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Elektromobilität ohne private Ladestation: 12 Elektroauto-Fahrer*innen berichten

Häufig heißt es, Elektromobilität sei nur für diejenigen eine Option sei, die daheim eine private Ladestation haben. Wir haben mit zwölf Elektroauto-Fahrer*innen gesprochen, bei denen das (noch) nicht der Fall ist.

Von Frank Feil
14 Min. Lesezeit
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Wer keine eigene Ladestation hat, kann auf eine Vielzahl öffentlicher Ladepunkte zurückgreifen. (Foto: Frank Feil)

Seitdem die Bundesregierung den Umweltbonus massiv erhöht hat, erleben Elektroautos einen regelrechten Boom. Die Zulassungszahlen sind bereits 2020 rasant in die Höhe geschossen. Wer einen eigenen Stellplatz oder gar eine Garage hat, erhält inzwischen sogar 900 Euro Förderung für eine Wallbox.

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Aber ist ein Elektroauto auch für diejenigen eine Option, die zur Gruppe der „Laternenparker“ gehören? Wie sieht der Alltag von Elektroauto-Fahrer*innen aus, die auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen sind? Dieser Frage sind wir nachgegangenen und haben die Geschichten von zwölf Personen mit unterschiedlichen Profilen und Lebensumständen zusammengetragen.

Jens (34) aus Mannheim:

Ich hatte bis Anfang 2019 als Außendienstler immer einen Firmenwagen. Erst durch den Berufswechsel war ich dann erstmals wirklich mit dem Thema Autokauf konfrontiert. Nach Gedanken über gebraucht oder neu und eventuell Finanzierung, kam ich dann aufs Privat-Leasing – und wenn schon neu, dann sollte es auch was Umweltfreundliches sein. 

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Außerdem waren für mich variable Kosten ein Thema, also Reparaturen und Wartung sowie das Tanken. Die Wartung ist durch das Leasing abgedeckt und das Stromtanken wirkte nach etwas Rechnerei mit benötigten Kilometern und Preisen auch attraktiver. Geworden ist es dann ein Renault Zoe mit einem 41-Kilowattstunden-Akku. Damals noch ohne Schnellladefunktion.

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Dass wir keine private Ladestation hatten, spielte für mich nie eine Rolle. Mir war von Anfang an klar, dass in der Miettiefgarage keine private Lademöglichkeit vorhanden sein wird und öffentliches Laden angesagt ist. Da bei uns in der Straße damals allerdings gerade eine öffentliche Säule gebaut wurde, sah ich darin kein Problem.

Der Alltag sieht dann aber ganz anders aus. Diese Ladesäule, die ganze drei Gehminuten entfernt ist, habe ich in zwei Jahren vielleicht fünf Mal genutzt. Und dann nicht für Vollladungen, sondern für „Top-ups“ vor längeren Fahrten. Es stellte sich nämlich heraus, dass es wesentlich mehr kostenlose Lademöglichkeiten als gedacht gibt (noch). Die Mannheimer Parkhausbetriebe bieten kostenloses Laden an und damit ist jeder Kinobesuch, Stadtbummel, Arztbesuch oder Ähnliches automatisch ein Ladestopp. 

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Technisch hatte ich bisher kaum Probleme mit den Säulen in und um Mannheim. Dafür nahm die Besetzung der Parklücken durch Nicht-Stromer – auch in den Parkhäusern – leider zu. Zumindest fiel es mir immer öfter auf. Außerdem wurden zuletzt die tatsächlichen Leistungen der (kostenlosen) Säulen reduziert. Ab und an setzt mal die Shell-Recharge-App aus, dafür habe ich dann aber noch die Plastikkarte. EnBW funktionierte für mich bisher auch immer sehr zuverlässig. Ach ja, und bei Ikea sollte man nicht mit komplett leerem Akku ankommen.

Alles ins allem bin ich mit der Ladeinfrastruktur in Mannheim sehr zufrieden. Ich würde mir aber wünschen, dass Arbeitgeber und Vermieter von sich aus Ladeinfrastruktur aufbauen/fördern würden. Der öffentliche Ausbau muss natürlich auch weitergehen, da es inzwischen schon mal voll wird an den üblichen Ladeplätzen.

2 Autos von Twist Carsharing stehen an einer Ladestation und laden den Akku auf.

Wer keine private Ladestation hat, nutzt häufig den Einkauf oder andere Freizeitaktivitäten, um sein Elektroauto aufzuladen. (Bild: Netze BW)

Nadine (33) aus Saarbrücken:

Die Entscheidung für ein E-Auto fiel im April 2020. Eigentlich habe ich gar nicht unbedingt nach einem E-Auto gesucht, ich wollte einfach ein neues Auto, da mein alter Peugeot langsam aber sicher auseinanderfiel. Daher habe ich mich nach Kleinwagen umgeschaut und bin so auf den neuen Peugeot 208 gekommen. Da ich die Idee von Elektroautos gut finde, meist nur Kurzstrecken fahre und durch die staatliche Förderung der Unterschied zum Verbrenner eher gering war, habe ich mich schlussendlich für die E-Variante entschieden.

