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Schluss mit Edge-Zwang: Diese Microsoft-Neuerung dürfte viele Windows-User freuen

Wer anstelle von Edge lieber Chrome oder Firefox nutzt, darf sich freuen. Microsoft wird Nutzer:innen bald ermöglichen, alle Links in Windows mit ihrem standardmäßigen Webbrowser zu öffnen, anstatt die Verwendung von Microsoft Edge zu erzwingen. Doch es gibt einen Haken.

Von Stefica Budimir Bekan
2 Min. Lesezeit
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Windows-11-User:innen dürfen sich über eine Änderung von Microsoft freuen – allerdings nicht alle. (Bild: Melnikov Dmitriy/Shutterstock)

In der Vergangenheit zeigten sich Windows-11-User:innen immer wieder verärgert, weil Microsoft ihnen Edge als Standard-Browser aufzwingt. Doch damit soll nun Schluss sein.

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Wie das Unternehmen mitteilte, als es Windows 11 Insider Preview Build 23531 im Dev Channel präsentierte, werden Links in Windows-Systemanwendungen nicht mehr standardmäßig mit Microsoft Edge geöffnet.

Über Änderung können sich nicht alle Benutzer:innen freuen

Doch das gilt nicht für alle Windows-11-User:innen: Microsoft möchte lediglich Benutzer:innen in der Europäischen Union sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen ermöglichen, alle Links in Windows mit ihrem standardmäßigen Webbrowser zu öffnen, anstatt die Verwendung von Microsoft Edge zu erzwingen.

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„In der Europäischen Wirtschaftszone (EWR) verwenden Windows-Systemkomponenten den Standardbrowser, um Links zu öffnen“, heißt es in einer Änderungsnotiz aus einer Windows-11-Testversion.

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Änderungen womöglich wegen Digital Markets Act

Es ist unwahrscheinlich, dass Microsoft diese Änderungen an Windows 11 speziell in EU-Ländern aus einem Akt von Good Will vornimmt. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie dem Digital Markets Act der EU zu verdanken sind, der im März 2024 in Kraft treten soll und mit einer Reihe von Regeln einhergeht.

Plattformen wie Windows werden dann nämlich dazu verpflichtet sein, eine Vielzahl von Interoperabilitäts- und Wettbewerbsregeln einzuhalten, darunter die Möglichkeit für Benutzer:innen, „vorinstallierte Apps einfach zu deinstallieren oder Standard-Einstellungen in Betriebssystemen, virtuellen Assistenten oder Webbrowsern zu ändern, die sie zu den Produkten und Diensten des Gatekeepers führen, und Wahlschirme für wichtige Dienste anzubieten.“

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Microsoft will wohl kartellrechtliche Prüfungen umgehen

Microsoft hat seine neuesten Änderungen an Windows 11 bekannt gegeben, nur wenige Tage bevor das Unternehmen verkündete, dass es im Oktober Teams von seinen Microsoft 365- und Office 365-Produktivitätssuiten auf den EU-Märkten trennen würde.

Die Änderungen bei Microsoft Teams sollen vermutlich auch dazu dienen, weitere kartellrechtliche Prüfungen zu vermeiden. Die Europäische Kommission hatte im Juli eine formelle kartellrechtliche Untersuchung in Bezug auf die Bündelung der Teams-Software von Microsoft mit der Office-Produktivitätssuite eingeleitet.

Die Untersuchung der EU wurde durch eine Beschwerde des Konkurrenten Slack ausgelöst. Das Unternehmen behauptete nämlich, Microsoft habe Teams „illegal verknüpft“, „zwangsinstalliert“ und für Millionen von Nutzer:innen blockiert, während die tatsächlichen Kosten für Unternehmenskund:innen angeblich verdeckt wurden.

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Nicht die einzige Änderung von Microsoft

Die Öffnung der Links mit dem Lieblings-Browser ist nicht die einzige Neuerung von Microsoft. Windows-User:innen soll es in Zukunft auch möglich sein, Passwörter in Edge zu kategorisieren und Notizen hinzuzufügen.

Diese Funktion erweist sich als besonders nützlich, wenn man nach bestimmten Passwörtern sucht und sich nicht sofort an den Namen des jeweiligen Dienstes erinnert. Ebenso können Passwörter anhand ihrer Anwendungsbereiche strukturiert angezeigt werden.

 

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Manfred Hans

Dieses unsägliche Gendern wird mich in Zukunft davon abhalten t3n zu lesen.

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