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VW ID 7 ist offiziell: Vollelektrische Reiselimousine mit bis zu 700 Kilometern Reichweite

Der VW ID 7 ist offiziell. Die neue Elektrolimousine stellt die bisherige Speerspitze des ID-Portfolios dar und soll eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern schaffen.

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VW ID 7. (Foto: VW)

Nach dem ersten Vorgeschmack des ID 7 im Zuge der CES 2023 und ersten Probefahrten Anfang April hat VW das vollelektrische Topmodell vollkommen enthüllt. Das E-Auto wird seit 2019 zuerst als Konzeptstudie ID Space Vizzion und seit 2020 als Aero B kommuniziert.

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VWs vollelektrische Limousine soll das technische Flaggschiff des Wolfsburger E-Portfolios darstellen. Mit dem ID 3 (Test) machte der Autobauer 2020 den Anfang – er erhielt Anfang 2023 sein erstes Facelift. Das Kompakt-SUV ID 4 (Test) und die Coupé-Variante ID 5 erweiterten das E-Modellangebot für diverse Märkte, während das etwa fünf Meter lange Elektro-SUV ID 6 2021 nur für China angekündigt wurde.

Mit dem 25.000 Euro teuren ID 2 All soll die Modellklasse 2o25 nach unten abgerundet werden, während der neue ID 7 in diesem Jahr ähnlich wie der ID 4 als Weltauto auf den Markt kommen soll, dabei aber in die obere Mittelklasse eingeordnet wird.

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VW ID 7 mit bis zu 700 Kilometern Reichweite

Wie die bisherigen Mitglieder der ID-Familie basiert der ID 7 auf Volkswagens modularem E-Antriebs-Baukasten, kurz MEB, und folgt überdies der Designsprache der E-Familie. Durch aerodynamische Front- und Dachpartien sowie einen neuen Antrieb hat Volkswagen beim neuen Modell den Energieverbrauch senken und die Reichweite erhöhen können. Laut VW beträgt der cw-Wert des knapp fünf Meter langen Stromers je nach Ausstattung 0,23.

VW ID 7. (Foto: VW)

Der ID 7 soll zunächst in zwei Akku-Varianten angeboten werden: Das Modell Pro S besitzt dabei eine 86-Kilowattstunden-Batterie (netto) und soll nach „erster interner Prognose“ Reichweiten von bis zu 700 Kilometern ermöglichen. Die Version ID 7 Pro habe eine 77-Kilowattstunden-Batterie und erziele bis zu 615 Kilometer, so der Autobauer. Nicht nur die Reichweite ist hoch, sondern auch die Ladeleistung: Der ID 7 kann mit bis zu 200 Kilowatt aufgeladen werden. Ein neues Thermomanagement sorge zudem dafür, die Batterie vor dem Ladestopp vorzukonditionieren, was unter anderem zu einer konstant hohen Ladeleistung beiträgt.

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Laut VW hat der  ID 7 einen cw-Wert von 0,23. (Foto: VW)

Was den Antrieb anbelangt, setzt VW beim ID 7 auf die neue 210 Kilowatt (286 PS) starke E-Maschine (Permanentmagnet-Synchronmotor) und ein zweistufiges Ein-Gang-Getriebe mitsamt Pulswechselrichter (Leistungs- und Steuerelektronik).

VW ID 7. (Foto: VW)

VW ID 7: Viel Platz und neue Technik im Innenraum

VW ID 7. (Foto: VW)

Dank des großen Radstands von 2,966 Metern bietet die Limousine viel Platz im Innenraum, was den ID 7 zu einer „elektrischen Reiselimousine“ machen soll. Durch den langen Radstand biete der Stromer sowohl „auf den vorderen als auch hinteren Sitzplätzen ausgesprochen viel Platz“.

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Zudem hat Volkswagen das „Bedienerlebnis in den relevanten Bereichen“ verbessert – in den bisherigen Modellen entsprach es bisweilen nicht ganz den Kund:innenwünschen. So gehört beim ID 7 zur serienmäßigen Ausstattung unter anderem ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Darstellung, ein zentraler Touchscreen mit 15-Zoll-Diagonale, beleuchtete Touch-Slider und eine in der ersten Ebene des Infotainment-Systems integrierte Bedienung der Klimatisierung.

VW ID 7. (Foto: VW)

Das sogenannte ID-Display hinter dem Lenkrad ist weiterhin klein gehalten und zeigt „die gesetzlich vorgeschriebenen Standardinfos wie die Geschwindigkeit und Warnmeldungen an“. Weitere für das Fahren relevante Informationen werden via Head-up-Display virtuell vor das Sichtfeld des Fahrers oder der Fahrerin projiziert. Neu für VW ist, dass diese erstmals über das Multifunktionslenkrad einstellbar sind, so der Autobauer.

Head-up-Display im VW ID 7 serienmäßig an Bord

Das AR-Head-up-Display zeigt neben der Geschwindigkeit auch Spurmarkierungen, Abstandshinweise und die Abbiegepfeile der Navigation an. Auch Hinweise, wie etwa die aktuelle und zulässige Geschwindigkeit, werden rund 3,5 Meter in den Nahbereich vor den Wagen projiziert, erklärt Volkswagen. Fahrrelevante Anzeigen, etwa die aktuellen Richtungshinweise der Navigation, projiziere das System hingegen in den Fernbereich und damit rund zehn Meter vor den Wagen.

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Weiter sei die Klimatisierung in die erste Ebene des Infotainment-Systems gewandert und beleuchtete Touch-Slider eingezogen. Neu im ID 7 ist das Klimatisierungskonzept mit „intelligenten Ausströmern“, das verschiedene Funktionen biete. Der ID 7 erkenne etwa den oder die sich nähernde:n Fahrer:in anhand des Schlüssels und beginne an heißen Sommertagen bereits mit der Kühlung des Innenraums und an kalten Tagen mit dessen Erwärmung – bevor er oder sie einsteige.