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Ich habe vorab mit meinem Vermieter Rücksprache gehalten, ob der Einbau einer Ladestation möglich wäre – und eine positive Rückmeldung erhalten. Das hat mich in meinem Entschluss nochmals bestärkt. Da Elektriker momentan aber schwer zu bekommen sind, ist die Station nach wie vor nicht gebaut – und so lade ich ausschließlich öffentlich.

Man sollte sich auf jeden Fall darüber bewusst sein, dass das Laden an öffentlichen Stationen teurer ist, als das Laden in der heimischen Garage. Ich habe mir damals einen Anbieter (Chargemap) rausgesucht, der in meinem nahen Umkreis verschiedene Ladestationen anbietet, aber keine monatlichen Kosten erhebt (nur einmalig 20 Euro für die Ladekarte). Zu einer dieser Stationen fahre ich mein Auto und starte den Ladevorgang. Dann gehe ich zu Fuß nach Hause (1,3 km) und hole es am selben oder nächsten Tag ab. Ich versuche das Laden so zu legen, dass ich das Auto Sonntags lade, um etwaigen Einkäufern nicht den Platz zu nehmen. Geklappt hat das bislang immer problemlos. Als die Ladesäule einmal eine Fehlermeldung angezeigt hat, genügte ein Anruf beim Betreiber und das Problem wurde behoben.

In Hinblick auf die Ladeinfrastruktur wünsche ich mir vor allem bessere und übersichtlichere Möglichkeiten der Bezahlung. Wieso man für quasi jede Säule fünf verschiedene Anbieter nutzen kann, und nicht einfach per Smartphone oder Kreditkarte zahlen kann, ist mir nicht klar. Außerdem müsste zuverlässiger darüber informiert werden, ob eine Säule frei ist.

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Aufgrund dessen bin ich am Ende des Tages auch ganz froh, dass das öffentliche Laden für mich nur eine Übergangslösung ist. Es hat bislang zwar problemlos geklappt, aber eine eigene Ladestation ist für mich am Ende dennoch die praktikablere Lösung.

Sebastian (40) aus Pforzheim: 

Das Leasing für den VW Polo meiner Frau ist im Dezember 2020 ausgelaufen. Im Frühjahr 2020 haben wir uns also nach einem Nachfolger umgeschaut. Wir suchten ein Fahrzeug in ähnlicher Größe und zu ähnlichen Kosten. Es ist unser Zweitwagen, welcher zu 95 Prozent innerhalb Pforzheims bewegt wird. Etwa 5.000 Kilometer im Jahr. Das Leasing für meinen Diesel läuft leider noch zwei Jahre und da sah ich die Chance, endlich in die E-Mobilität einzusteigen und zu schauen, wie das so im Alltag klappt. Zumal wir ja zu Hause nicht laden können. Das „Risiko“ bei so einer geringen Kilometerleistung war jedoch überschaubar. Und so wurde es ein Renault Zoe.

Tatsächlich haben wir aufgrund der fehlenden privaten Ladestation zunächst gezögert. Wir wohnen in einem Reihenmittelhaus, bei dem es leider keine Möglichkeit gibt, ein Auto direkt davor abzustellen. So haben wir auch keine Möglichkeit, eine Wallbox irgendwo anzubringen. Also bleibt nur das öffentliche Laden. Und das klappt problemlos: Meine Frau parkt während der Arbeit auf einem großen Parkplatz, der über eine Ladesäule verfügt. Auch bei unserem Sportstudio und auf den Parkplätzen unserer Supermärkte gibt es Ladestationen. Manchmal fahre ich auch aus reinem Interesse abends zu einer Ladestation in der Umgebung und verbinde das mit einem kurzen Spaziergang.

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Und jetzt kommt der Clou: Ich habe im August 2020 bei der Firma On Charge eine Ladesäule für unser Wohngebiet beantragt. Schon in ein paar Monaten könnte der Bau beginnen und ich hätte hier dann eine Ladesäule, die ich in drei Minuten zu Fuß erreichen kann.

Probleme hatten wir bisher keine. Von den DC-Ladern bin ich noch etwas enttäuscht. Die theoretische 50-Kilowatt-Ladeleistung habe ich bisher nie erreicht. Maximal waren 35 Kilowatt drin. Liegt vermutlich an den winterlichen Temperaturen. Der gefahrene Kilometer kostet uns etwa halb so viel wie mit dem Benziner.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass es deutlich mehr Ladesäulen gibt – gerade auf den Parkplätzen von Supermärkten, Baumärkten und so weiter. Gerade wenn diese auch noch kostenlos sind, sind sie dauerbelegt. Ich bezahle gerne, wenn sie zuverlässig frei sind und funktionieren – am besten mit Apple Pay oder Kreditkarte. Dabei sollte der zu zahlende Preis klar und deutlich auf der Säule stehen. Persönlich finde ich das mit den Ladekarten sehr umständlich und undurchsichtig.

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Porsche Taycan – EnBW-Schnelllader

Transparente, einheitliche Preise für die Ladeinfrastruktur, wie sie beispielsweise EnBW bietet, sind nach wie vor Mangelware.

