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Apple Watch X und Ultra 3: Was wir von der 10. Smartwatch-Generation erwarten könnten

Mit der nächsten Generation der Apple Watch wird Gerüchten zufolge nicht nur ein Designupdate erwartet, sondern es sollen auch neue Sensoren und Funktionen einziehen, mit denen die Smartwatch noch mehr zu einem Gadget zur Gesundheitsüberwachung gemacht werden soll. Auch ein kostenpflichtiger Coaching-Service soll kommen. Und was ist mit der Ultra 3?

5 Min.
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Die nächste Apple Watch soll ein neues Design und zusätzliche Gesundheits­funktionen bekommen. (Foto: t3n)

Nach der Apple Watch Series 8 und Watch Series 9 (unser Test), die kaum neue Funktionen mit sich brachten, soll 2024 mit der Watch X oder Series 10 ein großes Update der Smartwatch erfolgen. Neben einem Redesign ist auch vom Einzug neuer Funktionen die Rede, die zum Teil schon seit Jahren durch die Gerüchteküche geistern. Auch über die Watch Ultra 3 kursieren Gerüchte.

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Apple Watch X mit erstem großen Redesign?

Schon für die Apple Watch Series 7 wurde über ein Redesign spekuliert. (Renderbild: Jon Prosser; Renders by Ian)

Zum zehnjährigen Jubiläum der Apple Watch – die erste Smartwatch wurde 2014 vorgestellt – wird in diesem Jahr ein großes Redesign erwartet. Eine komplett überarbeitete Apple Watch wurde bereits mit der Series 7 herbei spekuliert, doch daraus wurde bekanntlich nichts.

Anlässlich des runden Geburtstags könnte Apple sich ähnlich wie beim iPhone X dazu hinreißen lassen, die Smartwatch aufzufrischen. Vielleicht wird die Uhr tatsächlich das vor Jahren durchgesickerte Design mit flachen Gehäuserändern erhalten.

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Die Displaygrößen könnten zwar gleich bleiben und somit Modelle mit 41- und 45-Millimeter-Gehäusen hervorbringen, die neue, schlankere Form der Uhren könnte aber bedeuten, dass es ein neues Bandsystem gibt, das mit der bisherigen Lösung inkompatibel sein könnte.

Ob ein solches System zum Einsatz kommen wird, ist nicht vollkommen gesichert. Laut Gurman zieht Apple „alle Arten von radikalen Lösungen in Betracht, um die Watch dramatisch zu überarbeiten“. Vorteil eines magnetischen Systems sei unter anderem, dass mehr Raum für einen Akku und damit mehr Laufzeit geschaffen werden könnte, so die Gerüchte.

Apple Watch X oder Series 10 angeblich mit Blutdrucküberwachung

Neben einem neuen, womöglich „radikalen“ Design soll die nächste Watch-Generation die seit einer Weile erwartete Blutdrucküberwachung und eine Schlafapnoe-Erkennung an Bord haben. Das will der in der Regel gut informierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman von Insidern erfahren haben.

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Laut Gurman arbeitet Apple schon seit mindestens vier oder mittlerweile sogar fünf Jahren an der Blutdruckmessung am Handgelenk. Ähnlich wie weitere Funktionen der Apple Watch soll sie Nutzer:innen (zunächst) nicht die konkreten Messwerte anzeigen. Anstelle von systolischem und diastolischem Blutdruck zeige die Watch nur einen „Trend“ des aktuellen Blutdrucks an und könne die Träger:innen warnen, möglicherweise an Bluthochdruck zu leiden, und sie dazu auffordern, eine:n Ärzt:in aufzusuchen oder ein handelsübliches Blutdruckmessgerät zu benutzen.

Wie Gurman schreibt, arbeite das Unternehmen an einer Folgeversion, die präzisere Angaben machen könne. Diese soll zusätzlich mit einem Blutdruck­tagebuch gekoppelt sein, sodass Nutzer:innen notieren können, in welcher Situation Bluthochdruck auftrat.

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Apple Watch Series 10 soll auch Schlafapnoe feststellen können

Neben der Blutdruckmessung könnte die nächste Apple-Watch-Generation ein System zur Erkennung von Schlafapnoe erhalten. Laut Bloomberg soll es mit der Apple Watch dann möglich sein, die Schlaf- und Atemgewohnheiten einer Person zu überwachen, um vorherzusagen, ob eine Person an einer Atemaussetzung während des Schlafs leide. Falls dies festgestellt werde, soll die Health-App oder eine ganz neue App Nutzer:innen nahelegen, eine:n Ärzt:in aufzusuchen. Andere Smartwatches wie die Pixel Watch 2 (Test) oder Samsungs Galaxy Watch 6 unterstützen dieses Feature bereits.

Zusätzlich zu den kolportierten neuen hardwareseitigen Funktionen bereite der Konzern auch einen kostenpflichtigen Gesundheits-Coaching-Service vor, der 2024 starten könnte. Der neue Abodienst soll Nutzer:innen personalisierte Gesundheitsberatung sowie Aktivitäts- und Ernährungs­empfehlungen bieten, heißt es.

