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Nasa muss Start des James-Webb-Weltraumteleskops schon wieder verschieben

Die Pannenserie reißt nicht ab. Die Nasa muss den geplanten Start des James-Webb-Weltraumteleskops schon wieder verschieben – diesmal allerdings nur um einen Tag. Das Wetter ist schuld.

2 Min. Lesezeit
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James-Webb-Weltraumteleskop: Geht es jetzt wirklich ins All? (Foto: NASA/Chris Gunn)

Es ist nur die jüngste einer ganzen Reihe von Pleiten, Pech und Pannen, die die Nasa beim Hubble-Nachfolger James-Webb-Weltraumteleskop in den vergangenen Jahren hinnehmen musste. Nach dem Start der Entwicklung 1996 prognostizierte die Nasa die Inbetriebnahme für das Jahr 2007. Aufgrund zahlreicher Schwierigkeiten musste die Fertigstellung aber stets weiter nach hinten geschoben werden. Zuletzt hatten die Corona-Pandemie und Rückschläge bei der Trägerrakete für Verzögerungen gesorgt. Da ist der aktuelle Grund für die Startverschiebung fast schon banal: schlechte Wetterbedingungen.

James-Webb-Weltraumteleskop: Start am 25.12.

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Geplant war, dass das James-Webb-Weltraumteleskop (James Webb Space Telescope) am 24. Dezember vom Weltraumbahnhof Kourou an Bord einer Ariane-5-Rakete in Französisch Guayana startet. Jetzt soll es einen Tag später so weit sein – zwischen 13:20 und 13:52 Uhr deutscher Zeit. Ob der Termin hält? Zuvor war ein geplanter Start am 18. Dezember auf den 22. Dezember verschoben worden. Dieser Termin wiederum wurde dann auf den 24. Dezember verlegt. Grund: Probleme bei der Kommunikation zwischen Teleskop und Rakete.

Sollte das Teleskop tatsächlich abheben, wird es etwa vier Wochen bis zu seinem Einsatzort in rund 1,5 Millionen Kilometern Entfernung unterwegs sein. Dort wird es sich über einige Monate hinweg vorbereiten – dazu gehören Herunterkühlen und Entfalten des 25 Quadratmeter großen Spiegels und eines riesigen Sonnenschutzes, wie t-online.de berichtet. Im Sommer sollen dann die ersten Bilder auf der Erde eintreffen. Und die könnten bahnbrechend sein, wenn man den Forscher:innen der Nasa glaubt, die von einer neuen Zeitrechnung sprechen, die mit dem James-Webb-Weltraumteleskop anbrechen soll.

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Teleskop liefert Bilder von frühem Universum

Das Teleskop soll Bilder aus dem frühen Universum nach dem Urknall liefern, von Sternen, die Milliarden Jahre alt sind und vielleicht nicht mehr existieren. Außerdem erhoffen sich die Forscher:innen Hinweise auf eine mögliche zweite Erde. Der Einsatz des Weltraumteleskops ist auf zehn Jahre ausgelegt. Anders als beim Vorgänger Hubble, der mehrfach repariert und gewartet werden konnte, ist das aufgrund der großen Entfernung beim James-Webb-Weltraumteleskop nicht möglich. Bleibt also zu hoffen, dass mit einem erfolgreichen Start ins All auch die Pannenserie abreißt.

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