Anna-Lena (31) aus Hamburg:

Ich habe mich im November 2019 für einen VW E-Up entschieden. Zu dem Kauf haben mich mehrere Faktoren bewegt: Die kostenlose Lademöglichkeit und ein Stellplatz in der Tiefgarage bei meinem Arbeitgeber (den ich mit einem Verbrenner nicht gehabt hätte), das lokale Förderprogramm für Pendler sowie der Umweltbonus. Eine weitere wichtige Rolle spielte aber bereits im Vorfeld, dass es aus Umweltgründen ein rein elektrisches Auto werden sollte.

Dass ich keine private Lademöglichkeit habe, hat mich nie zögern lassen. Einerseits wusste ich, dass ich bei meinem Arbeitgeber laden kann. Andererseits haben wir in Hamburg eine recht gut ausgebaute Ladeinfrastruktur. Seit Mitte Oktober 2020 ist das Auto auf mich zugelassen. Seitdem – immerhin wurden bereits rund 3.100 Kilometer zurückgelegt – musste ich in meinem Alltag in Hamburg und Umland nur selten öffentlich laden. Und wenn, funktionierte alles reibungslos.

Wo ich allerdings Nachholbedarf sehe, ist im ländlichen Raum. Gerade auch mit Blick auf die Ausflugsorte an der Nord- und Ostsee sowie die Randgebiete von Hamburg. Hier wären mehr öffentliche Ladesäulen wünschenswert.

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Max (22) aus Karlsruhe:

Ich komme mit dem ÖPNV nicht zur Arbeit und das Fahrrad ist für mich gerade im Winter keine Alternative. Mich hat die Elektromobilität schon immer sehr interessiert. Da viele Strecken doch eher Kurzstreckenfahrten sind, habe ich mich in Anbetracht der ganzen Nachteile bei Verbrennern für einen Peugeot E-208 entschieden.

Eine private Ladestation war für mich nicht realisierbar. Es gibt keine privaten Stellplätze, ich bin sozusagen der klassische Laternenparker. Aufgrund der Vielzahl der Autos musste ich so oder so auch mal drei Minuten Fußweg einplanen. Zur nächsten öffentlichen Ladestation sind es fünf Minuten. Vor Corona, als ich mich für das Fahrzeug entschieden habe, hätte ich auf der Arbeit jeden Tag laden können. Aber selbst jetzt vermisse ich eine private Ladestation daheim nicht.

Entweder lade ich an der öffentlichen Station bei mir in der Nähe, oder bei anderer Gelegenheit, etwa während des Einkaufs oder wenn ich Auswärtstermine habe. Das klappt problemlos. Eine Sache stört mich derzeit allerdings: die Blockiergebühr an AC-Ladestationen, die manche Netzbetreiber derzeit erheben. Nach vier Stunden ist die leere Batterie meines Autos an einem AC-Lader einfach noch nicht voll und wenn am Morgen eine längere Fahrt ansteht, ist das ein Problem.

Grundsätzlich wäre es wünschenswert, dass die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut wird. In Baden-Württemberg sind wir gut aufgestellt. In Urlaubsregionen wie Mecklenburg-Vorpommern dagegen, ist die Infrastruktur deutlich schlechter. Ziel muss ein flächendeckendes, zuverlässiges Ladenetzwerk sein.

Oliver (38) aus Nürnberg:

Die Entscheidung zum Elektroautokauf habe ich Mitte 2019 getroffen. Der Vorgänger war einer der ersten VW Blue-TDI – und vom Dieselskandal betroffen. Damit verbunden war die Enttäuschung über den Umgang der Automobilindustrie mit dem Skandal und die Erkenntnis, dass in der Branche keine grundsätzliche und ehrliche Auseinandersetzung mit neuen Technologien geführt wird. Nachdem ich mich mit den Alternativen beschäftigt hatte, war klar, dass sich gerade ein anderer Hersteller einen großen Vorsprung sichert. 

In die Überlegungen sind natürlich viele Unsicherheiten eingeflossen: Reicht es wenn, du nur beim Arbeitgeber laden kannst? Wie ist es um die tatsächliche Reichweite und das Servicenetz bestellt? Wie sieht der Wiederverkaufswert aus? Deshalb habe ich das Model 3 für ein ganzes Wochenende Probe gefahren und festgestellt, dass ich den Versuch mit der neuen Technologie gerne wagen möchte. Bei der Probefahrt habe ich an den 3,5 Tagen rund 1.500 Kilometer zurückgelegt – und auf der Langstrecke von Nürnberg bis Stuttgart auch erlebt, welche Sicherheit das Supercharger-Netzwerk bietet. Und so wurde es ein Model 3.

Bisher bin ich in einem Jahr etwas über 15.000 Kilometer mit dem Fahrzeug gefahren und habe dabei ausschließlich die öffentliche Ladeinfrastruktur genutzt. Insbesondere auf mittleren Strecken erfordert das schon ein wenig mehr Planung und auch einen etwas höheren Zeitaufwand, als das Fahren mit einem konventionellen Fahrzeug. Auch der Alltag erfordert, zwischendurch einen Ladestopp einzuplanen. Diese Zeit nutze ich häufig für Telefonate oder E-Mails, aber auch die Entertainment-Funktionen werden gerne genutzt. 

