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Suche trifft KI: So wird sich die Websuche verändern

Hallo und willkommen zum t3n Daily vom 8. Februar. Heute geht es um KI-Chatbots bei den Suchmaschinen. Außerdem: Netflix-Umfrage zum Account-Sharing, Kryptowährungen im Visier der SEC, Googles interne Red Teams und KI-Künstler Frida.

4 Min. Lesezeit
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KI-Chatbots könnten die Suchmaschinen revolutionieren. (Foto: BongkarnGraphic/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Wie KI-Chatbots die Suchmaschinen erobern

Wer im Netz nach etwas sucht, findet mittlerweile eine ganze Menge an Informationen direkt bei der Suchmaschine – ohne auf weiterführende Links klicken zu müssen. Mit den KI-Chatbots könnte hier die nächste Revolution der Suchmaschinen anstehen.

Den Anfang macht Microsoft: ChatGPT aus dem Hause OpenAI ist neuerdings Teil von Bing. Und auch die anderen Größen der Szene, Google und Baidu, experimentieren bereits mit den Möglichkeiten der Chatbots. Der Vorteil für die Nutzer:innen ist klar: Die KI sollen sämtliche Fragen direkt über die Suchmaschine beantworten und im Idealfall sogar noch weiter interpretieren. Zusätzliche Quellen sind dann nicht mehr nötig.

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Noch ist der Einsatz der KI-Chatbots in den Suchmaschinen aber mehr Spiel als praktische Realität. In ersten Tests haben die Bots fehlerhafte Antworten oder schlicht falsche Tatsachen geliefert. Diese Probleme werden sich angesichts der Fake-News-Debatten nicht einfach in Luft auflösen.

Netflix und das Account-Sharing: Umfrage zeigt Trend zur Konkurrenz

Netflix hat schon lange ein spezielles Problem: Beim sogenannten Account-Sharing teilen sich mehrere Nutzer:innen einen Netflix-Zugang und sparen so bei den Gebühren. Für den Streaming-Anbieter ist das ein finanzieller Albtraum. Mehrfach hat Netflix deshalb angekündigt, das Account-Sharing künftig zu unterbringen.

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So sollen die Nutzer:innen entweder zusätzliche Gebühren zahlen, um ganz legal zu teilen, oder gleich ein eigenes Abo abschließen. Aus unternehmerischer Sicht mag das absolut Sinn machen – die Frage ist aber, ob sich Netflix dadurch nicht mehr schadet als nutzt. Laut einer Umfrage der Analysefirma Jefferies würden bei Zusatzgebühren nämlich ganze 62 Prozent der fraglichen Netflix-User:innen den Dienst dann nicht mehr nutzen. 34 Prozent würden sogar zur Konkurrenz wechseln und dann bei Amazon Prime, Hulu oder Disney Plus streamen.

Bei schätzungsweise 100 Millionen nicht zahlender Nutzer:innen würde das Netflix empfindlich treffen. Allerdings ist die Umfrage nur ein erster, vorsichtiger Stimmungstest und noch lange nicht repräsentativ. Der Kurs der Netflix-Aktie jedenfalls wird von den Analysten positiv bewertet.

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Kryptowährungen im Visier der SEC

Der Handel mit Kryptowährungen ist nichts für schwache Anleger-Nerven – das haben die jüngsten Pleiten und der andauernde Kryptowinter gezeigt. Für die amerikanische Finanzaufsicht SEC sind die Entwicklungen am Kryptomarkt Grund genug, um den Handel mit den Token 2023 besonders genau im Auge zu behalten.

Geschäfte mit Kryptowährungen und -Assets setzte die Behörde deshalb auf die Liste ihrer Top-Prüfungsschwerpunkte für das laufende Jahr. Dabei wollen sie vor allem „Sorgfaltsstandards“ im Bezug auf Compliance und Marketing unter die Lupe nehmen, wie es von der Behörde heißt. Auch Angebot, Anlageberatung und Verkauf sollen im Fokus stehen.

Mit dem Prüfungsschwerpunkt reagiert die SEC auch auf Kritik aus dem US-Senat. Dort hieß es, die Behörde hätte den Kryptomarkt viel zu lange vernachlässigt und die Verbraucher:innen nicht ausreichend vor den Zusammenbrüchen, wie etwa der FTX-Pleite, geschützt.

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Google: Mit internen Red Teams gegen externe Hacker

Denke wie der Feind – genau dieses Prinzip verkörpert bei Google eine eigene Gruppe von Mitarbeiter:innen. Die Red Teams sollen als interne Hacker versuchen, Googles Sicherheitsmaßnahmen zu überwinden. Gegner sind dabei die Verantwortlichen für die Informationssicherheit, das sogenannte „Blue Team“. Der Sinn ist dabei klar: Werden strukturelle Probleme früh durch die eigenen Reihen erkannt, minimiert das das Risiko für Hackerangriffe von außen, und Sicherheitslücken können frühzeitig gestopft werden.

Das Repertoire der Red Teams reicht dabei von Phishing-Kampagnen bis hin zu Malware-Angriffen. Allerdings bewegen sich die Red Teams immer in bestimmten Grenzen. So ist etwa der Zugriff auf Google-Nutzerdaten absolut tabu.

Googles Ziel der internen Hackerangriffe ist übrigens nicht der erfolgreiche Angriff, sondern vielmehr das frühe Erwischen.

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Kunstwerke wie von Menschenhand: KI-Künstler Frida

KI sind nicht nur in der Lage, Texte zu schreiben oder digitale Bilder zu erstellen. Mit ein bisschen Hilfe von außen können sie auch problemlos den Pinsel führen.

Bei Frida (kurz für: Framework and Robotics Initiative for Developing Arts) hält ein Roboterarm den Pinsel, während im Hintergrund eine KI über die Fortschritte wacht, Pläne schreibt und das Kunstwerk vollendet. Entwickelt wurde Frida von Forscher:innen des Robotics Institutes der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh.

Frida erstellt die Kunstwerke auf der Basis von Informationen, Fotos oder auch Audioaufnahmen, die ihr von außen zugespielt werden. Die Ergebnissen sind dabei erstaunlich: Die Bilder mit dicken Pinselstrichen und schwungvoller Ausführung ähneln impressionistischen Werken – ganz ohne die robotertypische Präzision.

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Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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