Eine angeblich in Entwicklung befindliche Funktion zur nicht invasiven Blutzuckermessung ist derweil wohl noch nicht sehr weit fortgeschritten. Zuletzt hieß es im Februar 2023, dass der Hersteller diese Funktion weiterhin entwickle, aber langsam vorankomme. Laut dem Bericht sei Apples Glukose­mess­system noch in der Proof-of-Concept-Phase und ein Prototyp mit entsprechender Technik noch in etwa so groß wie ein iPhone.

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Schon erste Apple Watch sollte Blutzucker messen können

Apropos Blutzuckermessung: Einem Bericht zufolge, der sich auf Interviews mit Insider:innen stützt, sollte ursprünglich schon die erste Apple Watch mit einer nicht invasiven Blutzuckerüberwachung auf den Markt kommen. Dies sollte damals zunächst sogar das Highlight-Feature der Smartwatch sein.

Der Darstellung von Bloomberg zufolge hatte Apple bereits 2014 geplant, aus der Apple Watch ein Gesundheitsgerät zu machen. Schon damals standen Funktionen wie Blutdruck- und Blutsauerstoff­messung sowie eine Elektro­kardio­gramm­funktion auf der Featureliste. Aufgrund massiver technischer Hürden und offenbar auch wegen Widerstands aus dem Management wurde aus dem Health-Gadget zunächst ein Accessoire mit einem bunten Strauß an Features.

Apple Watch 10: S10-Chip womöglich identisch mit S9

Was die weitere Ausstattung angeht, könnte Apple die Displays eine Spur heller machen und sie so auf das Niveau der Watch Ultra 2 mit 3.000 Nits bringen. Der Bildschirm der Series 9 kommt derzeit auf 2.000 Nits. Ein solcher Schritt wäre nicht vollkommen unüblich für Apple.

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Beim Chip, der S10 heißen dürfte, wird es womöglich keine allzu großen Sprünge geben, denn erst bei der Series 9 und der Ultra 2 gab es eine aktualisierte Chipgeneration, die auf einer Vier-Nanometer-Architektur basiert. In der Regel nutzt Apple seine Uhren-Chips für mehrere Generationen und passt ihre Bezeichnung dabei lediglich an die Watch-Generationen an.

Was ist mit der Apple Watch Ultra 3?

Für die Watch Ultra der dritten Generation erwarten wir kein so großes Designupdate wie bei der Watch 10/X. Denn das Modell ist noch recht frisch und wurde erst 2022 eingeführt. Allerdings könnte Apple auch hier ein neues Verschlusssystem und einen größeren Akku einsetzen, so die Gerüchte.

Überdies wird schon seit Monaten gemunkelt, dass die Watch Ultra 3 ein größeres Display auf Micro-LED-Basis erhalten könnte. Laut dem Analysten Jeff Pu, der für die Haitong International Securities Group Limited im Bereich Tech-Research arbeitet, soll Apple das Ultra-Modell mit einem 2,1-Zoll-Display bestücken, wodurch die Bildschirmfläche im Vergleich zur aktuellen Version vergrößert wird.

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Die aktuelle Version besitzt eine Diagonale von 1,93 Zoll. Ein größeres Display bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die gesamte Uhr größer wird, denn Apple könnte auch einfach die Bezel, also die Einfassung, verkleinern.

Ob Apple das Displayupdate der Watch Ultra 3 umsetzen wird, steht in den Sternen, denn der Hersteller hat wohl die Entwicklung der Micro-LED-Technologie aufgegeben, berichtet Bloomberg. Dieser Entschluss hatte zur Folge, das Auftragsfertiger Osram nun offenbar ein neues Werk für 800 Millionen Euro vergebens gebaut hat, so das Handelsblatt.

Der Analyst Ming-Chi Kuo stellt derweil sämtliche größere Updates für die Watch Ultra 3 gegenüber Macrumors infrage, was sich zumindest teilweise mit bisherigen Berichten deckt. Hinsichtlich der Sensoren wird Apple sicherlich dennoch die gleichen verbauen, die für die Watch 10 vorgesehen sind.

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Apple Watch Series 10 und Ultra 3: Wann erscheinen die neuen Smartwatches?

Wie bei den iPhones verfolgt Apple bei der Apple Watch einen festen Zyklus: Sie wird seit Jahren stets im Laufe des Septembers vorgestellt. Entsprechend können wir davon ausgehen, dass die Watch X, begleitet von der Ultra 3, im Herbst vorgestellt wird. Gleichzeitig können wir mit einer neuen Watch SE rechnen, die womöglich das Design der Watch 8 und 9 erhalten könnte. Wie es um den Sensorumfang des SE-Modells bestellt ist, lässt sich schwer sagen. Sicher ist jedoch, dass sie nicht so viele Sensoren erhalten wird wie die Topmodelle.

Wie in den Jahren zuvor wird Apple zusammen mit den Watches auch die nächste iPhone-Generation enthüllen. Was in iPhone 16 und 16 Pro stecken dürfte, haben wir für euch in einem weiteren Round-up zusammengefasst.

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Kommentare (1)

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DerUschi

Also, diese Blutzucker Messung wird nicht kommen und wenn sie doch kommt, werden wir mit Uhrenpreisen von >5000€ rechnen können.
Denn wenn man vergleichende System zur Blutzucker Messung sich anschaut kosten die PRO JAHR 4-6k€.
Diesen Markt wird Apple sicher nicht mit einer nHundert € Uhr bedienen.

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