Die Ladeinfrastruktur ist im vergangenen Jahr erheblich ausgebaut worden, zum Beispiel durch Schnelllader an Tankstellen. Gerade die 22-Kilowatt-Ladesäulen der Stadtwerke bieten zwar ein Akku-schonendes Laden, aber bei dem 11-Kilowatt-Ladenschluss des M3 ist die Ladegeschwindigkeit leider nicht optimal. Trotz des Zuwachses muss der Ausbau weiter vorangetrieben werden, denn sowohl an öffentlichen Ladern als auch am Supercharger entstehen zu Stoßzeiten immer auch mal wieder Staus. Hier stellt der Zuwachs an Plug-In-Hybriden einen zusätzlichen Druck auf die Ladesäulen dar. Diese Fahrzeuge blockieren teilweise mit sehr geringen Ladeleistungen Ladesäulen – und der reine Elektro muss mangels alternativem Antrieb warten. 

Auch die Transparenz der Ladetarife sollte sich noch weiter verbessern. Insbesondere ein Schnelladenetzwerk der deutschen Automobilindustrie zeigt im Vergleich mit den Preisen am Supercharger, dass die Geschäftspolitik nicht unterschiedlicher sein könnte.

Zuletzt noch eine Anmerkung zum Verkehr insgesamt: Die Elektromobilität leistet insbesondere dann einen Beitrag zum Klimaschutz, wenn sie Teil eines Gesamtkonzepts der Mobilität darstellt. Und dass sich Mobilität insgesamt verändern kann, zeigen die Veränderungen durch Corona in der Arbeitswelt ganz besonders: im vergangenen Jahr habe ich überwiegend im Homeoffice gearbeitet. Das Laden beim Arbeitgeber spielte nahezu keine Rolle.

Tesla Supercharger. (Foto: Tesla)

Das Supercharger-Netzwerk von Tesla sehen viele als Vorbild. (Foto: Tesla)

Tomás (25) aus Hohenstein im Taunus

Endgültig für ein Elektroauto entschieden habe ich mich im Januar 2020. Ich habe mich vorher schon für alles interessiert, was Elektroautos anging. Mir war wichtig, dass mein erstes Auto zumindest lokal emissionsfrei fährt und über seine gesamte Lebenszeit eine bessere CO2-Bilanz als ein Verbrenner hat. Am Ende wurde es dann der Peugeot E-208, in den ich mich schon bei der Probefahrt direkt verliebt habe.

Vor dem Kauf war eine eventuelle Wallbox noch kein Thema, da ich zu diesem Zeitpunk in einer kleinen Stadtwohnung gelebt habe. Als ich dann eine neue Wohnung gesucht habe, habe ich aber natürlich bei den jeweiligen Vermietern nachgefragt, ob eine Wallbox theoretisch denkbar wäre. Das ist jetzt auch der Fall und die Installation bereits geplant. Aber bislang laden wir noch ausschließlich öffentlich.

Aktuell sieht der Alltag als „Laternenparker“ so aus, dass wir während des Einkaufs kostenlos mit elf Kilowatt laden können, und so zumindest den Energieverbrauch zum und vom Einkaufen wieder reinholen. Für alles andere steht im Ort zwei Kilometer weiter eine öffentlich 22-Kilowatt-Ladesäule, die wir gelegentlich anfahren. Bisher kommen wir damit gut zurecht. Für den Fall, dass mal eine längere Fahrt ansteht, gibt es an der Autobahn aber auch noch Schnelllader.

Mir persönlich wäre es wichtig, dass öffentliche Einrichtungen ausnahmslos an ihren Stellflächen Typ-2-Ladesäulen anbringen. Auch sollten Einkaufsläden weiter aufrüsten. Zwei Typ-2-Ladepunkte für einen Lidl ist auf lange Sicht gesehen doch etwas wenig. Mit Hinblick auf den ländlichen Raum würde ich mir zudem wünschen, dass auch mal Schnelllader „in die Pampa“ gestellt werden und nicht nur an die Autobahn.

Karim (24) aus Grevenbroich:

Ich habe mich für ein Tesla Model 3 entschieden, weil ich aufgrund eines Jobwechsels meinen Firmenwagen abgeben musste und mein erstes eigenes Auto ein E-Auto sein sollte. Zu Ende 2020 hat Tesla das Model 3 stark rabattiert, zusammen mit dem Umweltbonus und unter Berücksichtigung der laufenden Kosten fahre ich nach wenigen Jahren schon preiswerter, als mit einem Verbrenner – den riesigen Spaßfaktor mal ganz außer Acht gelassen.

Ich habe eine Eigentumswohnung in einem älteren Haus aus den 1970ern. Die anderen Eigentümer wollen von E-Mobilität nichts wissen. Eine eigene Wallbox ist deshalb schwer umzusetzen, da größere Arbeiten notwendig wären. Da ich in NRW wohne, ist die Ladesäulen-Dichte in Ordnung, sodass ich immer zügig einen Ladepunkt finde, auch wenn ab und an mal einer defekt ist. Schade ist allerdings, dass es sehr wenig Schnellladepunkte gibt. Im Alltag muss ich mich deshalb manchmal mehr als mir lieb ist nach den Bedürfnissen des Autos richten. Das Laden bei Aldi oder Kaufland während des Einkaufs ist dagegen super und ich würde mir wünschen, dass das künftig häufiger anzutreffen ist.

