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„Großes“ Comeback? Der Apple HomePod 2 im Test

Dem HomePod Mini stellt Apple jetzt wieder einen Smart Speaker im Großformat zur Seite. Er ähnelt dem Original-HomePod stark. Für wen lohnt sich der Kauf? Um das zu klären, hatte ich den Apple HomePod 2 im Test.

Von Berti Kolbow-Lehradt
11 Min. Lesezeit

Der große Siri-Smartspeaker kehrt zurück. Überzeugt der Apple HomePod 2 im Test? (Foto: t3n)

Um dem erschwinglichen HomePod Mini nicht die Show zu stehlen, nahm Apple den teureren HomePod im Großformat Anfang 2021 aus dem Programm. Jetzt bringt der Hersteller den Smartspeaker zurück auf die Smarthome-Bühne – überraschenderweise zum gleichen Preis von 350 Euro. Für sein Comeback hat der smarte Entertainer ein Facelift erhalten und ein paar neue Chips fürs Klangtuning und Zusammenspiel mit Apple-Technik dabei. Reicht das als Ticket, um in den Warenkorb musikalischer Vernetzungsfans zu landen?

Facelift nach Vorbild des HomePod Mini

„Den kenn ich doch!“, mögt ihr euch denken. Von außen sieht der HomePod 2 von 2023 dem HomePod 1 aus 2018 tatsächlich zum Verwechseln ähnlich. Die Maße von 16,8 Zentimetern in der Höhe, 14,2 Zentimeter Durchmesser und 2,3 Kilogramm sind fast identisch. Unverändert bedeckt das zylinderförmige Gehäuse ein feinmaschiges Stoffgewebe, das in Weiß oder fast Schwarz („Mitternacht“) erhältlich ist.

Bei der Touch-Oberfläche nimmt sich der HomePod 2 Anleihen vom HomePod Mini (Test). Genau wie beim kleinen Lautsprecher schließt sie auch beim großen nicht mehr bündig mit dem Stoff ab, sondern ist ein paar Millimeter tiefergelegt. Die Plus- und Minus-Symbole sind fest aufgedruckt und dauerhaft zu sehen. Wenn Musik spielt, bestätigt dies jetzt eine weiße, kreisrunde Leuchtanimation in der Mitte. Ist Siri aktiv, reicht die ikonische Wellengrafik weiter bis an den Rand der von neun auf acht Zentimeter Durchmesser geschrumpften Oberfläche.

Die nun plane, statt gewölbte Unterseite des HomePod ist wie gehabt mit Silikon überzogen. Anderen Testberichten zufolge verfärbt sie erneut empfindliche Holzmöbel – vor allem, wenn deren Oberfläche geölt ist. In meinem Test passierte das bisher nicht.

HomePod 2, HomePod 1 und HomePod Mini nebeneinander

Der HomePod 2 (links) unterscheidet sich äußerlich nur in Details vom HomePod 1 (rechts). Die Deckplatte ist jetzt genauso versenkt wie beim HomePod Mini. (Foto: t3n)

Stromkabel entnehmbar, Standby-Verbrauch gesunken

Mit der Steckdose verbindet den Smart Speaker ein um 40 Zentimeter geschrumpftes 1,50 Meter langes, mit Textil ummanteltes Netzkabel, das sich nun einfach aus dem Gehäuse ziehen lässt. Reicht die Länge nicht aus oder hat meine Katze es angenagt, lässt es sich durch eine beliebige Strippe mit Kleingerätebuchse C7 ersetzen. Die Umwelt freut das. Dem Wunsch nach nachhaltigem Elektronikkonsum trägt Apple zudem damit Rechnung, dass die seltenen Erden in den Lautsprechermagneten und das Stoffkleid aus Recyclingmaterial stammen.

Den Lautsprecher hart vom Strom trennen zu können, wäre ebenfalls gut fürs Klima. Doch auf einen Ein- und Ausschalter verzichtet Apple, wie bei Smart Speakern üblich. Im Normalfall bleibt der HomePod 2 immer mit dem Strom verbunden. Im Standby zieht er mindestens 0,6 Watt. Das ist ein Watt weniger als beim Urmodell.

