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Nach Preissenkung: Tesla in China kann sich vor Bestellungen kaum retten

Tesla hat in China den Preis für sein Model 3 deutlich gesenkt – und die Käufer rennen dem Elektroautobauer jetzt die Türen ein. Möglich macht das die neue kobaltfreie Batterie.

2 Min. Lesezeit
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Model-3-Fertigung in der Tesla-Gigafactory in Schanghai. (Foto: Ding Ting/dpa)

Schon Anfang des Jahres war spekuliert worden, dass Tesla beim Model 3 schon bald auf eine kobaltfreie Lithium-Eisenphosphat-Batterie umsteigen könnte – zunächst in China. Genau das ist jetzt passiert. Dadurch kann Tesla seine E-Autos jetzt nicht nur sauberer, sondern auch deutlich günstiger produzieren. In China hat Tesla den Preis für das Model 3 daher um umgerechnet rund 5.000 Euro gesenkt – und einen wahren Run auf das Fahrzeug verbucht, wie efahrer.com berichtet.

Erfolgreicher Verkaufsstart des günstigen Model 3

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Berichten von Twitter-Nutzern zufolge konnten sich die Mitarbeiter in den Tesla-Stores an den ersten Tagen nach der Preissenkung vor Bestellungen kaum retten. Den Verkäufern sei kaum Zeit geblieben, um was zu essen oder mit den Kunden zu reden, hieß es am vergangenen Donnerstag zum Verkaufsstart des günstigeren Model 3. Am 1. Oktober beging China seinen Nationalfeiertag. Es ist zugleich der Start der sogenannten goldenen Woche in der Volksrepublik, während der viele Chinesen eine Woche Urlaub haben.

China gilt als größter Absatzmarkt für Fahrzeuge weltweit. Angesichts der Vielzahl an günstigeren Konkurrenten ist es für Tesla wichtig, dort mit einem möglichst günstigen Modell um Käufer zu werben. Das Model 3 mit kobaltfreien Batterien kostet in der Variante Standard Range Plus nach Abzug der staatlichen Förderung noch 31.350 Euro. Zuvor waren 36.600 Euro fällig geworden. Zum Vergleich: In Deutschland beläuft sich der Listenpreis auf 42.900 Euro.

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Schub aus China: Schafft Tesla die halbe Million?

Schon im August konnte Tesla in China rund 11.000 seiner Elektrofahrzeuge verkaufen – den Löwenanteil hatten die Model 3, wie Reuters schreibt. Entsprechend ist es nicht schwer, vorherzusagen, dass diese Zahl in den kommenden Monaten wohl noch deutlich übertroffen wird. Mit dem Schub aus China könnte es Tesla damit eventuell doch noch gelingen, das für 2020 ausgegebene Ziel von rund 500.000 Auslieferungen weltweit zu erreichen. Nach einem Rekord-Q3 mit knapp 140.000 Auslieferungen stand Tesla Ende September bei knapp 320.000 ausgelieferten E-Autos.

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Wolfram Herold

Zu dem Thema: Tesla senkt Preise und China boomt.

Ich weiß nicht , wenn man verschiedenen Literatur wir von Herr E.F.Schumacher, dann ist die Gernaration Elektroauto mit Stecker Kontra produktiv.
Wir verbraten weiter unsere Resourcen der Erde und haben eingentlich die Lösung, mit Wsserstoff- antrieb.
Wenn jemand sagt, dass ist zu teuer, dann sollte er mal fragen, was kostet eine Bohrinsel? Alle Staaten mit starker Sonnenstrahlung (Süd Europa , Nordaftrika, wären ideal für Solar oder Windparks, um Wasserstoff zu erzeugen. Besser geht s nicht , zumal die Technik weitgehend bekannt ist.Transport pioeline der Gastanker. Haben wir schon.
Vereinzelt ließt man in der Presse was darüber, Tesla jeden Tag. Vernunft hat keine Lobby.
Dann macht jeder wieder sein eigenes Süppchen, statt ,vom Staat angeordent , alle gemeinsam.
Was wählen wir eigentlich für Leute?
Es gibt nichts anders als Wasserstoff als Energieträger, weil das Verbrennungsprodukt wieder Wasser ist.
Darüber würde ich gerne mal was lesen.
Herr Altmeier fährt ein solches Auto. Nur Fußnote in der Presse, das war alles. Schade

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