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Nasa lässt euch Nachrichten zur Orion-Kapsel senden

Wer schon immer mal ins Weltall wollte, kann jetzt zumindest seine Grußbotschaften an die Orion-Kapsel schicken. Die Nasa testet damit das Kommunikations-Tool Callisto.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
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Für die Artemis-1-Mission kommt das Raumschiff Orion zum Einsatz. (Bild: Nasa)

Das Raumschiff Orion kreist im Rahmen der Nasa-Mission Artemis 1 gerade um den Mond. Mit an Bord der unbemannten Kapsel: das Kommunikations-Tool Callisto.

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Bei dem Demonstrationsprojekt handelt es sich um ein Interface, über das in kommenden, bemannten Missionen die Astronaut:innen mit der Basis auf der Erde kommunizieren können sollen.

So schickt ihr Nachrichten zu Orion

Zu Testzwecken binden die Nasa und Callisto nun auch Normalbürger:innen auf der Erde ein. Denn wer schon immer davon geträumt hat, in den Weltraum zu fliegen, kann jetzt immerhin eine Nachricht an die Orion-Kapsel schicken. Der Text läuft dann über den Bildschirm von Callisto.

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Und so funktioniert es: Auf seiner Homepage stellt der Orion-Erbauer Lockheed Martin ein Kontaktformular bereit. Darin kann jede:r Interessierte seinen Namen und einen Text von maximal 127 Zeichen hinterlassen.

Die Grußbotschaften werden im Anschluss geprüft. Ausgewählte Nachrichten werden nach ihrer Genehmigung über das Deep Space Network an Bord der Orion geschickt.

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Während der Artemis-1-Mission, die noch bis Mitte Dezember läuft, sollen immer wieder Highlight-Reels gezeigt werden. Darin können die Teilnehmenden mit etwas Glück dann auch ihre Nachrichten sehen.

Gemeinschaftsprojekt von Lockheed Martin, Alexa und Webex

Bei Callisto handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Lockheed Martin, Amazons Alexa und Webex by Cisco. Der Flugzeug- und Raumschiffbauer Lockheed Martin stellt die an Bord verbaute Hardware, in die Amazons Spracherkennungsprogramm Alexa integriert ist.

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Das speziell für Callisto entwickelte Programm soll in Echtzeit auf Telemetriedaten zugreifen. Außerdem sollen in Zukunft Crewmitglieder per Sprachsteuerung Geräte bedienen können. Bei späteren bemannten Missionen sollen die Astronaut:innen dann per Alexa Fragen wie „Wie schnell fliegen wir?“ oder „Wie ist die Temperatur an Bord?“ beantwortet bekommen.

Wedex stellt die Videoübertragung bereit. Der Anbieter von Videokonferenzen und IP-Telefonie aus dem Hause Cisco soll in Zukunft Bildschirmgespräche zwischen der Crew an Bord und dem Bodenpersonal auf der Erde ermöglichen – ganz so, wie man es aus Science-Fiction-Filmen kennt.

Auch mit den Angehörigen sollen Astronaut:innen eines Tages von Angesicht zu Angesicht sprechen können, wie Lockheed Martin besonders betont.

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