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Server für die Hybrid-Cloud: IBM bringt den Power E1080 auf den Markt

IBM hat heute den Power E1080 vorgestellt, den ersten Vertreter einer Serverfamilie, die auf dem kürzlich angekündigten Power10-Prozessor des Unternehmens basiert und speziell für Hybrid-Cloud-Anforderungen entwickelt wurde.

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IBMs neuer Server Power E1080 für die Hybrid-Cloud-Nutzung. (Bild: IBM)

Der Power E1080 ist ein Server, den IBM nach eigenen Angaben auf der Basis der Erkenntnisse aus der Coronapandemie entwickelt hat. Im Rahmen der IBM-Studie „Institute of Business Value 2021“ hatten 56 Prozent der befragten Firmenlenker angegeben, dass eines ihrer kurzfristigen Hauptanliegen darin bestehe, ihre betriebliche Agilität und Flexibilität zu verbessern.

Trend geht zu Edge- und Public-Cloud-Hybriden

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Dazu wäre eine teilweise Abkehr vom Public-Cloud-Ansatz hin zu einem hybriden Ansatz, der Edge-Clouds integriert, sinnvoll. Schon seit einigen Jahren verschieben sich die Lasten stärker hin zu Hybridmodellen. Je nach Studie beträgt deren Anteil bereits jetzt zwischen 45 und 60 Prozent – mit steigender Tendenz. An genau dieser Schnittstelle will sich auch der Power E1080 positionieren.

Im Vergleich zum Vorgänger, dem Power E980, setzt IBM beim E1080 auf die vierfache Anzahl von Matrix-Beschleunigern und Verschlüsselungs-Engines pro Kern. Damit soll der E1080 bis zu 50 Prozent leistungsfähiger sein und eine zehnmal höhere Leistung für maschinelles Lernen sowie eine 2,5-mal schnellere AES-Verschlüsselung als der Power E980 bieten.

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Im Bereich KI und dort dem Machine Learning will der E1080 besonders punkten. Mithilfe von Open Neural Network Exchange (ONNX) kann der E1080 trainierte KI-Modelle mit Frameworks wie Tensorflow, Pytorch und anderen von x86-basierten Servern aus ohne Code-Änderungen übernehmen.

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E1080 basiert auf Power10, dem ersten 7-Nanometer-Prozessor von IBM

Der Power E1080 basiert auf dem Power10, dem ersten von IBM selbst entwickelten und von Samsung hergestellten Sieben-Nanometer-Prozessor. Der soll nach Angaben des Unternehmens eine bis zu 30 Prozent höhere Leistung pro Kern und eine über 50 Prozent höhere Systemleistung als der Vorgänger Power9 bieten.

Transparente Speicherverschlüsselungsprotokolle sollen die Ende-zu-Ende-Sicherheit vereinfachen, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Darüber hinaus wird die PowerVM-Hypervisor-Technologie von IBM eingesetzt. Von der behauptet der Hersteller, dass sie weniger Schwachstellen und Sicherheitslücken aufweist als die Hypervisor des Wettbewerbs.

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Interessenten können den Power E1080 ab sofort bei IBM bestellen. Preise nennt IBM nur im Rahmen konkreter Angebote. Die Auslieferung soll noch vor Ende September beginnen. Zusammen mit dem E1080 führt das Unternehmen ein neues Serviceprogramm namens „Power Expert Care“ ein, das Zusatzleistungen wie Hardware- und Software-Systemprüfungen und regelmäßige Sicherheitsupdates bietet.

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