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Großer Sprung: Clubhouse ist nach eigenen Angaben vier Milliarden Dollar wert

In wenigen Monaten hat sich Clubhouse zu einem bedeutenden Social-Media-Player entwickelt. (Foto: JLStock / Shutterstock.com)

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Noch im Januar war audiozentrierte Netzwerk Clubhouse eine Milliarde Dollar wert. Jetzt – drei Monate später – bewertet sich das Unternehmen selbst mit dem Vierfachen.


Clubhouse, die zuletzt gehypte Live-Audio-Plattform, soll erneut mit Investoren verhandeln. Das berichtet Bloomberg, dessen Mutterkonzern in einer der Investorengesellschaften beteiligt ist, mit Verweis auf interne Quellen. Die Informanten geben an, Clubhouse bewerte sich selbst mit vier Milliarden US-Dollar. Das entspricht dem Vierfachen des Wertes vom Januar.

Es sei jedoch unklar, wie viel Geld Clubhouse aufbringen will und welche Investoren sich an der nächsten Runde beteiligen. Seit Neuestem lassen sich über die Plattform Einnahmen erzielen. Clubhouse selbst verzichtet dabei bisher auf eine Provision. Beobachter sehen dies als ersten Schritt auf dem Weg zur Monetarisierung des Netzwerks an. Zunächst setze die Plattform aber auf Wachstum und wolle Neueinsteiger nicht durch Bezahlmodelle vergraulen.

Sehr hohe Erwartungen

Bloomberg merkt an, der Wert spiegele die „astronomischen Erwartungen“ der Investoren an die App wider. Der Dienst sei schließlich kaum ein Jahr alt und schon einer der größten Namen in der Wirtschaft. Er habe die mächtigsten Social-Media-Plattformen dazu angespornt, Nachahmer auf den Weg zu bringen. Am weitesten soll Twitters Pendant sein: „Spaces“ soll bereits in diesem Monat starten. Die Alternative von Facebook lässt wohl noch länger auf sich warten. Auch Spotify soll mithilfe der kürzlich übernommenen Betty Labs an einem Clubhouse-Klon arbeiten. Die Tiktok-Mutter Bytedance sowie Microsofts Linkedin und Slack bauen ebenfalls Druck auf, indem sie entsprechende Audio-Funktionen für ihre Plattformen ankündigten.

Twitter Spaces und mehr: Clubhouse-Alternativen für Android und iOS

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10 Millionen Nutzer – Tendenz steigend

Laut New Yorker soll Clubhouse zehn Millionen Nutzer haben. Zurzeit strömen Marken auf die Plattform. Ein aktueller Trend liegt zudem in Begleit-Apps und Audio-Tools, die momentan florieren. Die beiden Gründer Paul Davidson und Rohan Seth starteten die Betreibergesellschaft Alpha Exploration Co. Im Januar hatten sie rund 100 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Seinerzeit bewerteten sie Clubhouse mit einer Milliarde Dollar.

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