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5 Gründe, jetzt mit dem Investieren anzufangen

Geldanlage ist für viele ein nerviges Thema. Trotzdem sollte es nicht als unerfüllter Neujahrsvorsatz enden. Fünf Argumente, die Finanz-Muffel zur Eröffnung von Aktiendepot oder Tagesgeldkonto bewegen.

3 Min. Lesezeit
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Geld anlegen und investieren: Schon früh anzufangen, zahlt sich aus. (Foto: Dmitry Lobanov/Shutterstock)

Für das Alter vorzusorgen, ist wichtig und ein Sparbuch bringt nichts mehr ein – das wissen wir alle. Doch trotzdem schieben viele die Entscheidungen für eine Geldanlage auf. Fünf Gründe, warum wir diesen Punkt besser heute als morgen von der To-do-Liste streichen sollten.

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Grund 1: Es gibt wieder Zinsen

Nach einer langen Phase der Niedrigzinsen hat die Europäische Zentralbank den Leitzins im vergangenen Jahr wieder angehoben. Das macht sich auch bei der Geldanlage von Privatkund:innen bemerkbar.

Banken und Neobroker liefern sich seit Monaten ein Wettrennen um die besten Zinsangebote. Besonders bei Tages- und Festgeld kann es sich lohnen, denn hier sind aktuell bis zu vier Prozent drin. Tagesgeldkonten bieten die Möglichkeit, Geld vergleichsweise sicher und flexibel anzulegen. Bei der Angebotswahl gilt es allerdings, genau hinzuschauen und zu vergleichen: Oft gelten die guten Konditionen auf Zeit oder nur für Neukund:innen.

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Um einen Überblick zu bekommen, wie viel Zinsen bewirken können, helfen Zinsrechner. Online gibt es verschiedene kostenlose Tools dafür. Dort gibst du einfach die Summe ein, die angelegt werden soll, und die Dauer, also wie lange du auf das Geld verzichten kannst.

Grund 2: Heute anzufangen, hat sich morgen schon gelohnt

Ein Rechenbeispiel: Wer 10.000 Euro angespart hat und das Geld, statt es auf dem Girokonto liegen zu lassen, zu zwei Prozent jährlich anlegt, hat nach drei Jahren 612 Euro Zinsen eingestrichen.

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Wer wissen will, wie viel Zinsen bei kontinuierlichem Ansparen abfallen, kann diesen Rechner für Sparraten verwenden.
Wer monatlich 200 Euro zu gleichbleibenden zwei Prozent Zinsen auf einem Tagesgeldkonto oder ähnlichem anlegt, kann sich nach fünf Jahren über 625 Euro Zinserträge freuen.

Die Zinsrechner funktionieren aber auch andersherum. Wer eine bestimmte Geldsumme als Sparziel im Kopf hat, kann berechnen, wie hoch die monatliche Sparrate sein muss oder wie lange er auf dieses Ziel ansparen muss.

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Die Zinsberechnungen zeigen: Geld lange anzulegen, lohnt sich. Der Zeitraum ist der Anlagehebel, für den es die wenigsten Ausreden gibt. Du hast nur ein kleines Budget? Kein Problem, fang einfach früh an. Deine Bank zahlt nur wenige Zinsen? Kein Problem, fang einfach früh an.

Grund 3: Stress reduzieren

Wenn dich dein schlechtes Gewissen dazu gebracht hat, diesen Text zu lesen, dann wird es sich befreiend anfühlen, den Punkt „Investieren“ endlich von der To-do-Liste zu streichen. Dabei sind Finanzen ein Thema, das sich auch stressfrei lösen lässt. Sobald die passende Anlageform gefunden und zum Beispiel ein Sparplan eingerichtet ist, wird das Investieren meist zum Selbstläufer.

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Stress reduzierst du aber nicht nur dadurch, endlich anzufangen, sondern auch langfristig durch ein finanzielles Polster. Wenn das Auto plötzlich streikt, die Waschmaschine kaputt geht oder die Heizkostenabrechnung höher ausfällt als gedacht, kannst du auf Angespartes zurückgreifen.

Grund 4: Die Inflation ist immer noch da

Das Schreckgespenst eines jeden Sparenden lautet Inflation. Schleichend entwertet sie unser Geld. Zwar sinkt die Inflationsrate laut statistischem Bundesamt momentan wieder, doch sind die 6,1 Prozent Inflation im August dieses Jahres sind für Sparer:innen kein Grund zur Freude.

Finanzexpert:innen raten daher dazu, Geld nicht zu sparen, sondern breit gestreut auf dem Wertpapiermarkt anzulegen. Auch Börsenneulingen werden Indexfonds, sogenannte ETFs, ans Herz gelegt, die weltweit in die größten Unternehmen investieren und dabei nur einen Bruchteil an Gebühren kosten, die für aktiv gemanagte Fonds verlangt werden.

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Grund 5: Arbeiten lohnt sich noch mehr

Ohne Geld funktioniert unser Leben nicht. 40 Stunden pro Woche verbringen die meisten von uns deswegen damit, Geld zu verdienen. Wie viel wir verdienen, hängt von vielen Faktoren wie Branche, Position, Unternehmen oder der Weltwirtschaft ab.

Andere Faktoren haben wir in der Hand und können unser Gehalt selbst verhandeln. Und eben auch: das meiste aus dem Geld machen, das wir verdienen. Wer investiert, lässt sein Geld für sich arbeiten.

Alle Inhalte dienen ausschließlich der Information. Sie stellen keine Wertpapieranalyse im Sinne des § 34b WpHG, Empfehlung, Anlageberatung oder Aufforderung zum Handeln dar und ersetzen keine fachkundige, individuelle Anlageberatung.

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