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Eigene Alternative geplant: Zuckerberg nimmt Twitter ins Visier

Willkommen zum t3n Daily vom 10. März. Heute geht es um Metas neue Twitter-Alternative. Außerdem: GPT-4 soll bereits nächste Woche kommen, ein deutsches Startup sucht eine:n Crowd-Vertreter:in für seinen Beirat, Metas Antwort auf ChatGPT wurde geleakt und ein langersehnter Word-Shortcut ist jetzt verfügbar.

3 Min. Lesezeit
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Via Instagram will Meta-Chef Zuckerberg eine dezentrale Twitter-Alternative erschaffen. (Foto: picture alliance / AP Images | Manu Fernandez)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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„P92“: Meta arbeitet an einer dezentralen Twitter-Alternative

In der Social-Media-Welt könnte es schon bald einen neuen Player geben: Meta arbeitet wohl an einer dezentralen Twitter-Alternative, die den Arbeitstitel „P92“ trägt. „Wir untersuchen ein eigenständiges dezentrales soziales Netzwerk für den Austausch von Text-Updates“, sagte ein Meta-Sprecher gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters.

Gelauncht werden soll die App unter dem Instagram-Dach, wodurch sich Nutzer:innen einfach mit ihren Instagram-Nutzerdaten registrieren könnten. Außerdem soll P92 mit Mastodon und anderen dezentralen Anwendungen interoperabel sein.

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Überraschend kommt dieser Schritt nicht, denn Meta-Chef Mark Zuckerberg hat bereits in der Vergangenheit gerne auf funktionierende Geschäftsmodelle anderer Apps zurückgegriffen und diese in seine Apps und Services integriert – man denke nur an Instagram Stories, eine Kopie von Snapchat, oder Instagram Reels, die von Tiktok inspiriert wurden.

GPT-4 soll bereits kommende Woche erscheinen

Die Frage, wann GPT-4 auf den Markt kommt, geistert schon länger durch den KI-Kosmos. Nun hat ein deutscher Microsoft-Manager ganz nebenbei angekündigt, dass es bereits nächste Woche so weit sein soll. Andreas Braun, der CTO von Microsoft Germany, hat dabei auch gesagt, dass auch multimodale Modelle ins Spiel kommen sollen. Multimodale KI soll Text nicht nur nach Bildern, sondern auch nach Video und Musik umsetzen können.

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Branchenbeobachter:innen sprechen bei GPT-4 von einem „Quantensprung“, da die KI mit mehr als 100 Billionen Parametern arbeiten wird. Zum Vergleich: GPT-3 stehen „nur“ 175 Milliarden Parameter zur Verfügung. Die neueste GPT-Version soll laut Medienberichten genauer sein, natürliche Sprache besser verarbeiten und über eine bessere Analysefähigkeiten verfügen.

Öko-Fintech Tomorrow sucht Crowd-Vertreter:in für seinen Beirat

Habt ihr schon einmal davon geträumt, hinter die Kulissen eines Startups zu schauen? Dann bietet sich jetzt womöglich die Gelegenheit dazu. Das Öko-Fintech Tomorrow sucht nämlich eine:n Crowd-Vertreter:in für seinen Beirat. Die Crowd-Investor:innen sind inzwischen die größte Shareholder-Gruppe des Startups, ihnen gehören laut Mitgründer Jakob Berndt mittlerweile 14 Prozent des Unternehmens. Diese Investor:innen werden beim grünen Finanzdienstleister auch in die Entwicklung neuer Produkte involviert.

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Für den Posten infrage kommen Menschen, die selbst Crowd-Investor:in sind, „mehrjährige Erfahrung in einem Unternehmen mit digitalem Kontext“ gesammelt haben, sehr gut Englisch sprechen und kommunikativ sind, heißt es in der Stellenausschreibung. Die Bewerbungsfrist endet am 12. März. Nach eigenen Angaben hat die Banking-App mittlerweile 120.000 Kund:innen.

Konkurrenz für ChatGPT? Metas KI-Sprachmodell „Llama“ geleakt

Das KI-Sprachmodell „Llama“ ist Metas Antwort auf ChatGPT, angekündigt wurde es Ende Februar. Ungeplanterweise ist es jetzt schon an die Öffentlichkeit gelangt, geleakt wurde es per Torrent im berüchtigten Forum 4Chan. Mit der Veröffentlichung des Torrents ist das Modell für alle im Internet zugänglich.

Das war von Meta nicht geplant, denn eigentlich sollte es zunächst nur von Forscher:innen und Regierungen im Betatest ausprobiert werden. Für die breite öffentliche Nutzung war es nicht gedacht, weshalb nur wenige Zugangsberechtigungen erteilt wurden. Das sollte auch Missbrauch verhindern – allerdings vergeblich. Metas Wunsch, den Zugang zu großen Sprachmodellen wie „Llama“ zukünftig zu demokratisieren, ging durch den Leak anders als erwünscht in Erfüllung.

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Langersehnter Shortcut für Microsoft Word veröffentlicht

Gute Nachrichten für alle Nutzer:innen von Microsoft Word: Es gibt nun endlich eine nützliche Tastenkombination, um Text ohne Formatierung einzufügen. Solch ein Shortcut ist bei anderen Schreibprogrammen schon lange vorhanden. Bei Word gab es bisher keine unkomplizierte Möglichkeit, Text einzufügen, ohne dabei die Formatierung zu übernehmen.

Nun aber konnte Ali Forelli, Produktmanagerin im Word-Team, im Microsoft-365-Insider-Blog die gute Nachricht verkünden: Die gängige Tastenkombination aus Strg + Shift + V auf Windows und Cmd+ Shift + V auf Mac-Tastaturen zum Einfügen von Text ohne Formatierung hat es in Word für Windows und Mac geschafft. Zudem gibt es weitere neue Windows-Shortcuts, wie beispielsweise für das Copyright-Symbol, das nun durch ( + C + ) generiert werden kann.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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