Smarte Einrichtung mit altmodischem WLAN

Die Einrichtung ähnelt der des ersten HomePod und HomePod Mini. Ich richte den Neuzugang mit einem iPhone ein und folge den Anweisungen des aufpoppenden Konfigurationsfensters. Ein iPad ginge auch. Hauptsache, auf dem Mobilgerät ist iOS oder iPadOS 16.3 installiert. Ein Mac oder Android, mit egal welcher Betriebssystemversion, kommen nicht infrage.

Im Zuge des Setup-Prozesses fügt das iPhone den Apple HomePod 2 im Test zu meinem WLAN-Heimnetz zu. Unerwartet surft der Smartspeaker nur mit dem älteren Standard Wifi 4 und damit nicht mit der höheren Bandbreite von Wifi 5 wie der Original-HomePod. Weil mit 2,4 und 5 GHz beide wichtigen Frequenzbänder an Bord bleiben, reichen Tempo und Ausweichmöglichkeiten aktuell noch für die Musikübertragung.

Eines von zwei Testgeräten will sich zwar zunächst nicht mit dem WLAN und meinem Smarthome verbinden. Doch höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei um kein Funkproblem, sondern eine Software-Panne in Apples Plattform HomeKit. Der Prozess lässt sich erst abschließen, nachdem ich alle im HomeKit-Zuhause befindlichen HomePods vom Strom nehme. Anderen Testberichten zufolge soll es auch helfen, den erweiterten Datenschutz in iCloud während des Setups zu deaktivieren.

Siri mit neuen Tricks und alten Baustellen

Wie die bisherigen HomePods ist auch dieser vorrangig ein Empfangsgerät für Siri-Sprachbefehle. Ohne Apples Sprachassistenz lässt sich auf dem HomePod 2 nur per Druckgeste Musik pausieren und fortsetzen sowie lauter und leiser stellen. Konkrete Musikwünsche, Smarthome-Aktionen oder Webauskünfte erfordern hingegen mündliche Kommandos.

Siri hört und reagiert auf dem Apple HomePod 2 im Test genauso gut wie auf den bisherigen Smartspeakern des Herstellers. Dass Apple die Anzahl der Siri-Mikrofone beim Generationssprung von sechs wie im Original-HomePod auf vier wie im HomePod Mini reduziert hat, erweist sich nicht als Nachteil. Meine Anfragen verarbeitet sie selbst aus größerer Entfernung und unter lauter Musikbeschallung souverän.

An den grundsätzlichen Talenten von Siri ändert die neue Hardware nichts. Ihre Stärke bleibt das Zusammenspiel mit der Apple-Welt. Beispielsweise punktet sie mit neuen Sprachbefehlen, anhand derer ich etwa HomeKit-Automationen ohne Griff zur App einrichte oder eine Standortauskunft zu verlegten Apple-Geräten erteile. Auf andere Anliegen weiß Siri aber immer noch zu oft keine Antwort und schickt aus Verlegenheit Weblinks auf mein iPhone.

Größte Musikauswahl nur mit Apple-Abo

Wer mit Siri-Befehlen den HomePod 2 zum Klingen bringen möchte, ist am besten im Apple-Kosmos unterwegs. Nur dann ist die größtmögliche Auswahl verfügbar. Per Sprachkommando lassen sich Inhalte von Apple Music, Apple Podcasts, iTunes-Käufe und Werke aus der iCloud-Musikmediathek abrufen.

Bei den markenfremden Musikquellen gibt es keine Fortschritte. Lediglich TuneIn und Deezer könnt ihr mit Siri-Kommandos direkt auf den HomePod dirigieren. Inhalte von Spotify und weiteren Drittanbietern sind weiterhin nur mit Apples Funktechnik AirPlay übertragbar.

Andere Zuspielsignale akzeptiert der Apple HomePod 2 im Test nicht. Einen Klinken- oder USB-Anschluss sucht ihr vergebens. Musik von jedem beliebigen Smartphone per Bluetooth streamen? Fehlanzeige! Mit der Quellenauswahl von Smartspeakern mit Alexa oder Google kann der Apple HomePod 2 im Test nicht mithalten.

Neuer Handoff-Chip mit einem Komfortnachteil

Statt per AirPlay-Schaltfläche lässt sich Musik wahlweise mittels Handoff-Funktion von einem iPhone an den HomePod übertragen. Zu diesem Zweck hat Apple wie schon im HomePod Mini einen Chip für Ultrabreitband (UWB) namens U1 in den Lautsprecher eingebaut.

