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Test

Honor View 10 im Test: Oneplus-5T-Alternative mit KI

Honor View 10 im Test. (Foto: t3n)

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Das Honor View 10 ist ein Oberklasse-Smartphone mit ähnlicher Ausstattung wie die des Mate 10 Pro – und das für unter 500 Euro. In der Preisklasse bewegt sich auch das Oneplus 5T. Ist das Honor-Modell eine echte Alternative? Wir haben es getestet.

Huawei-Tochter Honor hat mit seinem View 10 eine günstigere Variante des Mate 10 Pro auf den Markt gebracht. Es besitzt wie das teurere Modell einen schnellen Kirin-970-Chip mit KI-Fähigkeiten, viel Speicher und eine lichtstarke Dual-Kamera, ist aber 200 Euro günstiger. Im Test machte es eine gute Figur, kann aber nicht ganz mithalten.

Honor View 10: Design und Verarbeitung

Auch wenn das View 10 unter der Haube zahlreiche Ähnlichkeiten zum Mate 10 Pro aufweist, sind äußerlich kaum Parallelen zu erkennen. Während das Mate 10 Pro seinem hohen Preis entsprechend edel mit seiner Rückseite aus Glas anmutet, wirkt das View 10 bodenständiger und rustikaler.

Honor View 10. (Foto: t3n)

Das soll nicht heißen, dass Honor in Sachen Verarbeitung nachlässig ist, keineswegs. Es ist wie die Geräte von Huawei tadellos gebaut. Nichts knarzt oder ruckelt. Es ist einfach schlichter designt, die Dual-Kamera ist in die linke obere Ecke verlegt worden und ragt wie bei Apples iPhone ein Stück weit heraus, sodass es auf dem Tisch beim Tippen auch ruckeln kann.

Im Unterschied zum Mate 10 Pro und dem preislich identischen Oberklasse-Gerät Oneplus 5T (Test), bei dem der Fingerabdruckleser auf der Rückseite angebracht sind, hat Honor ihn frontseitig unter dem Display positioniert. Entsprechend fallen die Ränder um das Sechs-Zoll-Display nicht ganz so minimalistisch wie bei den Mitbewerbern aus – groß sind die Bezel dennoch nicht.

Unscheinbar: Das Honor View 10 von hinten. (Foto: t3n)

Praktisch: Der ultraschnelle Fingerabdruckleser kann optional auch als Touchpad zur Gestensteuerung genutzt werden, das die Onscreen-Buttons des Geräts ersetzt. Eines der ersten Smartphones mit dieser Funktion war das Huawei P10 (Test). Hier zeigt sich wieder die Nähe zu Huawei. Als weitere bequeme, aber weniger sichere Entsperrungs-Funktion hat das View 10 wie das Oneplus 5T eine Gesichtserkennung an Bord, die das Gerät ebenso flugs entriegelt. Bei Dunkelheit ist auf das Feature jedoch wenig Verlass.

Vorteil gegenüber dem Mate 10 Pro: Das View 10 verfügt weiterhin über eine Audiobuchse, die auf der Unterseite direkt neben der USB-C-Buchse verortet ist.

Honor View 10 im Test. (Foto: t3n)

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Honor View 10: Helles 18:9-Display mit Sechs-Zoll-Diagonale

Das Display des Honor View 10 ist hell und kontrastreich. (Foto: t3n)

Wie weitere angesagte Smartphones der Oberklasse besitzt das View 10 ein sechs Zoll in der Diagonale messendes 18:9-Display mit IPS-Technologie und Full-HD-Plus-Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln. Das Mate 10 Pro und Oneplus 5T besitzen jeweils OLED-Displays mit gleicher Auflösung und identischem Seitenverhältnis. Durch das 18:9-Verhältnis lässt es sich trotz des großen Displays weiterhin gut handhaben – und das in Grenzen sogar mit einer Hand.

Im direkten Vergleich mit dem Mate 10 und dem 5T ist ein gewisser Unterschied erkennbar – so ist das Schwarz bei den OLED-Geräten knackig schwarz. Dennoch steckt im View 10 ein sehr ordentliches Panel, das hell strahlt und kontrastreich ist. Die Farbwiedergabe ist weniger knackig als beim OLED-Pabel, aber ausgewogen und natürlich.

Honor View 10 mit massig Ausstattung

Das Honor View 10 ist für 500 Euro sehr gut ausgestattet. (Foto: t3n)

Mit dem Kirin-970-Prozessor hat es den derzeit schnellsten Chip aus eigenem Hause an Bord, der auch in Huaweis Mate 10 Pro steckt. Begleitet wird der Achtkern-Prozessor von sechs Gigabyte DDR4-RAM und stattlichen 128 Gigabyte Speicher, der zudem noch erweiterbar ist. Weder beim Mate 10 Pro noch beim Oneplus 5T lässt sich der Speicher per Micro-SD-Karte erweitern. Pluspunkt für Honor.

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