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Privacy Sandbox für Android: Google veröffentlicht erste Beta des neuen Werbetools

Genau vor einem Jahr hatte Google angekündigt, die Privacy Sandbox, ein datenschutzorientiertes Technologiekonzept, das weiterhin Werbetargeting erlauben soll, auch zu Android zu bringen. Jetzt gibt es eine erste Beta.

2 Min. Lesezeit
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Android 13. (Foto: t3n)

Digitale Werbung ist der Motor des Web. Abgesehen von vergleichsweise wenigen Projekte altruistischer Enthusiasten finanzieren sich die meisten Informations-Websites über Werbung. Das gilt inzwischen auch für Apps und deren Entwickelnde.

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Auf der Seite der Nutzenden nimmt jedoch die Skepsis darüber zu, was mit den von ihnen für das Werbetargeting erhobenen Daten passiert. Deshalb will Google mittelfristig auf alle eindeutigen Tracker verzichten und stattdessen auf themenbasiertes Targeting setzen.

Privacy Sandbox für Android startet auf wenigen Android-13-Geräten

Die Bemühungen zu diesem Thema bündelt der US-Techkonzern unter der Bezeichnung Privacy Sandbox. Ebenjene gibt es nun in einer ersten Version für Android-Smartphones. Die Privacy Sandbox für Android soll laut Google „den Datenschutz der Nutzer:innen in den Mittelpunkt rücken und gleichzeitig den Zugang zu kostenlosen Inhalten und Diensten gewährleisten“.

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Aufbauend auf der gleichnamigen Plattforminitiative für das Web sollen Lösungen für digitale Werbung, die die Weitergabe von Nutzerdaten einschränken und nicht auf App-übergreifende Identifier angewiesen sind, entwickelt werden. Dabei habe man über das vergangene Jahr „eng mit der Branche zusammengearbeitet, um Feedback einzuholen und diese neuen Technologien zu testen“.

Das Ergebnis: Google startet die Betaphase mit echten Nutzenden und will deren Feedback einholen. Dabei werde die Privacy-Sandbox-für-Android-Beta schrittweise eingeführt und mit der Zeit erweitert.

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Begonnen werde mit einem kleinen Prozentsatz von Android-13-Geräten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz soll ein Opt-in-Verfahren zum Zuge kommen. Google würde euch per Android-Benachrichtigung informieren, dass euer Gerät für die Beta ausgewählt wurde. Die Teilnahme stünde euch aber frei.

Privacy Sandbox: Einstellungsmöglichkeiten auf eurem Smartphone. (Bild: Google)

App-Entwickelnde müssen Privacy Sandbox explizit unterstützen

Da die Privacy-Sandbox-Beta neue API ohne Identifier bietet, kann sie nur von Apps genutzt werden, deren Entwickelnde sich bewusst dafür entschieden haben. In diesen Apps würde euch relevante Werbung nach dem neuen Targeting gezeigt.

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Dabei haben Nutzende vollen Einfluss. So sollt ihr die Teilnahme am Betaprogramm direkt in den Einstellungen eures Android-Smartphones aktivieren und deaktivieren können. Ebenso könnt ihr die für euch ermittelten Interessen einsehen und verwalten, anhand derer Apps euch relevante Werbung zeigen können.

Liegt das System bei der Einschätzung falsch, könnt ihr bestimmte Themen direkt blockieren. Ebenso könnt ihr jederzeit aus der Beta austreten.

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