Mein größter Kritikpunkt ist der derzeitige Tarifdschungel. Ich wünsche mir mehr Stationen, an denen ich einfach meine NFC-fähige Kreditkarte dranhalte und das Laden startet. Ich habe aktuell sieben Ladekarten, einfach aus dem Bedürfnis heraus, stets auf der sicheren Seite zu sein. Mich nervt es, immer eine andere App verwenden zu müssen, um mir den für die Station geltenden Preis herauszusuchen. Und genau dann hat man die in diesem Moment günstigste Ladekarte doch nicht im Portemonnaie.

Benjamin (25) aus Neustrelitz:

Ich bin seit 2017 elektrisch unterwegs – damals noch mit einem BMW i3. Ich hab ein gutes Leasing-Angebot bekommen und dachte, ich trau mich mal und probiere es aus. Damals waren die meisten Ladesäulen noch kostenlos, was ein zusätzlicher Anreiz war. Aktuell fahre ich ein Tesla Model 3 Performance.

Das Thema Ladeinfrastruktur war für mich nie ein Hinderungsgrund. Ich habe mich damals informiert, wo Ladesäulen in der Umgebung sind, und fand eine kostenlose nur 500 Meter entfernt. Aktuell sieht es so aus, dass ich alle paar Tage mein Auto zur Ladestation bringe und wieder nach Hause laufe. Früher hab ich mein Auto immer über Nacht dorthin gebracht. Es gibt hier genug Ladesäulen für die Anzahl Autos, deshalb ist so gut wie immer eine frei.

Dennoch würde ich mir mehr Ladesäulen an Supermärkten, Bahnhöfen, Parkplätzen und in Parkhäusern wünschen – mit transparenteren Tarifen und Preisen, die sich nicht ständig ändern. Auch bei der Zuverlässigkeit muss nachgebessert werden. Es kann nicht sein, dass manche Stationen monatelang defekt sind und sich niemand darum kümmert.

Elektroauto steht an Ladestation und lädt den Akku.

Viele Elektroauto-Fahrer*innen wünschen sich mehr Ladesäulen, die vor allem auch zuverlässig funktionieren. (Foto: Mike Flippo/ Shutterstock)

Gregor (50) aus Berlin-Charlottenburg:

Im vergangenen Spätsommer haben wir uns für einen BMW i3s als Leasing-Fahrzeug entschieden. Einerseits haben mehrere Freunde und Bekannte davon geschwärmt und andererseits war dies eines der wenigen Fahrzeuge, die noch in 2020 lieferbar waren.

Dass wir nicht die Möglichkeit haben, privat zu laden, hat mich tatsächlich nie zögern lassen. Ich wollte es von Anfang an ausprobieren und sehen, ob es funktioniert. Wir haben hier sechs Ladeparkplätze fußläufig von unserer Wohnung entfernt. Und einen Lidl mit Ladestation.

Inzwischen habe ich zwei Ladekarten: die eine von BMW, die andere vom ADAC. Bisher haben wir aber nur einmal mit der BMW-Karte geladen, da die Preise dort relativ teuer sind. Probleme hatten wir beim öffentlichen Laden bislang keine.

Was mich allerdings stört: Die Preismodelle beim Laden sind schon recht willkürlich und sollten reguliert werden. Das alles erinnert mich an den frühen Mobilfunk und die hohen Roaming-Gebühren. Ein Eingreifen respektive eine Förderung von Seiten des Staates würde hier sicherlich helfen.

Michael (45) aus der Metropolregion Nürnberg:

Anfang 2018 suchten wir nach einem Ersatz für unser zweites Auto. Fahranforderung war bei uns der tägliche Arbeitsweg meiner Frau mit insgesamt 65 Kilometern und zwei Drittel Autobahn. Da ich mich schon immer für Technik interessiert habe und mein Bekanntenkreis gute Erfahrungen mit der Elektromobilität gemacht hat, haben wir Probefahrten mit dem BMW i3s sowie dem Zoe gemacht. Am Ende wurde es dann der BMW.

Vorab haben wir uns natürlich Gedanken gemacht, wie wir das ohne private Ladestation bewerkstelligen können. Hier hat geholfen, dass der Chef meiner Frau sehr aufgeschlossen beim Thema Mobilität ist. Auf Nachfrage hat er eine Ladesäule installieren lassen. Hier lädt der i3 hauptsächlich und den Rest, wenn überhaupt nötig, laden wir beim Einkaufen.

Generell würde ich mir wünschen, dass das Thema Abrechnung einfacher wird. Am Liebsten à la Tesla über das Auto und die automatische Kommunikation zwischen Ladesäule und Fahrzeug. Zudem sollte es insgesamt mehr Ladesäulen geben, vor allem Schnelllader, die man während des Einkaufs nutzen kann. Aber auch AC-Ladesäulen für Laternenparker.

Michael (30) aus Wolfsburg:

Ich fahre einen VW ID 3 als Dienstwagen und unterstütze damit meinen Arbeitgeber bei der Transformation. Ich gehe sozusagen als gutes Beispiel voran.