Neu konzipierte Smart Air Vents steuern ferner den Luftstrom und wedeln dynamisch, um schnellstmöglich die Luft großflächig zu verteilen, so VW. Sitzen die Passagiere im Auto, könne die Lüftung wahlweise direkt auf den Körper zielen oder den Innenraum indirekt belüften. Polarisieren dürfte indes die Entscheidung, dass diese Einstellungen nur noch über das große Display und nicht mehr direkt an den jeweiligen Luftdüsen durchgeführt werden können.

VW ID 7 mit übersichtlicherem Infotainment-Display

Allgemein überarbeitet und neu strukturiert hat VW die Menüführung des Infotainment-Systems mit dem Ziel, die „Bedienung aller Funktionen so einfach, selbsterklärend und individualisierbar wie möglich auszuführen“. Dazu wurde das Display in zwei permanent sichtbare Touch-Leisten und den Homescreen gegliedert, erklärt VW.

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Das 15-Zoll-Infotainment-Display des VW ID 7. (Foto: VW)

Die oberste Leiste des Displays, die Top Bar, verfüge linksseitig über einen neuen Direktzugriff, über den Nutzer:innen mit nur einem Tap das Hauptmenü mit einer Übersicht aller Apps aufrufen können. Daneben angeordnet ist laut VW ein Button für das neue Car-Control-Center, das einen direkten Zugriff auf die wichtigsten Fahrzeugfunktionen biete – sie lassen sich von Fahrer:innen selbst konfigurieren.

Zudem seien Hauptmenü und Car-Control-Center jederzeit aufrufbar, ohne die jeweils aktive App beenden zu müssen, was dem Autobauer zufolge die Bedienung „signifikant vereinfacht“. Rechts vom Car-Control-Center stehen Buttons für Direktzugriffe bereit, die frei mit den verfügbaren Apps belegbar sind, mit denen Fahrer:innen und Beifahrer:innen „schnell und unkompliziert zwischen den favorisierten und häufig genutzten Apps wechseln“ können.

VW ID 7. (Foto: VW)

Zur weiteren Ausstattung des ID 7 gehören der Sprachassistent Ida zur Steuerung des Ambientelichts, der Fahrprofilauswahl oder „(cloudbasierte) Abfragen zum Wetter oder Weltwissen“. Der Sprachassistent kann laut VW zudem interpretieren, was gemeint ist: Wenn ihr etwa sagt „Hallo Ida, zeig mir die Sterne“, dann stellt das Fahrzeug das optionale Panoramadach Smart Glas elektronisch auf „transparent“. Ebenso lassen sich auch Lenkradheizung und Temperatur mithilfe von Ida ändern.

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Auch ein Harman-Kardon-Soundsystem mit 14 Highend-Lautsprechern inklusive Center-Speaker vorn und Subwoofer im Kofferraum, eine neue Sitzklimatisierung und eine Sitzmassagefunktion gehören zur optionalen Zusatzausstattung.

VW ID 7. (Foto: VW)

Auch für größere Menschen soll auf der Rückbank des VW ID 7 ausreichend Platz sein. (Foto: VW)

VW ID 7: Unter der großen Heckklappe ist Platz für mehr als 500 Liter Gepäckraumvolumen. (Foto: VW)

Intelligente Assistenzsysteme im VW ID 7: Assistiertes Parken und mehr

Zur Sonderausstattung des ID 7 gehören auch diverse Assistenzsysteme: Mit der Park-Assist-Pro-mit-Memory-Funktion ermöglicht VW integriert drei automatisierte und je nach Situation aktivierbare Modi: Dank einer Memory-Funktion im ID 7 werden kontinuierlich die letzten 50 gefahrenen Meter und damit auch die Einparksituation aufgezeichnet.

Durch ein gespeichertes Parkmanöver – etwa die Einfahrt in das heimische Carport – kann der ID 7 das Einparken für euch übernehmen. Der oder die Fahrer:in bleibt dabei entweder an Bord oder kontrolliert den Vorgang mit dem Smartphone von außen. Auch das selbständige Ausparken über eine Distanz von bis zu 25 Metern ist möglich, so VW.

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Der Standardmodus des Parkassistenten ist bekannt und ermöglicht das assistierte Aus- und Einparken in längs oder quer zur Fahrtrichtung angeordnete Parklücken. Der dritte Modus ermöglicht das Parken per App mit dem Smartphone.

Ferner zieht in den ID 7 Travel Assist mit Schwarmdaten ein. Diese Funktion ermöglicht das assistierte Fahren des ID 7 mit assistierter Längs- und Querführung sowie – auf der mehrspurigen Autobahn ab 90 Kilometern pro Stunde – einen assistierten Spurwechsel. Weiterentwickelt wurde außerdem die adaptive Spurmittenführung.

Weltauto: VW ID 7 soll in Emden vom Band laufen

Wie der ID 4 wird der VW ID 7 ein sogenanntes Weltauto, das sowohl in China, den USA und Europa verkauft werden soll. Laut Autobauer soll die Serienproduktion der E-Limousine ab der zweiten Jahreshälfte im deutschen Volkswagen-Werk Emden für Europa und Nordamerika starten.

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In China und Europa soll das neue ID-Modell im Herbst auf den Markt kommen; der Vorverkaufsstart ist für den Sommer geplant. Ab 2024 soll die Markteinführung in Nordamerika erfolgen. Preise hat VW noch keine genannt, man munkelt aber, dass der ID 7 für etwas unter 60.000 Euro starten soll. Zusätzlich soll der ID 7 auch als Kombi erscheinen.

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