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Fundstück

Dieser Roboter schwitzt für die Wissenschaft

Mit der Klimakrise wird es nur noch heißer. Ein neuer Roboter ermöglicht bisher unmögliche Forschung dazu, was Hitze mit unseren Körpern macht.

2 Min.
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Das ist Andi. Andi schwitzt für dich. (Grafik: Christopher Goulet/ASU / t3n)


Die US-Firma Thermetrics hat für Forschungszwecke der Arizona State University (kurz ASU) einen Roboter namens Andi gebaut: Einen hitzeempfindlichen „thermischen Test-Dummy“, der zeigen soll, wie extreme Hitze den menschlichen Körper beeinflussen kann. Damit wird vermieden, dass sich echte Menschen zu Forschungszwecken potenziell gefährlichen Zuständen aussetzen müssen. Das berichtet die britische Zeitung Independent.

Andi kann auch frösteln

Roboter Andi hat einerseits „Gelenke“, die es ihm erlauben, zu gehen – er hat auch 35 unabhängig voneinander kontrollierte Bereiche an seiner Oberfläche. Diese besitzen Poren, die Schweiß abgeben. Andi kann aber nicht nur schwitzen und gehen, sondern auch frösteln und atmen. Wie Menschen erzeugt der Roboter auch selbst Wärme.

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Forschung zu Hitze-Auswirkungen auf Menschen

Das Forschungsprojekt soll Auswirkungen extremer Hitze identifizieren und messen. Konrad Rykaczewski, leitender Forscher des ASU-Projekts, sagt gegenüber dem Independent: „Es gibt eine Menge großartiger Arbeiten zum Thema extreme Hitze, aber es fehlt auch noch eine Menge. Wir versuchen, ein sehr gutes Verständnis dafür zu entwickeln, wie sich Hitze auf den menschlichen Körper auswirkt, damit wir quantitativ Dinge entwickeln können, die Abhilfe schaffen.“ Die Forscher:innen denken dabei an kühlende Kleidung oder auch Exoskelette für Kühlungs-Rucksäcke.

Andi macht Experimente in bisher unmöglichen Temperaturbereichen möglich, ebenso können Auswirkungen von Sonneneinstrahlung erforscht werden. Er soll insbesondere in hitzegefährdeten Gebieten um die US-amerikanische Stadt Phoenix zum Einsatz kommen und Hinweise darauf liefern, wie sich hohe Temperaturen auf verschiedene Altersgruppen und Körpertypen auswirken. Denn Andi kann für verschiedene BMI-Gruppen und mit bestimmten Altersmerkmalen angepasst werden. Ein Diabetes-Patient habe beispielsweise eine andere Wärmeregulation als eine Person ohne die Erkrankung, so Ankit Joshi, ein ASU-Forscher.

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Andere Andis für Kleidungstests genutzt

Insgesamt habe Thermetrics zehn schwitzende Roboter gebaut. Andi, der Roboter für die ASU, ist allerdings der einzige, der auch draußen genutzt werden kann. Die anderen Roboter sind beispielsweise im Einsatz in der Bekleidungsindustrie, um Kleidungsstücke zu testen.

Während Andi schwitzt: In diesen 7 Games erlebst du die Klimakrise

7 Games, die den Klimawandel spielbar machen Quelle:
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