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Bitcoin-Gewinne in 10 Tagen – Krypto-Analyst rät zum Aussitzen der Preisschwankungen

Die letzten Kursverluste haben Krypto-Bullen nicht die Zuversicht genommen, dass es mit dem Bitcoin wieder bergauf geht. Analyst Tom Lee, der zuletzt das Erreichen der Marke von 100.000 Dollar für Ende 2021 sah, prognostiziert „exponentielles Wachstum“.

2 Min. Lesezeit
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Krypto-Bullen rechnen weiter mit 100.000 Dollar beim Bitcoin-Kurs. (Bild: Shutterstock)

Als über das zweite Adventswochenende hin die Kurse von Bitcoin und den meisten Altcoins um 20 Prozent und mehr absackten, beschwichtigten erfahrene Krypo-Expert:innen umgehend. Der Bärenmarkt, also stetig abwärts trudelnde Kurse, sei noch lange nicht erreicht. Es habe sich um eine zwar deutliche, aber keineswegs unübliche Korrektur gehandelt. Dass das noch im Herbst ausgegebene Kursziel von 100.000 Dollar noch bis Ende des Jahres erreichbar sei, dürften aber aktuell nur die optimistischsten Krypto-Bullen ernsthaft glauben. Positiv gestimmt sind einige Analysten aber dennoch.

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Tom Lee, Chefstratege bei Fundstrat Global Advisors, etwa erwartet ein „exponentielles Wachstum“. Schließlich komme die älteste Kryptowährung zunehmend im Mainstream an. Auch den Rückzug von Jack Dorsey als Twitter-CEO wertet Lee als positiv, wie finanzen.net berichtet. Dorsey habe so mehr Zeit, um sich auf Block (früher Square) und dessen Ambitionen für den Krypto-Markt zu konzentrieren.

Lee: Aufwärtskurs trotzt Wochenend-Massaker

Aller Zuversicht zum Trotz sprach Lee, was die jüngsten Kursrückgänge angeht, von „einer Art Wochenend-Massaker“. Die Verluste seien zwar schmerzhaft, aber üblich, so Lee. Sein Rat an Investor:innen: Bitcoin und Co unbedingt halten und nicht versuchen, die Schwankungen zu handeln. Denn, so Lee, der Bitcoin mache jedes Jahr seine Gewinne in zehn Tagen. Und wer an diesen Tagen nicht in Bitcoin investiert sei, dem gingen jährlich 25 Prozent verloren.

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Bloomberg-Analyst Mike McGlone sieht die Zukunft für den Bitcoin ebenfalls positiv – allerdings blickte er dabei schon auf das Jahr 2022. Bitcoin werde wie Gold eine Rolle als Wertaufbewahrungsmittel einnehmen, wenn die „deflationären Kräfte“ im kommenden Jahr wiederauflebten. Bitcoin könne McGlone zufolge auf 100.000 Dollar steigen. Gold sieht der Analyst bei 2.000 Dollar. Positiv gestimmt ist er auch, was Ethereum/Ether angeht. Die zweitgrößte Kryptowährung habe sich im „Epizentrum der Digitalisierung von Finanzen und Geld“ positioniert, wie coinpro.ch berichtet.

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Cuban: Smart Contracts verändern die Welt

Ähnlich sieht das auch Milliardär und Krypto-Bulle Mark Cuban, der sich für 2022 neue und einzigartige Krypto-Anwendungen erwartet. Diese würden bestehende Geschäftsprozesse ablösen, sagte Cuban gegenüber CNBC. Und: „Smart Contracts können die Welt verändern.“ Cuban erklärte zudem, dass er Ether – wegen der vielen Möglichkeiten wie Smart Contracts – mehr möge als Bitcoin. Potenzial sieht der Unternehmer unter anderem in einem CO2-Handel auf Blockchain-Basis.

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