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Twitter teilt Daten von App-Nutzern mit Facebook und Google

Daten von App-Nutzern außerhalb der EU und Großbritannien gibt Twitter von nun an an Facebook und Google weiter (Foto: Shutterstock).

Twitter hat seine Datenschutzerklärung angepasst. Daten von App-Nutzern außerhalb der EU und Großbritannien landen von nun an auch bei Facebook und Google.

Twitter wird über die App erfasste Daten von Nutzern außerhalb der Europäischen Union und Großbritannien von nun an automatisch an Facebook und Google weitergegeben, so die Datenschutzerklärung des Kurznachrichtendienstes. Dadurch soll die Wirksamkeit der Anzeigen offenbart werden und man wolle auf diese Weise sicherstellen, weiterhin als kostenloser Service arbeiten zu können, berichtet The Verge.

Twitter-Benachrichtigungen sollen für Transparenz sorgen

„Twitter teilt bestimmte nicht öffentliche personenbezogene Daten mit bestimmten digitalen Werbeplattformen, um die Effektivität unserer Bemühungen zur Vermarktung von Twitter auf diesen Plattformen zu messen und zu optimieren“, heißt es in der Datenschutzerklärung, in der Twitter die beiden Plattformen aufführt. Demnach werden IP-Adressen und Daten zu mobilen Endgeräten geteilt, auf denen die Twitter-App geöffnet wird.

Daten wie die Namen der User, deren Mailadressen, Telefonnummern oder die Namen ihrer Twitter-Profile leitet das Unternehmen nicht weiter. Das Teilen von Daten aus Twitter-Listen sei zudem nach wie vor steuer- und verhinderbar. Auch das Web-Tracking sollen User weiterhin deaktivieren können. Einem Twitter-Sprecher zufolge soll durch entsprechende Benachrichtigungen zum Update die Transparenz gewahrt werden.

Bei uns keine Weitergabe – DSGVO sei Dank

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verhindert, dass Twitter solche Maßnahmen auch bei Nutzern aus der EU und Großbritannien durchsetzen kann. Das Unternehmen darf gemäß DSGVO nur Daten von Nutzern verwenden und weitergeben, die dem in den Einstellungen zugestimmt haben.

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