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Apple könnte Macbooks mit M4-Chip zu KI-Macs machen

Während Apple dabei ist, seine Mac-Familie noch mit M3-Chips auszurüsten, sollen Ende des Jahres die ersten Macbooks mit M4-Chips erscheinen – mit mehr KI-Power an Bord.

3 Min.
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Apples Macbook Pro könnte Ende des Jahres zum KI-Rechner werden. (Foto: t3n)

Apple strebt für seine Macbooks offenbar einen zwölfmonatigen Release-Zyklus wie bei den iPhones an. Die ersten neuen Notebooks mit dem M4-Chip könnten einem Bericht zufolge bereits im vierten Quartal 2024 erscheinen. Wer Apples Mac-Entwicklung verfolgt, ahnt bereits, wie die ersten Macbooks mit den neuen Chips aussehen könnten.

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Spannend ist auch ein Blick auf die möglichen Features, die mit den M4-Prozessoren Einzug halten könnten.

Macbooks und Mac: Apple beschleunigt angeblich Chip-Zyklus

Wie der für gewöhnlich gut informierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet, plant Apple angeblich eine beschleunigte Umstellung seines Mac-Portfolios auf den M4-Chip. Während Apple noch nicht einmal alle Mac-Modelle auf den M3-Chip umgestellt hat, sollen die ersten Macs mit Apples nächster Silicon-Generation bereits Ende dieses Jahres auf den Markt kommen, heißt es.

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Derzeit fehlen noch Upgrades für den Mac Mini, den Mac Studio und den Mac Pro. Nichtsdestotrotz versucht Apple, seine Chip-Upgrades für Mac auf einen jährlichen Aktualisierungszyklus umzustellen, wie er beim iPhone praktiziert wird.

Laut Gurman plant Apple drei Varianten des M4: einen Basischip mit dem Codenamen „Donan“ etwa für die Macbook Airs, höherwertige Versionen mit dem Codenamen „Brava“, die den M3 Pro und M3 Max ersetzen sollen, und einen M4 Ultra mit dem Codenamen „Hidra“.

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Diese Modellreihen gibt es bereits seit der M1-Serie. Zuletzt hat Apple Ende 2023 einen M3, M3 Pro und M3 Max auf den Markt gebracht, während ein M3 Ultra noch fehlt. Dieser könnte entweder mit der Veröffentlichung eines aktualisierten Mac Studio und Mac Pro in den nächsten Monaten erscheinen, es wäre aber auch möglich, dass Apple mit einem neuen Ultra bis zur M4-Linie warte, so Gurman. Der Bloomberg-Reporter will allerdings von einer intern existierenden M3-Variante gehört haben.

Apples komplettes Mac-Portfolio soll sukzessive M4-Chips erhalten

Es wäre allerdings nicht das erste Mal, dass ein Mac eine Chip-Generation überspringt. So gab es zum einen keinen Mac Pro mit M1-Chip und der 24-Zoll-iMac wurde vom M1- direkt auf den M3-Chip (unser Test des iMac 24) gehievt, sodass der All-in-One-Rechner zwischen April 2021 und November 2023 kein Upgrade erhalten hat.

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Gurman geht davon aus, dass Apple das gesamte Mac-Portfolio auf die M4-Prozessorplattform umstellen wird. Nach seinen Informationen sieht der Zeitplan für die Einführung des M4-Mac wie folgt aus:

  • Einstiegsmodell des 14-Zoll-Macbook-Pro mit M4: Ende 2024
  • 24-Zoll-iMac mit M4: ebenfalls Ende 2024
  • 14-Zoll- und 16-Zoll-High-End-Macbook-Pros mit M4-Pro-/-Max-Chips: Ende 2024/Anfang 2025
  • Neue Mac Mini mit M4 und M4 Pro: Ende 2024/Anfang 2025
  • 13- und 15-Zoll-Macbook-Airs: Frühjahr 2025
  • Mac Studio mit einem High-End-M4-Chip: Mitte 2025
  • Mac Pro mit M4-Ultra Chip: in der zweiten Jahreshälfte 2025

Es kann jedoch immer zu Verzögerungen kommen.

Macs und Macbooks mit M4: Fokus auf KI

Während die konkreten Spezifikationen der nächsten Apple-Silicon-Generation noch vage sind, ist davon auszugehen, dass sie wie die M3-Chips im Drei-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Durch ein neues Verfahren des Auftragsfertigers TSMC könnte die M4-Generation einen kleinen Leistungsschub von fünf Prozent bei der CPU-Leistung erhalten, wie Anandtech berichtet. Außerdem sollen sie noch energieeffizienter werden.

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Der Fokus der M4-Chips liege jedoch auf einer höheren Rechenleistung für KI-Aufgaben, die direkt auf den Geräten ausgeführt werden sollen, so Gurman. Konkrete Details zu den Funktionen gibt es nicht, allerdings könnte es Überschneidungen mit den KI-Funktionen geben, die Apple mit iOS 18 für die iPhones plant.

Unter anderem soll Siri endlich intelligenter werden und Apple Music sowie die Office-Apps der iWork-Familie wie Keynote und Pages sollen generative KI erhalten. Eine KI-Integration in Apples Messaging-App iMessage soll „Fragen beantworten und Sätze automatisch vervollständigen“ können, heißt es weiter.

Bevor Apple seine Macs zu KI-Rechnern macht, wird der Konzern am 10. Juni im Zuge der Entwickler:innen-Konferenz WWDC 2024 zunächst erklären, welche KI-Funktionen in macOS 15 einziehen werden. Auch iOS 18 und iPadOS 18 werden während der WWDC-Keynote enthüllt, denen ebenso allerhand KI-Features nachgesagt werden. Zudem können wir im September die Enthüllung des iPhone 16 und der Apple Watch 10 erwarten.

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