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Entlassungswelle im Silicon Valley: Jetzt könnte auch Google 10.000 Stellen streichen

Kurz nach den Massenentlassungen bei Twitter und den angekündigten Entlassungen bei Amazon könnten auch bei Google bald 10.000 Stellen gekürzt werden. Ein Investor macht mit einem Brief Druck auf CEO Pichai.

2 Min. Lesezeit
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(Foto: Shutterstock / Lets Design Studio)

Die Entlassungswelle bei Big-Tech-Unternehmen hört anscheinend nicht auf. Jetzt könnte sich auch Google von rund 10.000 Mitarbeitern trennen. Bisher ist das Unternehmen von größeren Entlassungen verschont geblieben.

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Ein Bericht der Webseite The Information weist darauf hin, dass es bei Google bald zu einer großen Entlassungswelle kommen könnte. Forbes berichtet, dass 10.000 Google-Mitarbeiter entlassen werden könnten, die als „leistungsschwach“ eingestuft werden.

Demnach sollen Google-Manager ihre Mitarbeiter in ein Ranking-System einordnen, wobei sechs Prozent als leistungsschwach bewertet werden sollen. Die so eingestuften Mitarbeiter könnten dann entlassen werden.

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Investor übt Druck aus

Die ganze Übung ist Teil eines Plans, die Leistung im Unternehmen zu verbessern und Kosten zu sparen. Sie folgt, nachdem der Milliardär und Investor Christopher Hohn einen Brief an Sundar Pichai, den CEO von Google, geschrieben hat.

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Hier erwähnt der Investor, dass er momentan rund sechs Milliarden US-Dollar in Alphabet-Aktien hält, dem Mutterkonzern von Google. Außerdem glaubt an die Zukunft des Unternehmens, allerdings müsse Google dafür Kosten sparen.

Großes Potenzial dazu sieht Hohn bei den Mitarbeitern. Momentan beschäftigt Alphabet rund 187.000 Menschen und in den letzten Jahren ist die Belegschaft um rund 20 Prozent pro Jahr gewachsen. Das ist ein enormes Wachstum.

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Zu viele Mitarbeiter verdienen zu viel

Hohn zufolge beschäftige das Unternehmen weit mehr Mitarbeiter als nötig. Google könnte mit weniger Mitarbeitern effizienter arbeiten. Ein weiterer Kritikpunkt des Investors ist, dass Alphabet seine Mitarbeiter zu gut bezahle.

Um seinen Punkt klar zu machen, nennt er konkrete Zahlen. Insgesamt lag der Median für Kompensationen bei Alphabet bei 295.844 Dollar in 2021. Das sind 67 Prozent mehr als bei Microsoft und 153 Prozent mehr als bei den 20 größten Technologieunternehmen in den USA.

Diese Diskrepanz sei nicht gerechtfertigt. Deshalb fordert Hohn CEO Sundar Pichai auf, einen Plan aufzustellen, um Kosten zu kürzen.

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Bei Amazon sollen derweil vor allem Mitarbeiter entlassen werden, die sich um Alexa gekümmert haben. Bei Twitter verlassen einige Mitarbeiter mehr oder weniger freiwillig das Unternehmen, nachdem Elon Musk ihnen ein Ultimatum stellte.

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Ich bin kein Freund von Investoren aber wo er recht hat….

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