Im Praxistest erkenne ich keinen Vorteil gegenüber der bisherigen Musikübergabe zum älteren HomePod-Modell, das Handoff rein über Bluetooth abwickelt. Der U1-Handschlag bringt im Vergleich dazu sogar einen Nachteil. Bei der Rückübergabe spielt das Lied nicht automatisch auf dem iPhone weiter. Stattdessen öffnet sich ein Fenster mit einer Schaltfläche „Auf iPhone übertragen“, die ich drücken muss, um ans Ziel zu gelangen.

Bei der Ortung von Apple-Geräten, die mit U1-Chip ausgestattet sind, bietet der HomePod 2 ebenfalls keinen Mehrwert gegenüber dem Original-HomePod. Auf beiden Geräten sind die Ortsangaben identisch. Immerhin gibt es hier keinen Nachteil.

Genauso bassstark, aber etwas räumlicher

Aber wie klingt der Apple HomePod 2 im Test nun? Lohnt es sich, etwaige noch vorhandene Original-HomePods auszumustern? Ist der zweite dem ersten Lautsprecher überlegen? Klanglich hat Apple den HomePod definitiv nicht neu erfunden. Das Klangprofil hat sich kaum geändert. Auch der zweite Großformat-HomePod spielt sehr kraftvoll auf und damit deutlich bassstärker als die Mini-Version. Trotz der Bassbetonung kommen die Höhen aber nicht zu kurz. Nichts dröhnt oder übersteuert. Stimmen und Percussioninstrumente sind gut zu verstehen.

Dass Apple im HomePod 2 einen Tieftöner nur noch mit fünf statt sieben Hochtönern kombiniert, beeinträchtigt die Balance nicht. Im Gegenteil. Mittels verbesserter Tuning-Technik gelingt es dem Hersteller sogar, noch etwas mehr Details und Raumklang herauszuarbeiten als im Ur-HomePod. Neu ist, dass dem HomePod 2 für die akustische Raumvermessung und Frequenzkorrektur mehr Rechenpower zur Verfügung steht. Zum Einsatz kommt der S7-Chip aus der Apple Watch 7. Er ist mit 1,8 GHz höher getaktet als der aus dem iPhone 6 (Plus) importierte A8 mit 1,4 GHz im ersten HomePod. Außerdem hat Apple Sensoren für Betriebstemperatur und mechanische Belastung eingebaut, um die Lautsprecher an die akustischen Grenzen treiben zu können.

Komplett überlegen ist der HomePod 2 trotzdem nicht. Im subjektiven Hörtest spielt mal der neue, mal der alte Lautsprecher druckvoller, wärmer und lauter auf. Das sind Kriterien, die ebenfalls zum Unterhaltungswert entscheidend beitragen. Der Grund für dieses inkonsistente Hörerlebnis lässt sich nicht abschließend klären. Möglicherweise ist ein Software-Bug ursächlich. Ähnlich wie The Verge habe ich während des Tests den Eindruck, dass sich beide HomePod-Modelle zum Teil nicht entscheiden können, ob sie einen Song in Dolby Atmos verwenden oder sich wider den App-Einstellungen mit der Losless-Spur in Apple Music begnügen. Im Alltagsgebrauch ohne aufmerksamen Vergleich beider Generationen dürfte das aber kaum auffallen. Beide Modelle klingen toll.

Apple HomePod 2 und Sonos One im Vergleich

Eine naheliegende Alternative für den HomePod 2 ist der Smart Speaker Sonos One (Test), der zum Preis von 230 Euro günstiger als Apples Lautsprecher ausfällt. Es handelt sich ebenfalls um einen smarten Regallautsprecher mit AirPlay- und Multiroom-Fähigkeiten sowie eingebauter Sprachassistenz – wobei im letzteren im Fall statt Siri Alexa und Google Assistant zur Auswahl stehen.

Ab Werk kommen die tiefen Frequenzen des HomePod 2 im direkten Vergleich deutlich weiter runter. Den Unterschied im Klangeindruck kann ich verringern, wenn ich in der Sonos-App den Bass per Regler nach meinem Geschmack verstärke. Auch die Höhen lassen sich betonen. Die EQ-Einstellungen sind ein Vorteil gegenüber dem HomePod 2. Apple bietet keine solche Optionen. Unabhängig davon punktet Apples Lautsprecher aber mit mehr Räumlichkeit und Lautstärke. Außerdem passt er sich automatisch der Raumakustik an. Beim Sonos One ist die Einmessung händisch per App anzustoßen. Jeder Standortwechsel erfordert eine Wiederholung des Vorgangs.

