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Steve Jobs’ katastrophale Bewerbung wird ab heute erneut versteigert

Rechtschreibfehler und flapsige Antworten im Bewerbungsschreiben zeugen von Gleichgültigkeit. So ein Dokument wird jetzt versteigert und es stammt von niemand Geringerem als Apple-Gründer Steve Jobs.

2 Min. Lesezeit
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Steve Jobs galt als Perfektionist. (Foto: Apple)

Wenn Steve Jobs etwas anfing, dann oft kompromisslos. So waren die Bauteile seiner Computer häufig die teuersten und edelsten auf dem Markt. Da gab er alles und ließ selten mit sich reden. Anders war das einige Jahre zuvor wohl bei einem Bewerbungsschreiben, das unter Fans des einstiegen Apple-Gründers fleißig gehandelt wird. Es strotzt nur so vor Rechtschreibfehlern und zeigt einen Jobs, der in einer für sich seltenen gleichgültigen Phase gesteckt haben muss. Angefangen beim Namen („Steven jobs“ hat er mit kleinem „j“ geschrieben) über die Kontaktmöglichkeit (Telefon: „Keins“) bis hin zur Adresse („reed college“) machte er es sich leicht. Das Dokument wird jetzt zwischen dem 24. Februar und 24. März 2021 erneut versteigert.

Lebenslauf von Steve Jobs: Mit 18 eher gleichgültig

Der Lebenslauf von Steve Jobs sieht nicht so aus, wie man es erwarten würde. (Foto: RR Auction)

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Das Bewerbungsschreiben rief in der Vergangenheit zahlungskräftige Sammlerinnen und Sammler auf den Plan. Bereits 2017 kam es für 18.750 US-Dollar unter den Hammer, im Jahr 2018 dann sogar für satte 175.000 Dollar. Während der aktuellen Auktion wird laut Expertinnen und Experten erneut eine sechsstellige Summe anvisiert. Interessierte können ab heute mitbieten. Das Auktionshaus Chatterfields zeichnet für den Handel verantwortlich. Interessant ist vor allem auch, dass Steve Jobs das Bewerbungsdokument handschriftlich aufgesetzt und mit seiner Unterschrift versehen hat. Somit ist es gut identifizierbar. Nicht erkennbar ist hingegen, bei wem er sich beworben hat. Wichtig war ihm der Job aber ganz offensichtlich nicht.

Auch interessant: „Erkennst du sie alle? 9 originale Unterschriften von Elon Musk bis Jeff Bezos“

Das Bewerbungsschreiben hat Steve Jobs 1973 als 18-jähriger Student ausgefüllt. Zu dieser Zeit war er am Reed College und belegte Studiengänge für Englisch und Literatur. Sein wahres Interesse muss jedoch schon damals bei Design und Technologie gelegen haben, wie das Dokument zeigt. Unter Fähigkeiten kreuzte er sowohl „Computer“ als auch „Taschenrechner“ an. Er selbst ergänzte per Hand noch „Design“ und „Tech“. Jobs interessierte sich für eine Stelle als „Elektrotechniker“ oder „Entwicklungsingenieur“. Wer hätte damals ahnen können, dass er nur drei Jahre später mit seinem Gründerfreund Steve Wozniak Apple gründen und den Grundstein für ein Milliarden-Unternehmen legen sollte. Die damalige Bewerbung ließ das jedenfalls nur bedingt erahnen.

Erfolgreicher im Job: Diese Apps helfen euch bei der Karriere
Weiterbildung: Die Udacity-App ist eine kostenlose Online-Akademie für iOS und Android. Zusammen mit Partnern wie Google und Salesforce werden Kurse entwickelt, die klassische Bildung mit technischen Berufsfähigkeiten verbinden sollen. (Grafik: t3n / dunnnk)

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4 Kommentare
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Oliver

Unglaublich für welchen Unsinn es einen Markt gibt. Aber ist ja leider keine Überraschung!

Antworten
Quirin

Die Bestätigung meiner Annahme, dass wir viel zu viel Wert auf „Papiere“ geben, die gar nichts über eine Person und ihre Fähigkeiten aussagen ^^

Aber schon sehr interessant zu sehen, das es wirklich noch immer Menschen gibt, die alles Mögliche kaufen ^^

Antworten
Besserwisser

Interessantes Dokument. Ich glaube, dass „Design engineer“ etwas missverständlich übersetzt wurde.
Er wollte wohl eher „Entwicklungsingenieur“ werden, als etwas mit künstlerischem Design machen…

Antworten
Andreas Weck

Da könntest du Recht haben. Ich habe das mal angepasst.

Gruß,

Andreas

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