Eine private Wallbox war für mich in meiner Mietwohnung nie ein Thema. Als ich mich dann das erste Mal mit den öffentlichen Lademöglichkeiten auseinandersetzt habe, zeigte sich, dass es ausreichend Ladestationen in meiner Umgebung gibt. Sogar mehr, als ich vermutet hätte. Im Alltag lade ich meistens an meinem Arbeitsplatz, das ist komfortabel und spart sogar Zeit, da der Tankstellenbesuch wegfällt. Außerhalb der Arbeit nutze ich lediglich Schnellladesäulen, da mir die anderen zu langsam sind.

Die Abdeckung ist insgesamt schon ganz gut, muss aber bei immer mehr E-Autos noch besser werden. Und noch viel wichtiger: Das flächendeckende Ladenetzwerk sollte mit grünem Strom betrieben werden, sodass es auch einen wirklich positiven Effekt für die Umwelt gibt.

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i_Peter

Sehr schöner Bericht der zeigt, dass E-Auto auch mit ausschließlich öffentlichen Ladepunkten funktioniert. Was mich wundert ist, dass mehrfach Intransparenz der Ladepreise und die Bezahlmöglichkeiten kritisiert werden.
Mit einem ADAC-Ladevertrag (oder EnBW, Maingau, und einige andere) gibt es für jede Ladeform (AC oder DC) genau einen Preis. Und der gilt deutschlandweit, egal bei welchem Betreiber man lädt. Z.B. ADAC an AC 29 Cent. Was ist daran intransparent? Das schnelle DC Laden kostet mit ADAC 39 Cent. Immer. An allen Ladesäulen.
Das Bezahlen mit Giro- oder Creditcard ist deswegen schwierig, weil ja bei der Authorisierung zu Beginn des Ladevorgangs die Energiemenge noch gar nicht feststeht, die dann später geladen wird.
Außerdem wüsste die Ladesäule dann noch nicht, von welchem Anbieter der Strom kommen soll. Deshalb gibt es den Autostromvertrag. Für diesen gibt es eine zusätzliche Chipkarte, mit welcher der Ladesäule der gewünschte Vertrag mitgeteilt wird. Am Monatsende gibt es eine Rechnung, die automatisch der dem Vertrag hinterlegten Creditcard belastet wird (oder einem Konto).
Alternativ funktioniert die Bezahlung auch ohne Chipkarte, einfach mit dem Handy und der zum Vertrag gehörenden App.
Es ist also Transparent, man braucht nicht einmal eine zusätzliche Chipkarte im Portemonnaie, weil es auch mit dem Handy funktioniert. Der Preis bleibt stabil, anders als an der Tankstelle, wo er stündlich schwankt und an jeder Tankstelle anders ist. Großer Vorteil der Stromladesäulen: der Wettbewerb findet an JEDER Säule statt, weil ich an jeder Säule viele verschiedene Verträge nutzen könnte. Muss man aber nicht: man ermittelt einen, der weit verbreitet ist und einen festen Preis bietet. Das ist alles.

Antworten
Morale99

Maingaus timmt leider nicht mehr, da bekommt seit neustem jeder andere Preise…
Vom Paulus zum Saulus
Und EnBW funktioniert auch nicht überall und sie haben jetzt die „Super“ Blockiergebühr die eigentlich“ Du lädst uns zu lang“ Gebühr heißt.

Antworten
Georg

> Das Bezahlen mit Giro- oder Creditcard ist deswegen schwierig, weil ja bei der Authorisierung zu Beginn des Ladevorgangs die Energiemenge noch gar nicht feststeht, die dann später geladen wird.

Das funktioniert seit vielen Jahren problemlos – auch im Ausland – bei tausenden Autogas/LPG-Tank-Automaten: Giro- oder Kreditkarte rein/dran, per PIN bis zu 80€ Abbuchung autorisieren, tanken, und der schlussendlich real anfallende Betrag (oft 15-25€ fürs Volltanken) wird auf der Karte belastet.

> Außerdem wüsste die Ladesäule dann noch nicht, von welchem Anbieter der Strom kommen soll.

Zum einen braucht der Kunde ja gar nicht zwingend einen Anbieter auswählen. Ohne Auswahl könnte die Ladesäule einen Standard-Lieferanten nehmen – ich frage bei Autogas doch auch nicht, von welchem Erzeuger oder Großhändler das LPG kommt, sondern ich kaufe einfach für 20€ meine 40 Liter.

Zum anderen könnte wie bei Call-a-Bike die giro- oder Kreditkarte als Identifikator fürs Kundenkonto genutzt werden. Und die Auswahl könnte auch ganz banal per Touchscreen/Tasten an den Säulen passieren – wie beim Geldautomaten der Auszahlungsbetrag.

> ADAC…einen Preis…Und der gilt deutschlandweit

Wie ich gerade gelesen habe geht die für >90% der Stationen in DE, AT und CH, neu auch in IT, NL und FR. Das ist ein wirklich großer Schritt in die richtige Richtung für all die Menschen, die grenznah wohnen daher „mal eben“ zum Sport oder Möbelmarkt „rüber“ fahren und schneller 1-3 Grenzen überqueren als eine Stadtfahrt innerhalb Berlins dauert. Mit der ADAC-Karte muss man halt vorher genug tanken, um aus Belgien, Luxemburg usw. wieder raus zu kommen, oder man setzt sich mit deren nationalen Lösungen auseinander. Was man bei unseren nördlichen und östlichen Nachbarländern wohl zwingend machen muss.

