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iPhone X: Apple warnt vor Einbrennen des OLED-Displays

iPhone X. (Bild: Apple)

Das iPhone X ist das erste Smartphone von Apple mit AMOLED-Display. In einem Support-Dokument weist Apple auf diverse normale Eigenschaften des Screens wie Einbrennen und Verfärbungen hin.

iPhone X mit „Super-Retina-Display“ nicht vor Einbrennen oder Verfärbungen gefeit

Der Umstieg von LC-Displays auf AMOLED-Technologie beim iPhone X bringt knackigere Farben und höhere Kontraste als auch die Möglichkeit mehr Raum für andere Bauteile im Innern zu haben. Es bringt aber auch einige Nachteile mit sich, auf die das Unternehmen Käufer des über 1.000 Euro teuren Smartphones in einen neu veröffentlichten Support-Dokument mit dem Titel „Informationen zum Super Retina-Display des iPhone X“ hinweist.

Neben den üblichen Marketing-Versprechen, das „beste jemals in einem Smartphone verbaute OLED-Display“ an Bord zu haben, geht Apple auch auf die Funktionsweise der Technologie ein. Ferner erläutert Apple, dass die Farbdarstellung aus seitlichen Blickwinkeln „unter Umständen leicht unterschiedlich wahrgenommen“ werden könne. Dieser Effekt sei „typisch für ein OLED-Display und unbedenklich“.

iPhone X – das erste Apple-Phone mit AMOLED-Display. (Bild: Apple)

Darüber hinaus weist Apple darauf hin, dass es zu „leichten visuellen Änderungen“ wie Blaustichen kommen könne, wenn das iPhone X eine längere Zeit intensiv genutzt wurde. Apple zufolge könnten entweder Bildpersistenz („Image Retention“) oder Burn-in auftreten. Beim ersten Phänomen handelt es sich um Bild-Überreste, die weiterhin auf dem Display erscheinen, obwohl bereits andere Inhalte dargestellt werden. In ersten Fall verschwindet der Effekt mit der Zeit, der Burn-in ist dauerhaft.

iPhone X: 10 Tipps und Tricks zum neuen Apple-Phone

Ein Einbrennen könne in extremeren Fällen kommen, etwa wenn ein Bild mit hohem Kontrastverhältnis “über einen längeren Zeitraum ununterbrochen angezeigt“ werde. Apple habe das Display - in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Samsung – so entwickelt, dass eingebrannte Bilder „so selten wie bei keinem anderen OLED-Modell auftreten,“ verspricht das Unternehmen.

Mögliche OLED-Probleme beim iPhone X – nichts neues

Die von Apple genannten OLED-Effekte sind bekannte Kinderkrankheiten, wurden aber vor allem Seitens des Branchenprimus Samsung weitgehend reduziert. Bei qualitativ hochwertig produzierten Displays sollten Effekte wie Burn-in oder Image-Retention nicht mehr auftreten, oder letzteres zumindest nach einer Weile wieder verschwinden.

Bei Samsungs aktueller Galaxy-S8- und Note-8-Generation sind solche Probleme nicht bekannt, ebensowenig bei Googles Pixel 2, das ebenso einen OLED-Screen der Südkoreaner verbaut hat. Auf der anderen Seite sind solche OLED-Krankheiten bei Googles Pixel 2 XL (Test) zu finden – das Panel stammt allerdings von LG.

Ihr könnt die Helligkeit auch manuell über das Kontrollzentrum reduzieren. (Bild: Apple)

Um mögliche Display-Schäden zu vermeiden, empfiehlt Apple zudem stets die aktuelle iOS-Version zu verwenden, die Funktion Auto-Helligkeit zu aktivieren und darauf zu achten, dass das Display ausgeschaltet wird, sobald es nicht in Gebrauch ist. Letztere Funktion könne unter „Einstellungen“, „Anzeige und Helligkeit“ und „Automatische Sperre“ aktiviert werden. Ebenso solltet ihr vermeiden, Standbilder bei maximaler Helligkeit für längere Zeit anzuzeigen.

Das iPhone X in Bildern
Das iPhone X – Glas soweit das Auge reicht. (Bild: Apple)

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Zum Weiterlesen: 

 

via appleinsider.com

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