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Bericht: Amazon feuert 10.000 Mitarbeiter – Alexa im Fokus

Der nächste Tech-Konzern reagiert mit Massenentlassungen auf schlechte Zahlen und Krisenstimmung. Amazon will offenbar 10.000 Stellen streichen  – und schon in dieser Woche damit beginnen. Im Fokus steht die Gerätesparte mit Alexa.

2 Min. Lesezeit
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Amazon räumt in verlustreicher Gerätesparte auf. (Bild: Sundry Photography/Shutterstock)

In der vergangenen Woche war schon bekannt geworden, dass Amazon Einsparungen in seiner Gerätesparte überlegt. Die Abteilung, die neben Hardware auch die Entwicklung der Sprachassistentin Alexa verantwortet, soll in den vergangenen Jahren fünf Milliarden US-Dollar Miese gemacht haben.

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Amazon: 10.000 Stellen fallen weg

Einigen der 10.000 dort Beschäftigten, soll zuletzt schon geraten worden sein, sich nach neuen Jobs umzuschauen. Jetzt hat Amazon offenbar das Sparpotenzial der Abteilung eruiert und einen Kahlschlag beschlossen. Einem Bericht der New York Times zufolge sollen rund 10.000 Stellen gestrichen werden.

Neben der Gerätesparte soll es auch die Bereiche Retail und die Personalabteilung treffen. Wie viele Personen in welcher Abteilung gehen müssen, ist nicht bekannt. Ein Amazon-Sprecher wollte sich gegenüber der New York Times nicht dazu äußern.

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Ein Grund für die Einsparungen in der Gerätesparte dürfte neben den Verlusten sein, dass sich die Hoffnungen des E-Commerce-Konzerns nicht erfüllt hätten, was die Nutzung von Alexa-Funktionen betrifft.

Alexa-Geräte: Kaum Voice-Shopping

Zwar hatte Amazon in den vergangenen Jahren Hunderte Millionen Geräte mit der Sprachassistentin verkauft – dies aber meist mit niedrigen Margen oder gar zum Selbstkostenpreis. Umsatzträchtige Funktionen wie Voice-Shopping haben sich aber nicht durchgesetzt, wie es in einem Wall-Street-Journal-Bericht heißt.

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Stattdessen würden Nutzer:innen der Amazon-Geräte lediglich wenige Funktionen wie das Abspielen von Musik oder einige Smart-Home-Features steuern, so das Wall Street Journal.

Börsenkurs schrumpft, Kosten steigen

Amazon leidet seit Monaten unter einem schrumpfenden Aktienkurs. Seit Jahresbeginn ist die Konzernbewertung an der Börse schon um über 40 Prozent gesunken. Dafür ist unter anderem ein sich verlangsamendes Wachstum im Online-Handel verantwortlich sowie zeitgleich steigende Kosten.

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Die 10.000 zur Streichung stehenden Stellen machen derweil „nur“ drei Prozent der gesamten Belegschaft aus. In den Pandemiejahren hatte Amazon dagegen über 800.000 Mitarbeiter:innen eingestellt – allerdings vorrangig in seinen Lagerhäusern.

Mit agilem Recruiting die richtigen Talente finden und binden – in unserem Guide erfährst du, wie es geht!

Einstellungsstopp bei Amazon

Schon in der vergangenen Woche hatte Amazon einen Einstellungsstopp bekannt gegeben. Mit den Entlassungen könnte Amazon Insidern zufolge schon im Laufe dieser Woche beginnen. Zumindest die Ankündigung der anstehenden Stellenstreichungen wird erwartet.

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PS5, Schrotflinten und Drogen: Wenn Amazon-Bestellungen nach hinten losgehen Quelle:

Zuvor hatten Massenentlassungen bei Meta und Twitter für Aufsehen in der Tech-Branche gesorgt. Bei Meta müssen 11.000 Menschen gehen. Meta hat zudem angekündigt, die Entwicklung von Smartdisplays und ‑watches einzustellen. Twitter hat rund 3.700 Mitarbeiter:innen sowie bis zu 5.500 Auftragnehmer:innen entlassen.

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