Natürlich wäre billiger (die ADAC-Karte gibt’s ja nur in Verbindung mit einer 54€ teuren Mitgliedschaft!) und auch viel simpler, wenn man einfach ganz ohne Ladekarten, Apps usw. mit Bargeld oder giro-/Kreditkarte zahlen könnte wie an den allermeisten Tank-Automaten, Parkhaus-Kassen und Läden. Aber dann wäre e-Mobilität ja einfach und das auch noch europaweit, nein, sogar weltweit.

Antworten
Kowalke

lieber e-mobilist,

Dann warte mal bitte ab bis halb Deutschland mit E Autos fährt…
Die Gewinner werden die Energieversorger sein. Die Preise werden maßlos steigen und die Aktien werden wieder interessant.

Antworten
Gulliver Gustavson

Liebe E-Auto Liebhaber, die hier gelesenen Konzepte halte ich für temporär aber nicht nachhaltig praktikabel. Bisher sind auf deutschen Straßen gerade mal 1,2% E-Autos vertreten, wenn dieser Anteil sich vergrößert sehe ich ein wenig schwarz. Im Weiteren, als Ersatz für ein „echtes“ Auto, das problemlos 800 km schafft und dann nach 5 min Aufenthalt das selbe wieder sehe ich bislang keinen von den Strömlingen. Tut uns allen einen Gefallen, unternehmt keine Fernfahrten auf Autobahnen, vor allem nicht im Winter. Wir haben keine Lust, Tage im Stau zu stehen, nur weil man euch alle einzeln abschleppen muss wenn es mal stockend vorangeht und euch der Saft ausgeht.

Antworten
Sebastian Brinkmann

Ernst gemeinte Frage: Wann braucht man im Jahr diese 800 Kilometer Reichweite mit max. 5 Minuten Pause, bevor weitere 800 km möglich sind? Es ist zweifelsohne praktisch, wenn man so lange Strecken fahren kann – bevor man wieder tanken muss, aber in der Praxis bei vielen kein Szenario. Wir haben (als Zweitwagen) eine Renault Zoe und die 300km Reichweite verbrauchen wir in der Regel in zwei Wochen.

Antworten
Gulliver Gustavson

Da erhebt sich die Frage, wozu man so einen Umweltkiller braucht, denn bei den Strecken dreht sich der Fußabdruck in 100 Jahren nicht. Ernst gemeint. Und wenn man das Ding als Zweitwagen hat UND noch den Langstrecken-Verbrenner brauchen wir gar nicht weiter rechnen.

Morale99

Liebe Verbrenner, bitte fahren sie nicht auf der Autobahn, falls es im Winter mal stockend voran geht und das rote Kreuz euch aus den kalten Autos holen muss..
https://www.youtube.com/watch?v=bpzB3RbjuHI&feature=emb_logo

Antworten
Gulliver Gustavson

Bis der Verbrennerfahrer erfriert sind die E-Fahrer aber schon Feinfrostware ;)

Morale99

@Gulliver
Video überhaupt gesehen, ein BEV kann tagelang! die Heizung laufen lassen.
Mach das mal mit einem Verbrenner.

Gulliver Gustavson

Auch ohne Strom? Kurbel?

1000Volt

Anscheinend wurden hier nur zufriedene BEV-Fahrer ausgesucht, oder es gehen die Uhren anders als in Felix Austria, wo ja die Grünen am Ruder sind. Bin froh, daß ich einen Plug-in-Hybrid habe (Mitsubishi Outlander PHEV – extrem günstig um 32.00€ und das Ansteck-Auto mit der besten Technologie). Da hierzulande die Ladeinfrastruktur völlig (ver)fehlt ist, bin ich froh, ohne anstecken zu können (müssen) alles und überallhin bedenkenlos fahren zu können und trotzdem unter 7L/100km Benzin zu brauchen da ich im Langzeitschnitt über 45% elektrisch fahre, wobei dieser Strom vom Generator kommt, der mit dem Verbrenner während der Fahrt mitläuft, sowie durch Rekuperieren. Könnte ich, immer wenn das Auto irgendwo herumsteht, an einer normalen Haushaltssteckdose (keiner Wallbox!) anstecken, könnte ich de facto 100% elektrisch fahren.

Antworten
Christian

Ja, auch das Laden an öffentlichen Ladestationen funktioniert. Warum auch nicht. Das Problem ist nur, dass 1,5 km oder sogar schon 3 Minuten Fußweg für jemanden mit außergewöhnlicher Gehbehinderung nicht zumutbar ist. Da wird schnell eine halbe qualvolle Stunde daraus.

Diese Situation wird bei allen solchen Forderungen, wie autofreie Innenstadt immer gern vergessen. Gerade jetzt in Coronazeiten ist auch Taxi o.ä. keine Alternative, weil man nicht weiß, ob da vorher ein Infizierter drin saß oder nicht. Ich habe noch keinen Taxifahrer gesehen, der seinen Innenraum nach einem Kunden desinfiziert hat.

