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5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Was in Europa jetzt alles anders läuft

Jeden Montagmorgen berichten wir über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es um den Digital Markets Act, Touchscreens in Autos, das Vertrauen in künstliche Intelligenz, eine Stellenanzeige der Nasa und eine neue Funktion für ChatGPT.

3 Min. Lesezeit
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Mit Inkrafttreten des DMA ändert sich für große Unternehmen, aber auch für deren Nutzer:innen einiges. (Foto: symbiot/Shutterstock)

Der Digital Markets Act ist in Europa (DMA) in Kraft getreten. Mit dem Gesetz will die Europäische Union die Marktmacht der großen Digitalunternehmen – sogenannte Gatekeeper – einschränken und für einen möglichst fairen Wettbewerb sorgen. Betroffen sind die Unternehmen Alphabet, Amazon, Apple, Bytedance, Meta und Microsoft. Sie müssen ihre Dienste in der Europäischen Union an die neuen Regeln anpassen.

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Für Nutzer:innen heißt das, dass zum Beispiel entsprechende Apps nach dem Einverständnis fragen müssen, um Daten zusammenführen zu dürfen. Je nach Einstellung kann das Auswirkungen auf die Nutzung der Anwendungen und auf die Anzeige zielgerichteter Werbung haben.

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Alternative App-Stores und Interoperabilität

Am deutlichsten dürften sich die Änderungen aufs Smartphone auswirken. So muss Apple in der EU nun alternative App-Stores auf dem iPhone zulassen. Das entsprechende Update auf die Betriebssystem­version iOS 17.4 ist bereits verfügbar. Es gibt Nutzer:innen auch die Möglichkeit, den Standard-Browser festzulegen. Browser-Entwickler:innen müssen darüber hinaus nicht mehr Apples eigene Webkit-Engine nutzen. Eine weitere große Änderung betrifft den Messenger Whatsapp, der eine Schnittstelle für andere Dienste anbieten muss. Allerdings haben Konkurrenten wie Signal und Threema kein Interesse daran geäußert, diese auch zu nutzen. Wie viel man also wirklich von den Änderungen bemerkt, bleibt vorerst abzuwarten.

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Mehr Knöpfe für mehr Sicherheit

Touchscreens sorgen in Autos für ein aufgeräumtes Design. Sie haben aber auch einen Nachteil: Während der Fahrt lassen sich die digitalen Schaltflächen nur sehr schwer bedienen, ohne die Augen von der Straße abzuwenden. Die EU-Sicherheitsorganisation NCAP will Autohersteller deswegen wieder dazu bewegen, vermehrt auf physische Schalter zu setzen. Das geht aus Medienberichten hervor. Als Anreiz soll ein drohender Punktabzug dienen, wenn Autobauer zu viele Funktionen auf Touchscreens auslagern. Erste Hersteller haben allerdings bereits reagiert. So kündigte etwa VW bereits an, wieder mehr Knöpfe verbauen zu wollen.

Vertrauen in künstliche Intelligenz schwindet

Obwohl künstliche Intelligenz immer stärker Teil des Alltags wird, scheint das Vertrauen in die Technologie zu schwinden. Das geht aus einer Umfrage von Edelman hervor. Die Kommunikations­agentur hat 32.000 Personen in 28 Ländern unter anderem zu KI befragt. Demnach vertrauen zwar weiterhin 53 Prozent auf die Technologie, 2019 lag dieser Wert aber noch bei 61 Prozent. Ein Grund dafür könnten die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sein. So hätten viele Angst davor, ihren Job an KI zu verlieren. Aber auch die negative Berichterstattung, etwa zum Autorenstreik in Hollywood, sei ein Faktor.

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Was Astronauten mitbringen müssen

Einmal Astronaut:in werden, das ist der Wunschtraum vieler Kinder. Dass dieser nicht so einfach in Erfüllung geht, zeigt allerdings eine Ausschreibung der Nasa. Die Weltraumagentur ist derzeit auf der Suche nach neuen Astronaut:innen. Wer sich bewerben will, muss US-Bürger:in sein, braucht mindestens einen Masterabschluss aus dem naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich und eine Spezialisierung als Pilot:in, Ärzt:in, Biolog:in oder Physiker:in. Stimmen die Voraussetzungen, gilt es, diverse Tests zu bestehen, bevor die eigentliche Ausbildung beginnen kann. Bewerber:innen müssen darüber hinaus dazu bereit sein, viel zu reisen und ihre Finanzen offenzulegen.

ChatGPT wird zum Vorleser

Die Antworten von ChatGPT können je nach Frage oder Prompt schon einmal länger ausfallen. Dank der neuen Funktion Read Aloud Player muss man die längeren Texte nun aber nicht mehr selbst lesen. Wie es der Name schon andeutet, bekommen Nutzer:innen die Rückmeldungen der KI auf Wunsch vorgelesen. Dabei dürfen sie sogar eine von fünf verfügbaren Stimmen auswählen. Das funktioniert im Browser genauso wie in den Smartphone-Apps. Ob man ChatGPT-3.5 oder ChatGPT‑4 nutzt, spielt dabei keine Rolle.

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