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Kommt der Schufa-Check im ÖPNV?

Willkommen zum t3n Daily vom 9. März. Heute geht es um Schufa-Check-Gerüchte rund um das Deutschlandticket. Außerdem: Deinfluencer:innen auf dem Vormarsch, Gründe für den deutschen Fachkräftemangel, Zalandos Zukunftsplan und ChatGPT auf der Apple Watch.

3 Min. Lesezeit
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Das Deutschlandticket soll ab dem 1. Mai verfügbar sein. (Foto: Sebastian O Photography/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Wird beim Kauf des Deutschlandtickets ein Schufa-Check vorgenommen?

Ab 1. Mai ist es so weit: Dann soll das Deutschlandticket für 49 Euro kommen und zahlreiche Bahnfahrer:innen finanziell entlasten. Doch womöglich bleiben genau finanzschwache Kund:innen dann auf der Strecke. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass sowohl die Deutsche Bahn als auch der Zahlungsdienstleister Logpay beim Deutschlandticket den Schufa-Check vornehmen wollen. Gerade Kund:innen mit geringer Bonität könnte so der Kauf des Tickets verwehrt werden.

Allerdings scheint es auch eine Möglichkeit zu geben, wie auch Bus- und Bahnfahrer:innen ohne positiven Bonitätscheck an das vergünstigte Ticket kommen können: Auf deutschlandticket.de kann das 49-Euro-Ticket auch ohne Schufa-Check erworben werden. Dort wird das Ticket nämlich erst verschickt, wenn die 49 Euro abgebucht werden konnten.

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Kauf-Warnungen im Internet: Was Deinfluencer:innen machen

Influencer:innen sind auf Instagram oder Tiktok allgegenwärtig. Doch wisst ihr auch, was es mit sogenannten Deinfluencer:innen auf sich hat? Diese raten bei bestimmten Produkten aktiv vom Kauf ab, wenn sie nicht von der Qualität überzeugt sind. Ihre Mission begreifen sie als Antithese zum klassischen Influencertum: Nicht für etwas werben, sondern Menschen vor dem Kauf von etwas, das es in ihren Augen nicht wert ist, bewahren.

Videos mit dem Hashtag #deinfluencing werden stetig populärer, insbesondere auf Tiktok: 264 Millionen Mal wurden sie bis Ende Februar aufgerufen. Klar sollte aber auch sein: Wie beim klassischen Influencen gilt auch beim Deinfluencen, dass ein Einzelner etwas gut oder unbrauchbar findet – und andere Menschen es naturgemäß ganz anders sehen können.

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Studie: Darum hat Deutschland Aufholbedarf bei ausländischen Fachkräften

Deutschland ächzt bereits seit Längerem unter Fachkräftemangel. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt nun auf, woran das liegt – und warum die Tendenz erst einmal weiter negativ ist. Denn im Vergleich zum Jahr 2019, als Deutschland bei hochqualifizierten Fachkräften aus dem Ausland unter den 38 OECD-Ländern Rang 12 belegte, fiel es nun auf Platz 15 zurück.

Schleppende Digitalisierung und eine „geringere“ Ausprägung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Migrant:innen seien Gründe dafür, heißt es in der aktuellen Studie. Auch was die Attraktivität für Unternehmer:innen aus dem Ausland und Startup-Gründer:innen betrifft, schnitt Deutschland nicht gut ab. Gute Nachrichten gibt es dagegen bei Deutschlands Strahlkraft auf internationale Studierende. Hier belegt die Bundesrepublik Rang 2, nur die USA liegen vor ihr.

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So will Zalando seine Geschäftszahlen verbessern

Die Geschäftszahlen, die Zalando in dieser Woche vorgelegt hat, waren wenig berauschend. Zwar stieg die Zahl der aktiven Kund:innen bei der Bekleidungsplattform um sechs Prozent auf mehr als 51 Millionen an, doch der Nettogewinn fiel geringer aus als von vielen Analyst:innen erwartet. Der bereinigte Gewinn lag bei 148,6 Millionen Euro – im Vorjahr waren es noch 468,4 Millionen Euro. Die steigenden Energie-Preise und Lebenshaltungskosten sowie die Kaufzurückhaltung haben den Modehändler ausgebremst.

Besserung erhofft sich Zalando durch das Partnerprogramm, also die Verkäufe über den Marktplatz. Diese machen heute schon rund ein Drittel des gesamten Umsatzes aus – und das soll sich weiter erhöhen, wie das Unternehmen betont. Allerdings müssen die Händler:innen in nächster Zeit wohl auch mit höheren Gebühren rechnen.

App bringt ChatGPT auf die Apple Watch

ChatGPT ist aktuell in aller Munde. Nun gibt es eine App, über die der KI-Chatbot auch auf der Apple Watch benutzt werden kann. Ihr Name: WatchGPT. Die App kann mit einem Schnellzugriff direkt auf das Ziffernblatt gelegt werden. Nutzer:innen können dann einen Prompt entweder per Text- oder per Spracheingabe liefern – die Antwort erscheint dann auf dem Screen. Ist diese zu lang, können die Nutzer:innen ganz einfach scrollen.

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Die vom niederländischen Entwickler Hidde van der Ploeg erstellte App ermöglicht es Nutzer:innen, mit ChatGPT auf Deutsch zu kommunizieren. Das Interface der App ist allerdings nur auf Englisch, Spanisch, Französisch oder Niederländisch verfügbar. Die App ist im offiziellen Apple-Watch-App-Store gegen eine Einmalzahlung von 4,99 Euro verfügbar.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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