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Jeff Bezos glaubt, dass Menschen künftig in riesigen Raumstationen leben

Jeff Bezos hat eine klare Idee davon, wie die menschliche Kolonisierung des Weltraums aussehen wird. Und die unterscheidet sich deutlich von der seines großen Rivalen Elon Musk.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Jeff Bezos hat klare Ideen davon, wie die Zukunft der Menschheit im Weltraum aussieht. (Foto: lev radin / Shutterstock)

Jeff Bezos hat sich zur Zukunft der Menschheit außerhalb unserer Erde geäußert – und zeichnet ein Szenario, das von dem seines großen Rivalen Elon Musk abweicht.

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Bezos: 1 Billion Menschen werden das Sonnensystem bewohnen

Der Gründer von Amazon und Blue Origin sprach im Podcast von Lex Fridman davon, dass Menschen erst in riesigen Raumstationen leben werden, bevor sie sich auf anderen Planeten niederlassen. Ohne Musk explizit zu nennen, konterkarierte er damit dessen Grundidee, die darauf aufbaut, den Mars zu kolonialisieren. Die beiden Rivalen sind im Weltall aber miteinander verbunden: Erst kürzlich hat Bezos‘ Unternehmen Amazon bekannt gegeben, auf Musks SpaceX-Raketen zurückzugreifen.

Bezos‘ „Vision“ besteht darin, dass in ferner Zukunft „eine Billion“ Menschen das Sonnensystem bewohnen werden. „Der einzige Weg, diese Vision zu erreichen, sind riesige Raumstationen“, sagte er in der am Donnerstag veröffentlichten Podcast-Folge. „Die Planetenoberflächen sind einfach viel zu klein, wenn man sie nicht in riesige Raumstationen verwandelt.“

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Bezos stützt sich auf Theorie von US-Physiker O’Neill

Bezos geht davon aus, dass Menschen Ressourcen von anderen Planeten oder dem Mond beziehen werden, um das Leben in Weltraumkolonien möglich zu machen. Er stützt sich dabei auf die sogenannten O’Neill-Kolonien. Diese gehen auf den US-Physiker Gerard Kitchen O’Neill zurück und sind Kolonien, die losgelöst von einem natürlichen Himmelskörper sind und, anders als normale Raumstationen, nicht nur einen Ausgangspunkt für Forschung und Raumfahrt darstellen, sondern einen echten Lebensraum – ähnlich einer Stadt – bilden.

Bezos ist von dieser Theorie überzeugt: „Sie haben viele Vorteile gegenüber Planetenoberflächen. Man kann sie drehen, um die normale Schwerkraft der Erde zu erreichen. Und man kann sie dort platzieren, wo man sie haben möchte“, wurde er von Business Insider zitiert.

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Das sind die 18 besten Bilder aus dem Weltall Quelle: NicoElNino/Shutterstock

Seitenhieb gegen Musk

Die meisten Menschen, fügte er an, würden sowieso in der Nähe der Erde leben wollen – wohl ein Seitenhieb gegen die Mars-Besiedelungs-Vision von Musk, der wiederholt davon sprach, bereits im Jahr 2050 mit dem Bau menschlicher Siedlungen beginnen zu wollen.

Aus der Wissenschaft gibt es sowohl zu Bezos‘ als auch zu Musks Weltraum-Visionen Bedenken, unter anderen zielen diese auf Probleme mit der Schwerkraft sowie die Auswirkungen des Weltraums auf das menschliche Immunsystem ab. Bezos erklärte im Podcast von Fridman, dass die Menschen in Zukunft die Möglichkeit haben werden, zwischen den Raumstationen und der Erde hin und her zu wechseln – und dass die Besiedlung des Weltraums letztendlich ein Mittel zur Erhaltung des Planeten sei.

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