Ratgeber

Digitale Transformation: Die wichtigsten Begriffe

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Customer-Journey

Wörtlich übersetzt: „Reise des Kunden”. Bezeichnet den kompletten Prozess von der ersten Aufmerksamkeit, die ein Produkt erregt, bis zum Kauf und zur Nach-Kauf-Phase. Unternehmen sind zunehmend an der Optimierung der Customer-Journey interessiert, um die Kommunikation mit dem Kunden zu optimieren und letztendlich Einfluss auf den Kaufprozess zu nehmen.

Data-Mining

Analyse großer Datenbestände und deren systematische Auswertung auf Basis statistischer Methoden. Im Bereich des Data-Minings entstehen neue Softwarelösungen und neue Berufsgruppen, die vorwiegend auf den Disziplinen Mathematik, Statistik und Informatik fußen.

Design Thinking

Am besten übersetzt mit: erfinderisches Denken, um neue Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Für viele unternehmerische Herausforderungen lassen sich tragfähige Lösungen nur dann finden, wenn Menschen verschiedener Disziplinen dafür zusammenarbeiten. Design Thinking fördert genau diese Art von Gruppenarbeit. Das Verfahren orientiert sich an der Arbeit von Designern und stellt eine Kombination aus Verstehen, Beobachtung, Ideenfindung, Verfeinerung, Ausführung und, im Kern, Lernen dar.

Disruption

Wenn Gewohntes von revolutionär Neuem verdrängt wird, noch dazu in hohem Tempo, spricht man von Disruption: Ein Prozess, der häufig von Ängsten begleitet wird. Bekannte aktuelle Beispiele, die im Zusammenhang mit dem Begriff genannt werden, sind Firmen wie Hulu, Amazon oder Netflix, denen es schnell gelungen ist, die Medien- und Unterhaltungsindustrie zu verändern. Die Digitalisierung ermöglicht neue Angebote, die mit dem Gewohnten konkurrieren. In einer funktionierenden Marktwirtschaft kann sich in der Regel das günstigere und/oder bessere Produkt behaupten. Auch in der analogen Wirtschaft gab es in der Vergangenheit eine Reihe disruptiver Ereignisse, etwa die Entwicklung des Automobils, das das Pferdefuhrwerk verdrängte.

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business-Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Industrie 4.0

Gemeint ist die vierte industrielle Revolution. Nach der Mechanisierung, der Elektrifizierung und der Automatisierung folgt nun die Digitalisierung. Maschinen und deren Baugruppen werden untereinander und mit ihrem Umfeld digital vernetzt. Diese Vernetzung hat zum Ziel, Prozesse zu vereinfachen und zu optimieren – und dadurch die Wertschöpfungskette zu maximieren.

Predictive Maintenance

Die vorausschauende Instandhaltung oder Predictive Maintenance informiert im Idealfall vor dem Ausfall eines Bauteils darüber, dass dieses gewartet oder ersetzt werden muss. Um dies zu ermöglichen, werden die Daten einzelner Baugruppen systematisch aufgezeichnet und analysiert. Hierzu sind verschiedene Messgrössen nötig, um sich ein klares Bild über die einzelnen Baugruppen zu verschaffen. Dies wiederum erfordert ein kontinuierliches Lernen.

Smart Factory

Bei der digitalen Fabrik handelt es sich um eine Produktionsumgebung, in der sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme ohne menschliche Eingriffe weitgehend selbst organisieren. Hierdurch soll es keine ungeplanten Maschinenstillstände mehr geben und Ressourcen sollen optimal genutzt werden. Das Ziel: Der Kunde erhält ein Tool, das eine kostenoptimierte Instandhaltung ermöglicht. Das heißt, die Maschine soll nur dann stehen, wenn dies geplant und kalkuliert wird.

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