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NFT? Was? Wir? – Ubisoft-Chef spielt Krypto-Einstieg herunter

Bei der Ankündigung eigener Digits-NFT und der dazugehörigen Plattform sprach Ubisoft noch vom „ersten Baustein seiner ambitionierten Vision, ein echtes Metaverse zu entwickeln“. Jetzt will der Ubisoft-CEO davon nicht mehr viel wissen.

2 Min.
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Mit Quartz und Digits wollte Ubisoft NFT in Games starten. Hat nicht geklappt. (Bild: Ubisoft)

Die Ankündigung der Plattform Quartz und der sogenannten Digits, die ersten NFT für ein Game eines Spitzenpublishers, klang noch höchst ambitioniert. Ein großes Experiment und der nächste Schritt bei der auf vier Jahre angelegten Erkundung der Blockchain-Technologie sollte es sein.

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Ubisoft-Manager Nicolas Pouard sprach in der Pressemitteilung von Anfang Dezember 2021 sogar davon, dass „Ubisoft Quartz […] der erste Baustein in unserer ehrgeizigen Vision, ein echtes Metaverse zu entwickeln“, sei.

Ubisoft: Wir haben mit NFT nur experimentiert

Ein Dreivierteljahr und heftige Proteste aus der Gaming-Community gegen NFT in Ubisoft-Spielen später hört sich das ganz anders an. Wahrscheinlich, so Ubisoft-CEO Yves Guillemot im Gespräch mit Gamesindustry, habe man nicht klar genug kommuniziert, dass das Unternehmen nur experimentiere.

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„Wir hätten sagen sollen, dass wir daran arbeiten“, so Guillemot. „Und wenn wir etwas haben, das einen echten Nutzen bringt, dass wir es dann herausbringen.“ Schließlich bedeute die „Erkundung der Blockchain“ ja nicht, dass man etwas Entsprechendes auf den Markt bringe.

Das hört sich so an, als hätte Ubisoft sein NFT-Experiment nie gestartet und habe nach dem internen Herumspielen mit der Technologie jetzt auch gar keine Lust mehr dazu, wie Ars Technica meint.

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Dabei hatte Ubisoft im Dezember 2021 ja tatsächlich NFT-Items in einem Game eingeführt, nämlich in dem Shooter „Ghost Recon Breakpoint“. Die Gaminggemeinde hatte allerdings überhaupt keine Lust auf das Thema.

Gamer lehnen NFT in Games ab

Ein entsprechendes Ankündigungsvideo erhielt auf Youtube 31.000 Dislikes – bei nur etwa 1.200 Likes. Auch in der Fachpresse kam das Ganze nicht gut an. Wenig positiv wird wohl auch die Ubisoft-Aussage angekommen sein, laut der die Gamer NFT einfach nicht verstünden.

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Letztlich war die Beteiligung aber so gering, dass Ubisoft nach nur vier Monaten die Reißleine zog. Trotz Tausender verschenkter NFT-Items sollen nur rund 100 der In-Game-Gegenstände gehandelt worden sein. Für NFT in „Ghost Recon Breakpoint“ war es das Ende.

7 Spiele, bei denen der Protest von Spieler:innen geholfen hat Quelle: Pixel-Shot / shutterstock

Noch hat sich Ubisoft aber nicht vollständig von dem Thema NFT und Blockchain verabschiedet. „Wir schauen uns alle Möglichkeiten des Web 3 an“, so Guillemot. Im Unternehmen werde weiter getestet, welche Funktionen im Game-Universum verwendet werden könnten. Aber, so die Einschränkung, Ubisoft sei noch im Forschungsmodus.

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