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Windows 11: Microsoft bohrt sein OS für hybrides Arbeiten auf

Microsoft hat im Zuge seines Hybrid-Work-Events neue Funktionen für Windows 11 und darüber hinaus angekündigt. Neben Produktiv-Features für Nutzer:innen richten sich einige Neuerungen auch an Admins.

3 Min. Lesezeit
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Microsoft Surface Laptop Studio: Im Stage-Mode springt die Windows-11-Nutzeroberfläche auf den Tabletmodus um. (Foto: t3n)

Der Redmonder Software-Konzern ist eifrig dabei, das recht neue Betriebssystem mit um neue Funktionen zu erweitern. Nach Ankündigung der ersten „Experience Packs“ und einer weiteren Insider-Vorschau-Version kommt schon die nächste Rutsche an neuen Funktionen.

Windows 11 erhält neuen Datei-Explorer und mehr

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Wie das Unternehmen während des Hybrid-Work-Events ankündigte, erhält Windows 11 neue Funktionen, die „eine noch einfachere Bedienung“ ermöglichen und das Betriebssystem inklusiver gestalten sollen: Das Feature „Focus Sessions“ soll dabei helfen, „gesundheitsfördernde Gewohnheiten für die digitale Arbeit zu entwickeln und produktiver zu sein“, heißt es in er Ankündigung. Die Funktion war bereits Teil der Insider-Preview.

Die neuen Fokuseinstellungen in Windows 11. (Screenshot: Microsoft)

Zudem ziehen bald auch systemweite Live-Untertitel in Windows 11 ein, was Google schon mit Android 12 angekündigt hatte. Dieses Feature soll es erleichtern, gesprochene Inhalte zu verstehen. Ein weiterer Bestandteil ist „Voice Access“. Mit der Funktion können Nutzer:innen Eingaben mithilfe der eigenen Stimme durchführen.

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Auch der Datei-Explorer erhält ein Update. Microsoft hat ihn neu gestaltet und mit einem besseren Zugriff auf Cloudinhalte versehen. Auf diese Weise soll die Suche nach Dokumenten noch einfacher werden. Zudem sei es möglich, alle Inhalte an einem zentralen Ort überblicken zu können. Ferner können Nutzer:innen im neuen Datei-Explorer Dateien anheften und Registerkarten anlegen, um schneller zu den wichtigsten Inhalten zu springen.

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Weiter ziehen KI-gestützte Funktionen wie „Voice Clarity“, „Automatic Framing“, „Portrait Background Blur“ und „Eye Contact“ in Windows 11 ein. Sie sollen dafür sorgen, „dass sich virtuelle Meetings noch persönlicher und menschlicher anfühlen“. Ähnliche Funktionen bieten unter anderem auch Apple und Samsung für Videocalls an.

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Verknüpfung von Windows 11 und Windows 365

Zu einer hybriden Arbeitsweise gehört unter anderem auch die Möglichkeit, an verschiedenen Orten und Geräten arbeiten zu können. Hierfür kündigte Microsoft neue Integrationsmöglichkeiten an, mit denen Windows 11 und Windows 365 miteinander verknüpft werden sollen. Die Funktion Windows 365 Switch ermögliche etwa den Wechsel zwischen einem Cloud-PC und einem stationären Rechner, und Windows 365 Boot erlaubt das Starten eines Windows-365-Cloud-PC in nur einem Schritt, so das Unternehmen.

Microsoft verzahnt Windows 11 und Windows 365 enger miteinander. (Bild: Microsoft)

Weiter führt Microsoft „Windows 365 Offline“ ein. Das Unternehmen sehe darin die Möglichkeit, offline zu arbeiten und später automatisch ohne Datenverlust Inhalte zu synchronisieren. Zur schnellen Erreichbarkeit werde es eine neue Windows-365-App geben, die es ermöglicht, von der Taskleiste oder dem Startmenü direkt zum Cloud-PC zu gelangen.

Windows 11: Mehr Sicherheit und optimierte Verwaltung

Auch bei der Sicherheit legt Microsoft nach: Mithilfe des 2020 angekündigten aktualisierbaren Sicherheitsprozessors Microsoft Pluton will das Unternehmen „die Leistungsfähigkeit der Cloud auch auf die Hardware übertragen“. So soll Windows 11 neue Funktionen wie „Smart App Control“ erhalten, die „Code Signing“ in Kombination mit Microsofts KI-Funktionen verwenden, um sicherzustellen, dass nur vertrauenswürdige Anwendungen ausgeführt werden. Auf diesem Wege werde einer „der größten Angriffsvektoren auf Windows standardmäßig blockiert“, erklärte das Unternehmen.

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Weiter bringt Microsoft „Config Lock“ in Windows 11. Dabei handle es sich um eine Funktion von Secured-Core PCs, die schon in Windows 11 enthalten sei. Sie überwache Registrierungsschlüssel über MDM-Richtlinien und sorge dafür, dass Geräte den Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens entsprechen, so das Unternehmen. Sofern Config Lock eine Änderung an den Registrierungsschlüsseln feststelle, werde das System binnen Sekunden automatisch in den von der IT-Abteilung gewünschten Zustand zurückversetzt.

Auch die Endpunkteverwaltung werde vereinfacht, was IT-Abteilungen Arbeit abnehme. Zu den neuen Funktionen gehören etwa „Windows Autopatch“, mit der sich Updates für Windows, Microsoft Edge und Office automatisieren lassen. Auf diesem Wege seien Dienste stets auf dem aktuellen Stand. Autopatch ist laut Microsoft Bestandteil von Windows Enterprise E3. Neu ist auch die Funktion „Azure AD Join“, die derzeit in der Preview getestet werden kann.

Mit der neuen Anwendungsverwaltung für Microsoft Edge erhalten Mitarbeiter:innen mehr Flexibilität, wie und wo sie arbeiten. Sofern private Geräte genutzt werden, um Arbeitsaufgaben zu erledigen, können Admins App-Schutzrichtlinien im Endpoint-Manager für Edge konfigurieren. Sie können etwa festlegen, „wie Daten fließen“, und die Windows-Defender-Bedrohungsstufe auf dem Gerät einstellen. Die Funktion „Remote Help“ als Teil des „Premium Endpoint Management“ soll schließlich Mitarbeiter:innen sicher und ortsunabhängig mit der IT verbinden.

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John Doe
John Doe

Microsoft moechte dem Kunden doch immer noch weiter die Kontrolle der eigenen Daten nehmen. Alles muss in die Cloud, damit die Daten dort auch weiter verarbeitet werden koennen um daraus noch mehr Kapital zu machen.

Wuerde Windows nicht auch zu einem grossen Teil von Gamern verwendet werden, wuerde wahrscheinlich schon Windows 11 eigentlich Windows 365 sein. Doch Windows 365 und lokales Gaming wird dann wohl die Performance einbrechen lassen.

Klar es gibt Gaming in de Cloud (Stada) aber davon schreit auch keiner mehr. Die meisten haben es mal getestet, aber keiner den ich kenne, verwendet es.

Ich persoenlich habe fuer privates und berufliches schon lange auf Linux gewechselt und Nutze Windows wirklich nur noch rein fuers Gaming. Gibt es ein Programm, das es wirklich nur auf Windows oder Mac gibt, dann verwende ich es einfach nicht. Wir schreiben das Jahr 2022 und es gibt genug Tools um fuer alle Systeme zu entwickeln. Leider wird dieser Fortschritt aber aktiv verhindert.

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