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DHDL: Vegane „Shrymps“, flexible Fahrradsättel und noch eine Dating-App

Auch in Folge 5 der elften Staffel „Die Höhle der Löwen“ wurde fleißig gepitcht, hart verhandelt und der ein oder andere Deal geschlossen. Wir fassen die Sendung für euch kompakt zusammen. 

5 Min.
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Fahrradfahren, essen und Schals mit dem eigenen Konterfei anprobieren – all das erwartete die Löw:innen in Folge 5 der elften Staffel DHDL. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Nachdem in Folge 4 eine Gastlöwin an der Seite der Stamm-Jury gesessen hatte, war in Folge 5 wieder alles beim Alten. Welche Startups einen Deal ergattern wollten, und ob ihnen das gelungen ist, lest ihr hier.

Happy Ocean Foods: Shrimps auf Pflanzenbasis

Die Sendung beginnt mit den „Shrymps“ von Happy Oceans Food – klar, dass da ein Geschmackstest nicht fehlen darf. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

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Los geht es direkt mit etwas Essbarem – sehr zur Freude der Jury. Die Münchner Gründer Julian Hallet und Robin Drummond haben drei verschiedene Ausführungen ihrer „Shrymps“ mitgebracht. Mit dem Unternehmen Happy Ocean Foods wollen Hallet und Drummond pflanzliche Alternativen zu Meeresfrüchten bieten, und so gegen die Überfischung der Meere, tonnenweise Beifang und präkere Aquakultur-Zustände antreten.

Die Hauptzutaten der in Form gepressten Garnelen-Alternative: Algenextrakte, Sojabohnen und Meersalz. Damit auch die Nährstoff-Bilanz ähnlich gut wie beim Original ausfällt, sind die „Shrymps“ reich an Proteinen und enthalten beispielsweise Omega-3-Fettsäuren.

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Diesen Deal wollen die Gründer: 

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• 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile

Deal? 

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Zwar sind die „Shrymps“ zur Zeit der Aufzeichnung noch als TK-Ware erhältlich (das hat sich laut Website des Unternehmens mittlerweile geändert), die bisher eher Kühlketten-scheuen Löwen lassen sich davon aber nicht abschrecken. Der Geschmackstest und das Konzept der Gründer überzeugen, und so werden in der Jury Allianzen gebildet: Nico Rosberg und Dagmar Wöhrl bieten gemeinsam 300.000 Euro für 20 Prozent, Nils Glagau und Judith Williams tun es ihnen gleich. Einen so hohen Anteil wollen Hallet und Drummond allerdings nicht abgegeben – nach harten Verhandlungen einigen sie sich schließlich mit Nico Rosberg und Dagmar Wöhrl auf 14 Prozent für 300.000 Eur0.

Shower Plus: Salzdusche gegen Neurodermitis

Mit Salzsticks für die Dusche wollen die Gründer von Shower Plus für eine Verbesserung des Hautbilds sorgen. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Das Neurodermitis-Leiden von Gründer René Sackel hat das Team von Shower Plus zusammengebracht. Sackel hatte auf einer Kur deutliche Verbesserungen durch regelmäßige Salzbäder erzielt, zurück im eigenen Heim fehlte dafür aber die Badewanne. Gemeinsam mit Benedikt Linne und Björn Bourdin entwickelt er deshalb Salz-Sticks, die in die Dusche integriert und bei Bedarf aktiviert werden können. Die Sticks, die in verschiedenen Duftrichtungen erhältlich sind, lösen sich ein bis zwei Minuten nach der Aktivierung im Wasser und reichen jeweils für einen Duschgang. Neben der Neurodermitis-Anwendung will das Gründer-Team die Sticks auch im Bereich „Wellness für zu Hause“ ansiedeln.

Diesen Deal wollen die Gründer: 

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  • 300.000 Euro für zehn Prozent der Anteile

Deal? 

Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung ist Shower Plus bereits einen Monat auf dem Markt und hat rund 150 Starterpacks verkauft. Auch eine erste Finanzierungsrunde konnte das Startup schon abschließen – und bringt insgesamt bereits acht Gesellschafter:innen mit. Eine umfangreiche Studie zur Wirksamkeit der Sticks gibt es aus Kostengründen allerdings noch nicht. Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel bieten gemeinsam 300.000 Euro, wollen dafür aber 20 Prozent. Diese Bewertung ist den Gründern zu niedrig, sie lehnen ab.

