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Unfallerkennung: Mit iPhone 14 und Apple Watch 8 solltet ihr nicht Achterbahn fahren

Apple hat dem iPhone 14 sowie den neuen Apple-Watch-Modellen eine Unfallerkennung spendiert. Die soll Autounfälle ihrer Nutzer:innen erkennen und einen Notruf absetzen. Offenbar schlägt das Feature aber auch bei Fahrten mit der Achterbahn Alarm.

2 Min. Lesezeit
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Die Apple Watch Series 8 verfügt wie die iPhone-14-Modelle über eine neue Unfallerkennung. (Bild: Apple)

Schon im November 2021 war über ein neues Feature namens „Crash Detection“ spekuliert worden, das Apple angeblich in seine neuen iPhone-Modelle verbauen wolle. Und tatsächlich: Mit dem iPhone 14 kam die vor allem für Autofahrten gedachte Unfallerkennung.

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iPhone 14 und Apple Watch Series 8 erkennen Unfälle

Neben iPhone 14 und iPhone 14 Pro (Max) ist auch die Apple Watch Series 8 in der Lage, Autounfälle zu erkennen. Dazu setzt Apple auf ein neues Gyroskop, einen neuen Beschleunigungsmesser sowie Audio- und GPS-Signale. Auch die durch das ruckartige Entfalten des Airbags ausgelöste Luftdruckveränderung soll in die Bewertung einfließen.

Ist das System zur Überzeugung gelangt, dass seine Nutzer:innen einen Unfall erlitten haben, startet es einen Countdown – den man schon von der Notruffunktion kennt. Wird dieser nicht gestoppt, kontaktieren Smartphone beziehungsweise Smartwatch den Rettungsdienst sowie die in iOS hinterlegten Notfallkontakte.

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Bei Autounfällen funktioniert das, wie verschiedene Tests bestätigt haben. Soweit so gut. Aber: Die Unfallerkennung soll laut einem Bericht des Wall Street Journal auch bei Achterbahnfahrten auslösen.

Eine in der Nähe des Freizeitparks Kings Island, in Cincinnati, im US-Bundesstaat Ohio, befindliche Notrufzentrale soll schon sechs solcher iPhone-Notrufe erhalten haben. Die wahrscheinliche Erklärung: Das System hat die Fahrt in der Achterbahn als Unfall interpretiert. Den Nutzer:innen wird das gar nicht aufgefallen sein.

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Achterbahnfahrt: Notruf löst Rettungsaktion aus

Für die Notrufzentrale waren die automatischen Meldungen offenbar so überzeugend, dass in mindestens einem der Fälle ein Rettungswagen losgeschickt wurde. Höchst dramatisch heißt es von Apple nämlich: „Der Besitzer dieses iPhones war in einen schweren Autounfall verwickelt und reagiert nicht auf sein Telefon“.

Auf den Ansagetext folgen die Koordinaten des Geräts (GPS). Im Hintergrund sollen etwa Musik, Schreie und andere Geräusche aus dem Freizeitpark zu hören gewesen sein, wie Spiegel Online schreibt. Ähnliches soll sich auch im Freizeitpark Six Flags Great America in der Nähe von Chicago, Illinois zugetragen haben.

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Schau dir jetzt Apples größte Produktflops in unserer Bildergalerie an Quelle: (Foto: Shutterstock/Drop of Light)

Apple reagierte mit folgendem Statement: Die Funktion sei „extrem akkurat in der Erkennung ernsthafter Unfälle“ und der Vermeidung falsch positiver Meldungen. Der iPhone-Hersteller gelobte jedenfalls Besserung. Man werde daran arbeiten, die Unfallerkennung zu verbessern.

Bis dahin sollten Nutzer:innen neuer iPhones und Apple Watches auf die Mitnahme der Geräte in die Achterbahn wenn möglich verzichten. Das wird ja ohnehin in vielen Freizeitparks vorgeschrieben – wenn auch aus anderen Gründen.

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Kann sagen das nach meine Radunfall die Apple Watch ultra reagiert hat und der Unfall erkannt wurde.
Ob Achterbahn hin oder her, ich dem Fall konnte ich den Countdown stoppen. Aber wenn es schlimmer gehen wäre hätte ich nicht reagieren können. Somit lieber ein Fehlalarm als keinen.

Antworten
Markus Schröder

Cincinnati ist kein US-Bundesstaat sondern eine Stadt im US-Bundesstaat Ohio.

Antworten
Jörn Brien

Da kam was durcheinander, ist geändert, danke für den Hinweis.

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