergreifenden Zahlungen innerhalb der EU.

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Für die sekundenschnellen Zahlungen dürfen die Banken aber nichts extra berechnen. Die Gebühren dürfen nicht höher sein als für normale Überweisungen. Das ist bislang anders. Banken, die heute schon Echtzeitzahlungen in den EU-Ländern anbieten, kassieren dafür oft höhere Gebühren – was wohl auch der Grund ist, warum sich die Zahlart noch nicht flächendeckend durchgesetzt hat.

Technisch dürfte ihnen die Umstellung auf die dann kostenneutralen Echtzeitzahlungen hingegen leicht fallen, da viele die sekundenschnellen Zahlungen bereits anbieten.

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Zum Schutz der Kund:innen wird zudem der sogenannte IBAN-Name-Check verpflichtend. Nutzer:innen können damit überprüfen, ob hinter einer angegebenen IBAN tatsächlich der oder die beabsichtigte Empfänger:in steht. Das soll sie vor Betrugsmaschen schützen.

Stärkung europäischer Anbieter

Die neuen Vorschriften müssen jetzt noch in nationales Recht überführt werden. Das wird im Euroraum etwas schneller gehen als in den übrigen EU-Ländern. Ab Herbst 2025 wird es dann aber möglich sein, Geld in Echtzeit zu überweisen, ohne dafür Extragebühren zahlen zu müssen.

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Die neuen Regeln sollen europäische Anbieter im Konkurrenzkampf mit großen US-Konzernen wie Visa und Mastercard aber auch Paypal stärken, die aktuell den Zahlungsmarkt dominieren. „Die neuen Regeln werden die strategische Autonomie des europäischen Wirtschafts- und Finanzsektors verbessern, da sie dazu beitragen werden, übermäßige Abhängigkeiten von Finanzinstituten und Infrastrukturen in Drittländern zu verringern“, erklärte der Rat.

Positiv dürften sich die neuen Regeln auch im Onlinehandel bemerkbar machen, da mit den Echtzeitzahlungen eine schnellere Abwicklung von Bestellungen und Lieferungen innerhalb der EU-Länder möglich wird.

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