Freibeik: Sattelgelenk fürs Fahrradfahren

Ein Fahrradsattel, der sich mitbewegt? Das testet Nils Glagau direkt mal bei einer Runde durchs Studio. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

In ihrer Freizeit reitet Freibeik-Erfinderin Iris-Sabine Langstädtler, hauptberuflich arbeitet sie in einem Fahrradladen. Immer wieder führt sie Gespräche mit Kund:innen, die Probleme mit ihrem Fahrradsattel haben. „Sie kommen rein und klagen über Rückenschmerzen oder darüber, dass sie nicht bequem auf ihrem Fahrrad sitzen.“

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Irgendwann vergleicht Langstädler die Starrheit der fest montierten Fahrradsättel mit den organischen Bewegungen, die sie beim Reiten erlebt. Sie beginnt, an einem Gelenk zu tüfteln, das mehr Bewegungsfreiheit auf dem Fahrradsattel ermöglichen soll. Das Ergebnis, das Langstädtler gemeinsam mit ihrer Tochter bei „Die Höhle der Löwen“ präsentiert, wird im Studio direkt mal getestet – und findet Anklang. Noch sind die Produktionskosten allerdings verhältnismäßig hoch. Um in Serie gehen zu können, bräuchte es Unterstützung von einer Löwin oder einem Löwen.

Diesen Deal wollen die Gründerinnen: 

  • 190.000 Euro für 25,1 Prozent der Anteile

Deal? 

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Dümmel und Maschmeyer machen den Gründerinnen ein Gegenangebot: Für die gewünschten 190.000 Euro wollen sie 40 Prozent der Anteile. Nach einer kurzen Telefon-Beratung gehen Mutter und Tochter voller Euphorie den Deal ein.

Woollaa: Individuelle Strickmode auf Bestellung

Friederike und Florian Pfeffer aus Bremen präsentieren ihre Online-Strickmaschine „Woollaa“. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Das Designer-Paar Friedericke und Florian Pfeffer will mit Woollaa ein Gegenstück zur verschwenderischen Mode-Industrie bieten. „40 Prozent aller Kleidungsstücke, die weltweit hergestellt werden, werden nicht verkauft oder getragen“, so Florian. „Eine wahnsinnige Ressourcenverschwendung und auch wirtschaftlich ineffizient.“ Deswegen werden die Strickschals, -Kissen und -babydecken von Woolllaa nur auf Bestellung produziert.

Jedes Teil kann dabei persönlich gestaltet werden, und so bekommen die Jurymitglieder im Zuge des Pitches jeweils einen Schal mit ihrem gestrickten Konterfei. Um das Sortiment zu erweitern, wünschen sich die Pfeffers Löwen-Unterstützung – am liebsten von Georg Kofler oder Judith Williams.

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Diesen Deal will das Gründer-Paar: 

  • 180.000 Euro für 20 Prozent der Anteile

Deal? 

Die Pfeffers, Eltern von drei Kindern, haben als sicheres Einkommensstandbein noch ein eigenes Designbüro, das Startup läuft bisher nebenbei. Zu wenig Commitment, finden die Löwinnen und Löwen. Ein weiterer Kritikpunkt: In rund vier Jahren auf dem Markt hat Woollaa erst um die 800 Teile verkauft. Ein Angebot gibt es deswegen von keinem der Jury-Mitglieder.

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Chaanz: Dating für Spontane

Für die App-Präsentation steht das obligatorische Riesen-Smartphone im Studio bereit, für die Liebe hatten die Gründer ein paar Herzen mitgebracht. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Die Geschichte von Chaanz beginnt mit den erfolglosen Flirtversuchen der Gründer Marwin Grundel und Jakob Hubloher in einer Bar. Mal waren die Angesprochenen bereits vergeben, mal stellte sich heraus, dass die individuellen Interessen einfach nicht zusammenpassten. „Wie cool wäre es gewesen, wenn die richtigen Personen einfach aufgeleuchtet wären“, so Hubloher. „Also die Personen, die gerade Single sind, jemanden kennenlernen möchten und zu uns passen.“

Gemeinsam mit Nino Reiter entsteht eine App, die genau das können soll: Anhand der angegebenen Präferenzen wird ermittelt, ob sich im direkten Umfeld potenzielle Dates befinden. Gibt es eine Übereinstimmung, schickt die App eine Push-Benachrichtigung. Es bleiben fünf Minuten Zeit für eine Kontaktaufnahme. Zur Zeit der Sendungsaufzeichnung ist die App noch nicht auf dem Markt, dafür hätten Hubloher, Grundel und Reiter gerne eine Löwin oder einen Löwen mit an Bord.

Diesen Deal wollen die Gründer: 

  • 125.000 Euro für 30 Prozent der Anteile

Deal?

Carsten Maschmeyer hat zwar durchaus Kritik auf Lager – zum Beispiel, dass eine Dating-App von einem reinen Männerteam vertreten wird –, hat aber Interesse an einem Deal.  „Jetzt bitte ich hier um einen Löwen und drei Gründer“, so Maschmeyer, er will Georg Kofler an seiner Seite haben. Maschmeyers Vorschlag: 200.000 Euro für insgesamt 49 Prozent der Anteile. Kofler stimmt dem Angebot zu, und auch das Gründerteam willigt ein. Während der Sendung (versehentlich sogar noch vor dem Pitch…) verrät Maschmeyer via Twitter allerdings: Der Deal ist mittlerweile geplatzt.

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