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Vor Börsengang: Amazon könnte bei Chipdesigner ARM einsteigen

Mehr als die Hälfte aller ARM-basierten Server-CPUs wird in den Amazon-Web-Services-Rechenzentren eingesetzt. Jetzt will Amazon wohl sogar beim Chipdesigner einsteigen.

1 Min.
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Amazon ist der erfolgreichste Hersteller von ARM-Chips. (Foto: Shutterstock / mpohodzhay)


Fast zehn Prozent der weltweiten Server sind aktuell mit ARM-Chips ausgestattet. 40 Prozent davon befinden sich in China. Wie aus einem Bericht von Bernstein Research hervorgeht, setzt allein Amazon mehr als 50 Prozent aller ARM-Server-Chips weltweit in seinen Amazon-Web-Services (AWS)-Rechenzentren ein. Damit ist der der Onlineversandhändler der mit Abstand erfolgreichste Hersteller von ARM-Server-Chips. ARM entwickelt zwar Prozessordesigns, stellt die Chips aber nicht selbst her. Es lizenziert lediglich seine Designs.

Seit 2018 verwendet Amazon seine eigenen Graviton-Chips, die ausschließlich für den internen Gebrauch entwickelt wurden. Da diese Chips für die spezifischen Anforderungen von AWS-Rechenzentren optimiert sind, verbrauchen sie weniger Strom, was zu geringeren Ausgaben für Platz und Kühlung führt.

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Laut des Bernstein Berichts hat Amazon eine Kundenbefragung durchgeführt – mit dem Ergebnis, dass Graviton-Chips die gleiche Leistung wie vergleichbare x86-Chips aufweisen, allerdings 20 bis 70 Prozent günstiger sind.

Steigt Amazon bei ARM ein?

Bereits Ende April hat Softbank, der Eigentümer des Chipdesigners, den Antrag auf einen Börsengang von ARM gestellt. Nun möchte Amazon wohl beim Prozessorentwickler einsteigen und sich noch vor dem öffentlichen Börsenhandel ein lukratives Aktienpaket sichern. Das berichtet Reuters. Softbank wolle Amazon als Ankerinvestor in den bevorstehenden Börsengang von ARM einbinden. Dort soll man sich eine Firmenbewertung von 60 bis 70 Milliarden US-Dollar erhoffen.

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Softbank hatte ARM im Jahr 2017 für 30 Milliarden Dollar gekauft. Drei Jahre später verkaufte Softbank ARM für knapp 40 Milliarden Dollar an Nvidia. 2022 musste Nvidia die ARM-Übernahme allerdings mit einem Milliardenverlust stoppen, da die US-Regierung gegen den Kauf des Chiphersteller geklagt hatte.

Wie weit die Verhandlungen mit Amazon aktuell fortgeschritten sind, oder welchen Anteil das Unternehmen sich an ARM sichern möchte, ist aktuell noch nicht bekannt. Softbank, ARM und Amazon lehnten bisher eine Stellungnahme ab.

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