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Tesla zahlt ukrainischen Angestellten 3 Monatsgehälter, wenn sie kämpfen müssen

Tesla will ukrainischen Angestellten, die wegen des Kriegs in ihre Heimat zum Militär einberufen wurden, über mindestens drei Monate hinweg das Gehalt weiterzahlen. Das geht aus einer internen E-Mail an Mitarbeiter:innen des Elektroautobauers hervor.

1 Min. Lesezeit
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Tesla: Einige Supercharger für Ukrainer:innen gratis. (Foto: Roschetzky Photography/Shutterstock.com)

Wegen des Überfalls auf die Ukraine ziehen sich viele Unternehmen aus Russland zurück. Nicht zuletzt Tech-Firmen unterstützen zudem direkt oder indirekt die Menschen in der Ukraine. Elon Musks SpaceX etwa stellte Starlink-Terminals bereit, die ukrainische Nutzer:innen jetzt mit schnellem Satelliteninternet versorgen – und versprach Updates, um die Internetversorgung sicherer und weniger energieintensiv zu machen. Jetzt ist ein internes Schreiben bekannt geworden, laut dem Tesla ukrainischen Angestellten, die zum Militärdienst in ihre Heimat berufen werden, ihren Lohn weiterzahlt.

3 Monate Lohnfortzahlung für Reservist:innen

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In der entsprechenden E-Mail vom Montag, die CNBC einsehen konnte, ließ Teslas Nordeuropachef Axel Tangen wissen, dass die Lohnfortzahlung für einberufene Reservist:innen zunächst auf drei Monate angelegt sei. Anschließend werde man über eine mögliche Verlängerung entscheiden – so das nötig sei. Die E-Mail richtet sich speziell an Angestellte in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika. Ob davon auch nordamerikanische Tesla-Mitarbeiter:innen betroffen sind, ist nicht bekannt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den Einberufungsbefehl für Reservist:innen schon am 22. Februar bekanntgegeben.

In der E-Mail dankte Tangen den Tesla-Mitarbeiter:innen auch dafür, dass sie den Kolleg:innen der Schwesterfirma SpaceX dabei geholfen haben, das Satelliteninternet in die Ukraine zu bringen. Das Energy-Team von Tesla habe etwa Powerwalls zusammengebaut, die die Energieversorgung von Starlink-Equipment sicherstellen. Auch eigens entwickelte Stromkabel lieferte das Tesla-Team. Hier wurde besonders die neue Gigafactory in Grünheide hervorgehoben. Nur drei Tage habe es gedauert, bis die entsprechende Lösung fertiggestellt war. Insgesamt hat Tesla nach eigenen Angaben einige Hundert Starlink-Terminals in die Ukraine geliefert.

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Gratis-Laden für ukrainische Tesla-Fahrer:innen

Zwar hat Tesla in der Ukraine keine eigenen Ladestationen. Es gibt aber laut dem Unternehmen rund 5.000 Tesla-Fahrer:innen in dem Land. Diese sowie andere ukrainische Besitzer:innen von Elektroautos können an grenznahen Supercharger-Ladestationen in Polen, Ungarn und der Slowakei kostenlos Strom laden.

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