GIF

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Beim Graphics-Interchange-Format handelt es sich um übereinandergelegte Bilder, die eine kurze Animation bilden. Damit die einzelnen Bilder einen passenden Kurzclip kreieren können, müssen sie innerhalb einer kurzen Sequenz abgespielt werden. Bezüglich Dauer und Umfang besitzen die Animationen keinen festen Rahmen. Jedes GIF kann unterschiedlich lange dauern und unterschiedlich viele Bilder beinhalten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bildern oder Videos lassen sich die GIFs zudem nicht einfach sofort erstellen. Grundsätzlich werden spezielle Tools, beispielsweise eigene Bildbearbeitungs- oder Videoprogramme, sowie eigene Onlineservices benötigt. Jeder Nutzer kann GIFs aber frei versenden und empfangen, wodurch sie unter anderem als Emojis über das Internet verschickt oder auf Social- Media-Plattformen geteilt werden können.

GIF als eigenes Bildformat speziell für Animationen

Obwohl Social-Media-Plattformen und Messenger-Dienste erst seit wenigen Jahren im Gebrauch sind, reicht die Geschichte der GIFs bis in die 1980er-Jahre zurück. Ursprünglich wurde das Graphics- Interchange-Format als neues Farbformat von Steve Wilhite eingeführt. Schon damals lag der Vorteil der Bilder darin, dass das Bildformat deutlich weniger Speicherplatz als andere Grafikformate besaß. Diesen Vorteil weisen die Bilder bis heute auf. Die Einführung des GIF-Formats half zudem deutlich dabei, andere Formate wie etwa JPEG umzusetzen. GIF-Bilder erlaubten allerdings im Gegenteil zu JPEG immer Animationen und Transparenz. Ab den 2010er-Jahren erlebte das GIF-Format ein Comeback als eigenes Webformat. Die kurzen Bilder wurden vor allem für Clips aus Filmen, aber auch als Animation von Stehbildern verwendet, damit sie frei verschickt werden konnten. Inzwischen nutzen immer mehr Plattformen und Nutzer die Animationen, wodurch eine breite Auswahl an GIFs verfügbar ist.

Verschiedenste GIFs für jeden User

Die Erstellung und Verwendung von GIFs unterliegt keinen Grenzen. Dadurch kann jeder Nutzer sie kreieren und nach Belieben verwenden. Möchte ein Anwender beispielsweise ein GIF über eine App oder einen Messenger verschicken, erhält er die Auswahl, diese als gesonderte Datei oder direkt aus der Bibliothek auszuwählen. Ob die Animationen automatisch eingebunden sind und folglich direkt abgespielt werden oder ob sie importiert werden müssen, ist bei jedem Netzwerk oder Dienst anders. Viele Dienste rüsten zudem laufend nach, sodass sich GIFs wie etwa Emojis, Herzen oder bestimmte Filmsequenzen immer öfter einsetzen lassen. 

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