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Gut bezahltes Nichtstun bei Meta

Willkommen zum t3n Daily vom 24. März. Heute geht es um irritierende Schilderungen einer Ex-Meta-Mitarbeiterin. Außerdem: spektakuläre Spielzeugfiguren-Fotos, Neues zu ChatGPT, ein mutiger Schritt in Sachen Social Media und künstliche Polarlichter.

3 Min.
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Conscious Quitting könnte schon bald auch in Deutschland ein Thema werden, sagt HR-Expertin Janet Haupka. (Bild: fizkes / Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Bei Meta: „190.000 US-Dollar fürs Nichtstun“

Bei Meta ist es zuletzt zu Massenentlassungen gekommen. Alleine in den vergangenen sechs Monate haben rund 20.000 Mitarbeiter:innen ihren Job bei dem US-Unternehmen verloren. Die unsichere Wirtschaftslage sei dafür verantwortlich, sagte Meta-Boss Mark Zuckerberg, der deshalb ein „Jahr der Effizienz“ ankündigte.

Dass an manchen Stellen auch intern mehr Effizienz nicht geschadet hätte, machen die Erzählungen einer ehemaligen Meta-Recruiterin deutlich. Die junge Frau war 2021 für sechs Monate bei Meta angestellt und erzählt nun in einem Tiktok-Video, dass sie „190.000 US-Dollar fürs Nichtstun“ bekommen habe. Warum Nichtstun? Sie hatte in ihrer Rolle als Recruiterin offenbar keine Zielvorgaben, was Neueinstellungen anging. „Man erklärte uns, dass wir in den ersten sechs Monaten beziehungsweise im ersten Jahr niemanden einstellen müssen“, erzählte sie. „Das hat mich wirklich umgehauen.“

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Spektakulär inszenierte Fotos von Spielzeugfiguren

Er nennt sich Killcutter und sorgt im Internet mit detailliert inszenierten Fotografien von Spielzeugfiguren für Aufsehen. Der US-Amerikaner Chuck Eiler macht so aus kleinen Spielfiguren große Kunst. In mühsamer Detailarbeit richtet er die Figuren an und macht 50 Aufnahmen, um das perfekte Foto zu bekommen. Dabei kommt sogar eine Nebelmaschine zum Einsatz. Verschiedene LED-Panels sorgen für die ideale farbliche Beleuchtung.

Besonders gern verwendet Killcutter Figuren aus dem Jurassic-Park-, Star-Wars- oder Alien-Universum – gerne auch in Kombination. Eiler gibt sich auch bei der Dokumentation der Bilder viel Mühe: Auf mehreren Social-Media-Plattformen zeigt er Behind-the-Scenes im Videoformat, das Setup der Shots oder wie er die Bilder in Photoshop bearbeitet.

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Dank Plugins: ChatGPT erhält Zugang zu aktuellen Informationen

ChatGPT darf nun auch ins Internet. Dem Chatbot von OpenAI stehen ab sofort Plugins zur Verfügung, mit denen er nicht mehr nur auf Daten bis Ende 2021 zurückgreifen kann, mit denen er trainiert wurde. Da nun mithilfe der Plugins Apps von Drittanbietern in ChatGPT integriert werden können, bekommt der Chatbot Zugang zu aktuellen Informationen aus dem Internet. Während der Alpha-Testphase sind die Plugins allerdings nur für einige ausgewählte Unternehmen verfügbar, zu denen Expedia, Kayak und Slack gehören.

Installieren User:innen zum Beispiel das Plugin für Expedia, wird ihnen die Buchung einer Reise deutlich erleichtert. Besonders gut dürfte bei den Nutzer:innen aber das Plugin für das Web-Browsing von OpenAI ankommen. Damit kann ChatGPT erstmals auch Fragen zum aktuellen Tagesgeschehen beantworten.

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USA: Utah will Zugang Minderjähriger zu Social Media beschränken

Der Social-Media-Konsum von Minderjährigen ist ein heikles Thema. Der US-Bundesstaat Utah wird nun diesbezüglich aktiv und will den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Netzwerken einschränken. Ein entsprechendes Gesetz sieht unter anderem vor, dass Social-Media-Unternehmen das Alter eines Einwohners von Utah überprüfen müssen, bevor dieser ein Konto eröffnen kann. Außerdem verlangt das Gesetz die Zustimmung eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten, wenn Jugendliche einen Account eröffnen möchten.

„Dies ist der erste Gesetzentwurf dieser Art in den Vereinigten Staaten“, betonte Utahs Gouverneur Spencer Cox. Er hat das Gesetz auch damit begründet, dass die Nutzung sozialer Plattformen bei Jugendlichen zu psychischen Problemen führen könne. Es gilt allerdings als sehr wahrscheinlich, dass betroffene Unternehmen vor Gericht gegen das Gesetz vorgehen werden.

Aus wissenschaftlichen Gründen: Künstliche Polarlichter erzeugt

Polarlichter gehören zu den spektakulärsten Naturereignissen auf unserem Planeten. Schwedische Forscher:innen haben diese jetzt aber nicht aufgrund ihrer Schönheit nachgestellt, sondern zu wissenschaftlichen Zwecken. Sie haben im Norden Schwedens eine Rakete in die Luft befördert und in einer Höhe von 100 bis 200 Kilometern feuerwerksähnliche Materialien in den Himmel geschossen.

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Das Experiment mit den künstlichen Polarlichtern soll Wissenschaftler:innen dabei helfen, weltraumnahe Wettervorhersagen zu verbessern, um Satelliten und kritische Infrastrukturen zu schützen. „Die Menschen können sich heutzutage ein Leben ohne GPS, Fernsehen, Satellitenfernsehen, Mobiltelefone und so weiter nicht mehr vorstellen“, erklärte Tima Sergienko, der leitende Wissenschaftler des Experiments. „Und um all dies zu haben, müssen wir das Weltraumwetter verstehen.“

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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