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Warum sich iMessage wohl nicht für andere Messenger öffnen muss

Es hatte sich schon angedeutet: Apples Messaging-Dienst iMessage könnte dem Zwang zur Öffnung für andere Dienste im Rahmen des Digital Markets Acts entgehen – und das trotz des Gegenwinds von Google. Für die Entscheidung gibt es gute Gründe.

2 Min. Lesezeit
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Apples iMessage könnte von EU-Regelung verschont bleiben. (Foto: Denphotos / Shutterstock)

Apple ist von der EU-Kommission ebenso wie Meta (Facebook) und Google-Mutterkonzern Alphabet als sogenannter Torwächter nach dem Digital Markets Act (DMA) benannt worden. Der Apple-Browser Safari, der App-Store und das mobile Betriebssystem iOS wurden als sogenannte zentrale Plattformdienste eingestuft.

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Google will DMA-Einstufung für iMessage

Anders als Whatsapp und der Facebook-Messenger ist Apples Messaging-Dienst iMessage allerdings nicht auf der Liste jener Anwendungen gelandet, die sich künftig für die Konkurrenz öffnen müssen. Dabei hatte sich eine Allianz unter der Führung von Google zuletzt bei der EU vehement dafür eingesetzt.

Würde iMessage unter die DMA-Vorgaben fallen, müsste Apple für Interoperabilität sorgen. Heißt: Nutzer:innen müsste es ermöglicht werden, Nachrichten über die Messenger-Grenzen hinweg verschicken zu können – und zwar Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

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iMessage könnte Öffnungszwang entgehen

Meta muss das bei Whatsapp und dem Facebook-Messenger ab dem Frühjahr 2024 umsetzen. iMessage könnte diesem Zwang zur Öffnung entgehen, wie Bloomberg unter Berufung auf interne Ergebnisse einer entsprechenden Untersuchung der EU berichtet.

Demnach fällt iMessage zwar von den Nutzer:innenzahlen her unter die DMA-Regeln. Der Messaging-Dienst ist aber offenbar nicht populär genug, was die Kommunikation im geschäftlichen Bereich angeht. Für Business-Nutzer:innen sei iMessage kein „wichtiges Gateway“, so die aktuelle EU-Einschätzung.

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Interoperabilität: iMessage zu unpopulär?

Ähnlich hatte Apple im Vorfeld argumentiert. iMessage werde praktisch nicht für die Kommunikation zwischen Firmen und privaten Nutzer:innen eingesetzt. Eine ungewollte Kontaktaufnahme ist derweil selbst mit dem eigens für die geschäftliche Kommunikation eingerichteten Dienst Messages for Business nicht möglich, wie heise.de konkretisiert.

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Apple hatte der Google-Kampagne zudem mit der Ankündigung den Wind aus den Segeln genommen, künftig bei iMessage den RCS-Standard unterstützen zu wollen. Damit soll das Messaging zwischen iPhones und Android-Geräten verbessert werden.

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EU-Urteil fällt erst im Februar 2024

Das endgültige Urteil über iMessage wird allerdings erst für Februar 2024 erwartet. Dann entscheidet sich auch, ob Microsofts Google-Alternative Bing und der Edge-Browser als zentrale Plattformdienste eingestuft werden und damit unter den DMA fallen.

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