Der Mix aus besserem Klang, Komfortautomatiken und direkter Siri-Integration dürfte aus Sicht von Apple-Fans daher für den HomePod 2 sprechen und den Preisaufschlag rechtfertigen.

Sonos One und Apple HomePod 2 nebeneinander

Der Sonos One (links) und der HomePod 2 können AirPlay, Multiroom und Sprachbefehle, aber mit besserem Klang und automatischer Akustikmessung sticht der Apple HomePod 2 im Test die günstigere Alternative aus. (Foto: t3n)

Ein Fall für Zwei am Fernseher

Wer Budget für zwei von Apples Smartspeaker hat, kann sie zu einem Stereopaar kombinieren. Der Klangboost rechtfertigt die Investition. Zusammen spielen zwei Exemplare des Apple HomePod 2 im Test erwartungsgemäß auf einer viel bereiteren Bühne als ein einzelner und sorgen gerade bei Dolby-Atmos-Tracks für einen einhüllenden Sound.

Das lohnt sich nicht nur für Musikfans, sondern auch im Heimkino. Wer ein Apple TV 4K ab 2021 oder neuer besitzt, kann die HomePods in TV-Lautsprecher verwandeln. Die Set-Top-Box schleust den Sound per AirPlay an die Smartspeaker durch. Ist der Fernseher wiederum per eARC-fähigen HDMI-Port mit dem Apple TV verbunden, übergibt er dem HomePod 2 auch den Ton anderer HDMI-Geräte. So lässt sich etwa auch Gaming-Sound von der Xbox auf die Smartspeaker leiten.

Befinden sich die beiden HomePods laut Zuweisung in Apple Home im gleichen Zimmer wie die Set-Top-Box, bietet die App die Einrichtung der Ton-Ausgabe automatisch an. Entsprechendes Material gibt ein HomePod-Duo in Dolby Atmos und Dolby Digital aus. Eine Anlage mit 5.1 oder mehr Kanälen kann das Setup zwar nicht ersetzen. Doch den normalen Fernseherton wertet ein HomePod-Stereopaar dramatisch auf – bei gleichzeitig weniger Einrichtungsaufwand und Kosten. Mangels eines zweiten HomePod 1 ist mir kein Generationenvergleich möglich. Doch der Neuzugang weiß als Duo definitiv zu überzeugen.

HomePod 2 im Stereobetrieb mit Xbox-Controller vor Fernseher

Besserer Gaming-Sound für den TV: Gekoppelt mit einem Apple TV von 2021 oder neuer sowie passendem eARC-Anschluss am Fernseher, kann der Apple HomePod 2 im Test auch Sound von HDMI-Spielern wiedergeben. (Foto: t3n)

Sensoren fürs Smart Home

Im Smarthome hat der Apple HomePod 2 im Test neue Tricks zu bieten. In ihm sind Sensoren eingebaut, die die Temperatur und Feuchtigkeit der Raumluft messen, sowie Alarmgeräusche von Rauchmeldern registrieren. Daher dient der Smartspeaker nicht nur mehr als reine Vermittlungsstelle, sondern auch als Zubehörkomponente.

Könnt ihr euch mit dem Kauf des HomePod 2 den von separaten Sensoren sparen? Im Fall der Klimasensoren eher nicht. Bei dieser Aufgabe bieten Geräte anderer Marken mehr Gestaltungsspielraum und womöglich eine höhere Zuverlässigkeit. Denn die Messwerte des HomePod 2 lassen sich nur in Apple Home aber nicht in alternativen HomeKit-Apps nutzen. Außerdem sinkt die Messgenauigkeit, wenn sich der HomePod bei der Musikwiedergabe erwärmt. In einem Testfall war die gemessene Temperatur um drei Grad Celsius höher als bei externen Sensoren im gleichen Raum. Das ist vor allem nachteilig bei Automatikregeln, die auf bestimmte Schwellenwerte reagieren. Womöglich startet dann ein Rollo oder ein Ventilator zu früh.

