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Das GIFs doch nicht: Meta soll Giphy wieder verkaufen

Durch die Übernahme von Giphy habe Facebook-Mutter Meta nach Ansicht der britischen Wettbewerbshüter eine zu große Marktmacht. Die Behörde verlangt daher, dass Meta die GIF-Suchmaschine wieder verkauft.

1 Min. Lesezeit
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Metas neuester Chatbot pöbelt erst mal gegen den Konzernchef Zuckerberg. (Foto: Frederic Legrand – Comeo / Shutterstock)

2020 hatte der damals noch als Facebook firmierende Internetkonzern Meta die GIF-Suchmaschine Giphy für 400 Millionen US-Dollar übernommen. Jetzt verlangt die britische Wettbewerbsbehörde CMA, dass der Kauf rückgängig gemacht wird. Die Behörde begründet die Entscheidung damit, dass der Kauf den Wettbewerb im Social-Media-Bereich mindern würde. Meta kritisiert die Entscheidung und erwägt, Einspruch einzulegen.

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Die britischen Wettbewerbshüter kritisieren unter anderem, dass Meta als Marktführer im Social-Media-Bereich seinen Konkurrenten den Zugang zu Giphy erschwere und beispielsweise von Tiktok und Twitter verlange, mehr Daten für die Nutzung des Dienstes herauszugeben. Außerdem habe sich Meta durch den Kauf auch einen zukünftigen Konkurrenten im britischen Werbemarkt vom Hals geschafft.

Giphy hätte Facebook auf dem Werbemarkt Konkurrenz machen können

„Vor dem Zusammenschluss hatte Giphy innovative Werbedienste eingeführt und erwog eine Ausweitung auf Länder außerhalb der USA, einschließlich Großbritannien“, heißt es in dem Bericht der britischen Behörde. Nach dem Kauf wurden diese Werbeangebote jedoch eingestellt.

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„Die Werbedienste von Giphy hatten das Potenzial, mit den eigenen Display-Werbediensten von Facebook zu konkurrieren. Sie hätten auch andere Marktteilnehmer, darunter Websites für soziale Medien und Werbetreibende, zu mehr Innovation angeregt.“ Das sei besonders besorgniserregend, weil Meta bereits fast die Hälfte des britischen Online-Werbemarktes kontrolliere.

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Giphy-Kauf hatte schon im Oktober zu einem Bußgeld geführt

Im Oktober hatten die britischen Wettbewerbshüter Meta bereits zu einer Strafzahlung in Höhe von 50 Millionen britischen Pfund verurteilt. Das Unternehmen soll sich geweigert haben, die Behörde in einem ausreichenden Maße über die Giphy-Übernahme zu informieren. Da das Unternehmen zuvor mehrfach verwarnt wurde, müsse man davon ausgehen, dass Meta absichtlich so gehandelt habe, hieß es in der damaligen Begründung.

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