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Apple gibt auf, Xiaomi nicht: Chinesischer Techkonzern hat mit E‑Autos ambitionierte Pläne

Noch in diesem Jahr will der chinesische Hersteller Xiaomi das erste E‑Auto auf den Markt bringen. In Barcelona auf dem MWC 2024 hat der Konzern das Fahrzeug erstmals außerhalb des Heimatlands ausgestellt und dürfte damit ein Zeichen setzen wollen.

2 Min. Lesezeit
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Xiaomis erstes E‑Auto SU7 in Barcelona. (Foto: t3n)

Mit Xiaomi will ein neuer Player den Automarkt für sich erobern. Das erste Fahrzeug, der SU7, ist dabei nur das erste Modell, das Teil eines vollständig vernetzten Ökosystems werden soll. Der Hersteller hat mit seiner neuen Autosparte ambitionierte Ziele und hat sich vorgenommen, langfristig ganz oben zwischen Toyota, Volkswagen und Stellantis mitspielen zu wollen.

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Xiaomi will mit seinen E‑Autos in die globalen Top 5

Mit dem SU7 will Xiaomi den E‑Auto-Markt gewissermaßen von hinten aufrollen. Binnen der nächsten 15 bis 20 Jahre plant der Konzern, sich in die Top-Liste der weltgrößten Autobauer hochzuarbeiten, wie der CEO und Gründer Lei Jun sagte.

Damit verfolgt Xiaomi letztlich ähnlich große Pläne wie schon mit seinen Smartphones, mit denen das Unternehmen unter den drei größten Herstellern weltweit rangiert. Xiaomi zeiht damit durch, was Apple Berichten zufolge aufgegeben hat.

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Xiaomis erstes E‑Auto SU7 in Barcelona. (Foto: t3n)

Trotz ambitionierter Pläne: Xiaomi sondiert zunächst den Markt

Mit dem langfristig angelegten Plan hat Xiaomi letztlich ein wenig Zeit, sich den Markt anzusehen und seine angeblich insgesamt vier geplanten Modelle für die Märkte anzupassen.

Das impliziert auch Daniel Desjarlais, Xiaomis Director of PR and Communications, gegenüber t3n im Interview: Das Fahrzeug soll zunächst in China auf den Markt kommen. Mit den gesammelten Erkenntnissen wolle man die Fahrzeuge weiter optimieren und irgendwann auch den globalen Markt betreten.

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Einen konkreten Zeitplan nannte Desjarlais nicht, ebenso wollte er nicht erläutern, ob die Fahrzeuge in eigenen Werken produziert werden oder man auf einen Auftragsfertiger setzen wird. Er erklärte lediglich, dass man bei einigen Komponenten auf eigene Entwicklungen zurückgreifen wird.

Xiaomi könnte auf Xpeng setzen

Xiaomis erstes E‑Auto SU7 in Barcelona. (Foto: t3n)

Auch wenn Xiaomi noch nicht verrät, wo das Fahrzeug produziert wird, könnte der Konzern womöglich auf die Ressourcen des chinesischen Konzerns Xpeng zurückgreifen. Xiaomi ist seit 2020 Großinvestor bei dem Autobauer.

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Überdies soll Xiaomi laut Reuters gar ein eigenes Werk aufbauen, das bis zu 300.000 Elektroautos pro Jahr herstellen soll. Errichtet werden soll die Fabrik in zwei Phasen, heißt es.

Strategisch soll das E‑Auto eine zentrale Schnittstelle des eigenen Ökosystems werden, das wie Smartphones, Watches und mehr auf der eigenen Softwareplattform HyperOS basieren werde.

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