Wie gut der HomePod 2 Alarmgeräusche von Rauchmeldern erkennt und als Notification etwa auf ein iPhone weiterleitet, kann ich noch nicht testen. Diese Funktion schaltet erst ein späteres Update von Apple frei. Sind euch die Möglichkeiten der eingebauten Sensoren wichtig, braucht ihr nicht den HomePod 2. Der HomePod Mini verfügt ebenfalls darüber. Apple hat sie nachträglich freigeschaltet.

HomePod 2 macht bei Matter mit

Wie die bisherigen HomePods ist auch der neue Große eine Steuerzentrale für Apples Smarthome-Plattform HomeKit (Test). Im Vergleich zum Vorgänger hat der Lautsprecher zwei neue Aufgaben dazu gewonnen und die gleichen Vernetzungsfähigkeiten wie der HomePod Mini drauf. Erstens managt der HomePod 2 jetzt außer Komponenten mit WLAN und Bluetooth auch solche mit dem Funkprotokoll Thread. Zweitens beherrscht er den neuen Kommunikationsstandard Matter. Damit kann er das Zusammenspiel mit den Smarthome-Plattformen von Amazon Alexa, Google Home und Samsung Smartthings (Test) erleichtern.

Mit dem Apple HomePod 2 im Test kann ich einen smarten Thread-Zwischenstecker von Eve reibungslos per Matter-Code in mein HomeKit-Setup einbinden. Die Steckdose kommt Ende März als eines der ersten Matter-Produkte in den Handel und liegt mir als verkaufsfertige Version zum Test vor. Nach der Konfiguration in Apples Home-App ist eine Durchreiche per Kopplungsmodus an Amazon Alexa möglich. Das klappt prima und spart ein paar Installationsschritte im Vergleich zu einer Neueinrichtung. Von der Kontaktaufnahme mit dem bisherigen HomeKit-Code unterscheidet sich der Setup-Prozess nicht. Nur die Übergabe in andere Systeme ist neu. Kommt statt des HomePod 2 ein HomePod Mini zum Einsatz, funktioniert das Procedere genauso.

HomePod 2 in Schwarz mit Eve Energy und Verpackung samt Matter-Logo

Weil der HomePod 2 den Matter-Standard unterstützt, kann er eine Matter-fähige Eve-Steckdose einbinden und an Amazon Alexa durchschleusen. (Foto: t3n)

Fazit zum Apple HomePod 2 im Test

Das positive Überraschungsmoment des unverhofften Comebacks ist geglückt. Mich überzeugt der Apple HomePod 2 im Test mit bewährten Talenten und einigen nützlichen Zugaben. Das stilvolle, reduzierte Design ist eine Augenweide, der kraftvolle, klare Klang ein Ohrenschmaus. Das Zusammenspiel mit Hardware- und Diensten von Apple klappt prima. Die große Runderneuerung ist aber ausgeblieben. Der HomePod 2 ist eher ein HomePod 1.5, wie auch sinngemäß mein Kollege Andreas Floemer Apples Lautsprecher-Launch kommentiert.

Denn als Kaufanreiz für einen Wechsel vom Original-HomePod reichen der etwas räumlichere Klang und die schickeren Leuchtanimationen auf der Touch-Oberfläche des Nachfolgers nicht. Dazu sind beide Modelle klanglich und optisch zu nahe beieinander. Wer stattdessen auf die eingebauten Smarthome-Sensoren sowie den U1-Chip, Thread und Matter Wert legt, braucht nicht so tief in den die Tasche zu greifen. Das alles bietet der HomePod Mini auch.

Musikbegeisterte Smarthome-Fans außerhalb des Apple-Kosmos dürfte der Neuzugang komplett kalt lassen. Die Audioauswahl hinkt denen der Lautsprecher-Alternativen von Amazon und Google hinterher. Siri ist zwar eine starke Ansprechpartnerin für Smarthome-Aktionen und Musiksteuerung, schwächelt aber im Vergleich bei vielen anderen Anfragen.

Dass Apples unverändert hochpreisiger Luxus-Lautsprecher dieses Mal zu einem Publikumserfolg wird, ist daher erneut zweifelhaft. Egal sein können solche kommerziellen Überlegungen, wer einen HomePod Mini besitzt und sich deutlich mehr Bass und Lautstärke wünscht. Für diese Zielgruppe stellt das Comeback des HomePods eine ideale Möglichkeit zu einem klangkräftigen Upgrade dar.

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