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Flugtaxis über Singapur: So plant Volocopter seine Asien-Expansion

Statt im Stau zu stehen, eine Runde mit dem Flugtaxi drehen? Die Asien-Pläne des deutschen Tech-Hersteller Volocopter sind groß – noch gibt es aber einen Haken.

2 Min. Lesezeit
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Der Volocity über Singapur. Volocopter arbeitet an der Expansion in den asiatischen Raum. (Bild: Volocopter)

Christian Bauer, CCO von Volocopter, hat sich bei der Singapore Airshow zu den Expansionsplänen des Unternehmens geäußert. Bis 2024 wolle man eine Flotte mit 10 bis 20 Elektro-Flugtaxis in Singapur einsetzen, so Bauer gegenüber dem Nachrichtenportal Bloomberg.

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Neben beliebten Tourismuszielen wie dem Luxusviertel Marina Bay und der Insel Sentosa sollen zukünftig auch nahegelegene Ziele in den Nachbarländern Malaysia und Indonesien mit den elektrisch betriebenen Senkrechtstartern angeflogen werden. In Marina Bay hatte Volocopter 2019 seinen ersten und bislang einzigen bemannten Flugtaxi-Flug in einer Innenstadt durchgeführt.

Volocopters Singapur-Roadmap: 1.300 neue Stellen und 2,6 Milliarden Euro

Zusätzlich zu den Flugangeboten plant das Unternehmen einen Wartungsbetrieb in Singapur und prüfe aktuell in einer Machbarkeitsstudie, ob man im asiatischen Raum einschließlich Singapur auch Fluggeräte produzieren könne. Bauer erklärte im Interview, man gebe sich „die nächsten zwölf Monate Zeit“, um zu herauszufinden, ob und wie die Pläne zur Fertigung tatsächlich verwirklicht werden könnten.

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Insgesamt wolle man im Zuge der Expansion die Beschäftigtenzahl in Singapur von aktuell zehn auf insgesamt 500 bis 2030 aufstocken.

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Damit bleibt der CCO deutlich unter der Schätzung, die Volocopter in einer am 14. Februar veröffentlichten offiziellen Singapur-Roadmap abgibt: Man könne der Stadt durch die Expansion bis 2030 nicht nur rund 2,6 Milliarden Euro „kumulative wirtschaftliche Vorteile” bringen, sondern auch „bis zu 1.300 neue Stellen in der Region schaffen“, heißt es darin.

Die Roadmap verrät auch: Geht es nach Volocopter, sollen bis 2030 vier bis sechs Start- und Landeplätze, sogenannte Voloports, in der Region eröffnet werden.

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Flugtaxis mit Senkrechtstart? Noch fehlt die Genehmigung

Auch wenn Volocopter aktuell noch die Zertifizierung durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit fehlt und der Demonstrationsflug in Marina Bay mittlerweile mehr als zwei Jahre zurückliegt: Die ersten Reservierungen für 15-minütige Probeflüge hat das Unternehmen schon 2020 vergeben. Kostenpunkt pro Ticket: 300 Euro.

 

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In China will Volocopter schon Anfang 2023 starten – allerdings zunächst nicht mit Flugtaxen, sondern mit Drohnen, die in der Stadt Chengdu Pakete ausliefern. Dafür agiert das Unternehmen als Joint Venture mit Geely Automobile Holdings.

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Flugtaxi-Pläne, die noch auf eine Genehmigung durch die Regierung warten, gibt es aber auch für China, man sei außerdem mit Behörden und Unternehmen in Südkorea und Japan im Gespräch, so Bauer auf der Singapore Airshow.

Rückenwind bekommt das Unternehmen bei seinen Plänen durch verschiedene Partnerschaften: Am 10. Februar hat Volocopter mit der Aviation Capital Group LLC (ACG) eine Vereinbarung getroffen, die das Unternehmen bei der kommerziellen Vermarktung der Fluggeräte unterstützen soll – sobald die Flugtaxis für diesen Bereich zugelassen sind.

Am 15. Februar hat das Unternehmen außerdem bekannt gegeben, dass das Economic Development Board Singapur und die Regierungsbehörde JTC eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit mit Skyports und Volocopter in Singapurs Zentrum für Luft- und Raumfahrtindustrie unterzeichnet haben.

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