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Einstellungsstopp: Tiktok bereitet sich auf US-Schließung vor

Trotz der Klage, die das Unternehmen gegen die US-amerikanische Rückabwicklungsverfügung zum Musical.ly-Kauf eingereicht hat, scheint Bytedance als Tiktok-Eigner damit zu rechnen, zumindest zeitweise den Betrieb einstellen zu müssen. Dafür sprechen einige Vorbereitungen.

1 Min. Lesezeit
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Das Tiktok-Logo vor einer chinesischen Flagge. (Foto: dpa)

Nach dem Weggang des erst kürzlich angeheuerten Ex-Disney-Managers Kevin Mayer scheint die Zuversicht im Hause Bytedance zu schwinden. So hat die amerikanische Niederlassung Tiktok Inc. offenbar einen Einstellungsstopp verhängt und die Mitarbeiter angewiesen, Zeitkontingente für die erforderlichen Arbeiten im Falle einer Schließung einzuplanen. Das ist zumindest der eine Teil der derzeit zweigleisigen Unternehmensstrategie.

Tiktok fährt zweigleisig

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Gleichzeitig sollen die Übernahmegespräche vor der entscheidenden Phase stehen. Wie Business Insider berichtet, könnte sich das Unternehmen schon am Freitag auf einen Bieter festlegen, mit dem dann exklusive Übernahmegespräche geführt werden würden. Wenige Tage vor dem Abschluss stünden die Gespräche, so das Blatt.

Offiziell bestätigt Tiktok derzeit nur das Bestehen eines Einstellungsstopps. Bis zum 15. September 2020, dem Ende der von US-Präsident Donald Trump gesetzten 45-Tage-Frist, würden keine Neueinstellungen vorgenommen, so Tiktok. Gleichzeitig sollen die Entwickler des Unternehmens laut Reuters angewiesen worden sein, Zeitkontingente einzuplanen, um im Fall der Fälle die Einstellung des Betriebs der App in den USA geordnet durchführen zu können.

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Die Schließungspläne gelten im Unternehmen eher als Backup-Strategie. Offenbar hat sich Bytedance mittlerweile mit einer Veräußerung der US-amerikanischen Betriebsteile angefreundet. Die stünde unter der Voraussetzung einer Genehmigung durch die Regierungen der USA und Chinas. Die Zustimmung Chinas dürfte dabei als äußerst unsicher gelten und wohl maßgeblich vom Übernehmer und den konkreten Bedingungen abhängen.

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Die größten Chancen für eine erfolgreiche Übernahme werden derzeit Microsoft und seinen Partnern, einem Konglomerat aus Walmart, Softbank und Alphabet, zugesprochen. Ins Rennen gebracht hatten sich darüber hinaus Oracle und Twitter. Denkbar, wenn auch angesichts der bisherigen Entwicklung unwahrscheinlich, wäre zudem, dass das von Tiktok angerufene US-Gericht die präsidiale Verfügung kippt.

Passend dazu: Tiktok-Macher Bytedance: „Die Partei sitzt am längeren Hebel“

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