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Stripe, Robinhood, Coinbase und mehr: Diese Milliarden-Börsengänge stehen 2021 an

Coinbase-CEO Brian Armstrong. (Foto: dpa)

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Airbnb, Doordash oder Snowflake – trotz Coronakrise wagten 2020 Hunderte Unternehmen weltweit erfolgreich den Gang an die Börse. 2021 stehen weitere milliardenschwere Börsengänge an.

Die Corona-Pandemie hat Unternehmen in den vergangenen Monaten ganz unterschiedlich beeinflusst. Gerade die Tech-Branche profitierte nach einem Einbruch im Frühjahr von stetig steigenden Aktienwerten. Das positive Börsenumfeld schlug sich auch auf die Börsengänge des Jahres 2020 nieder. Nicht zuletzt Airbnb oder Snowflake starteten besser als erwartet aufs Börsenparkett. Für 2021 ist jetzt mit weiteren milliardenschweren Börsengängen zu rechnen – dieses Mal stehen vor allem Fintech-Firmen in den Startlöchern.

Stripe und Robinhood streben an die Börse

Der IPO des Payment-Unternehmens Stripe etwa könnte noch in diesem Jahr über die Bühne gehen, ganz sicher ist das aber laut Experten noch nicht. Der Paypal-Konkurrent war im Oktober noch mit 32 Milliarden US-Dollar bewertet worden. In den kommenden Monaten könnte sich der Wert auf 70 bis 100 Milliarden Dollar steigern. Ziemlich sicher bereitet derweil der US-Onlinebroker Robinhood seinen Börsengang vor. Laut Reuters steht das Unternehmen dazu schon länger in Kontakt mit Goldman Sachs. Robinhood war im September 2020 auf einen Wert von 11,7 Milliarden Dollar taxiert worden.

Ebenfalls milliardenschwer könnte ein möglicher Börsengang der Kryptobörse Coinbase werden, das auf einen Unternehmenswert von 28 Milliarden Dollar geschätzt wird. Einen entsprechenden Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC hat Coinbase schon im Dezember eingereicht, wie finanzen.net berichtet. Die SEC dürfte den Antrag aber in diesem Fall besonders gründlich prüfen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Vorwürfe gegen Ripple und dessen Kryptowährung XRP. Auch Coinbase ist schon ins Visier einer entsprechenden Klage geraten.

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Erfolgreicher IPO: Affirm macht’s vor

Weitere potenzielle Börsenkandidaten sind das Online-Kreditunternehmen Sofi, die Softwarefirmen Tanium und Uipath sowie die Bildungsplattformen Udemy und Coursera, wie es bei finanzen.net heißt. Auch die mit 30 Milliarden Dollar bewertete Computerspielplattform Roblox strebt an die Börse. Hoffnung für die kommenden Monate gibt Investoren und potenziellen Börsenkandidaten der IPO von Affirm Holdings. Der Anbieter von Ratenzahlungen hatte in der vergangenen Woche ein erfolgreiches Debüt an der Börse hingelegt – und den Kurs innerhalb der ersten 30 Minuten verdoppelt.

Manche Marktbeobachter rechnen schon mit einem ähnlich erfolgreichen Börsenjahr wie 2020. In den vergangenen zwölf Monaten waren laut Ernst & Young weltweit über 1.300 Unternehmen an die Börse gegangen. Das Emissionsvolumen belief sich auf 263 Milliarden Dollar. In den USA soll das Jahr 2020 in Hinblick auf Anzahl der Transaktionen und Kapitalerhöhungen sogar das beste IPO-Jahr seit den 1990er-Jahren gewesen sein. Das kumulierte Emissionsvolumen habe sich der Beratungsgesellschaft Pricewaterhousecoopers zufolge auf weit über 150 Milliarden Dollar belaufen.

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