Antworten
Mlwsen

Ist den selbsternannten
Umweltfreunden aus dem Artikel klar dass sie erst nach (je nach Studie) 50000 gefahrenen e-Kilometern solche sind? Das sehe ich bei rund der Hälfte der Geschichten nicht.

Antworten
Frank Feil

50.000 Kilometer sind doch für ein Auto quasi gar nichts? Das machen manche im Jahr?

Antworten
Stan

Die, die das im Jahr machen , fahren kein eAuto…. Die fahren allesamt Diesel

Gulliver Gustavson

Nicht mit einem Stromer, denn da kommt man mit Laden nicht hinterher. Außerdem schleichen die E-Fahrer immer so um auch anzukommen.

i_Peter

Ist den unwissenden Verbrennerfahrern klar, dass ihr Auto jedes Jahr 2.500 kg des Klimagiftes CO2 emittiert?
50.000 kg CO2 ergibt das in der Lebensdauer eines Autos.
150.000 kg CO2 in der Atmosphäre hinterlässt ein einziger Verbrenner fahrender Mensch, der vom 18 bis zum 78 Lebensjahr Auto fahrt, seinen Kindern und Enkelkindern als unlöschbare Hypothek.
2.000 mal das Gewicht eines Menschen.
Die laufenden Zinsen dieser Hypotheken bestehen aus immer stärkeren Tornados, Hurrikans, Waldbränden, Dürre und. steigendem Meeresspiegel sowie den dadurch ausgelösten Flüchtlingsströmen.
Will man das wirklich ?

Antworten
E-Zweifler

Das sind allerlei Halb-Wahrheiten. Der Strom für die E-Autos kommt ja schließlich aus der Steckdose, deshalb ist das ja auch so sauber. Schon mal was davon gehört, das Deutschland schon einige Male vor einem Blackout stand? Wie will man denn diese E-Autos mit ÖKO-Strom aus Sonne und Wind beliefern?
Ist den E-Auto-Fahrern klar, was für eine Umwelt-Bombe sie fahren. Jaja, die Akkus lösen sich irgenwann in Luft auf, wenn Sie nicht mehr ihren Dienst verrichten (Kennen wir ja schon zur genüge von den Smartphones und Handys) Von der Produktion mal ganz zu schweigen. Kurz mal nachdenken, hmmm, lässt BMW seine ach so sauberen E-Autos nicht teilweise in China produzieren, weil dort ja die Produktion des Ganzen ganz besonders umweltfreunlich ist???!!! Und dann werden die Dinger wohl nach Europa gebeamt, oder was? Hauptsache, die Frachtschiffe tanken dann kein Schweröl! Wer’s glaubt scheint etwas naiv zu sein. Ausserdem fährt man viele 100kg SONDERMÜLL auf jeder Fahrt unnötig mit sich spazieren. Ohhh ja, das scheint die Lösung zu sein…
Ein sparsamer Benziner oder Diesel als Hybrid ist und bleibt wohl die ökologischere Lösung. Vom Sicherheitsaspekt betrachtet, wollte ich keinen Stromer in meiner Garage wissen, falls das Fahrzeug mal in Brand geraten sollte. Ist meines Wissens bei E-Fahrzeugen hier und da schon einmal vorgekommen. Ausser man steht auf Bränden, die sich nicht löschen lassen. Neee, so ein Teil kommt NICHT in meinen Besitz. Auf gar keinen Fall.

Frank Feil

Tatsächlich war in diesem Kommentar jetzt nicht ein belegter Fakt, sondern nur Mythen aus den WhatsApp-Gruppen dieser Welt :)

Gulliver Gustavson

und wer behauptet, dass ein E-Fahrer weniger CO2 verursacht?

Frank Feil

Ich denke, wir können uns die Diskussion sparen. Von vier Kommentaren waren jetzt vier faktenfrei, das macht keinen Sinn ;)

MB

Lieber I-Peter,

Sie sollten sich umfassender über CO2 informieren. Ohne dieses Klimagift gäbe es kein Leben auf der Erde.
Der geringe Anstieg in den letzten 150 Jahren führte zu einem Greening Effekt. Dadurch wurden z. B. die Ernten verbessert und weniger Menschen mussten hungern. Bedenken Sie auch, dass die Elektromobilität keinesfalls „Grün“ ist. Die Rotoren der Windräder sind allesamt Sondermüll. Die Akkus ebenfalls. (Abgesehen davon, dass diese im Brandfall nicht herkömmlich gelöscht werden können.) Die Ackerflächen wurden unterirdisch mit Millionen cbm Beton verfüllt. Für die benötigten seltenen Erden müssen Kinder schuften und die Umwelt wird durch deren Gewinnung zerstört. Eine komplette Umstellung auf Windkraft würde zu Stromausfällen bzw. Netzzusammenbrüchen führen. Ach ja, in diesem Fall kaufen wird dann den Strom, der von Kenkraftwerken in Frankreich und Kohlekraftwerken in Polen stammt. Wir verlagern somit das Problem. Schöne neue grüne Welt!

Dieselstinker

Peter – mir ist das CO2 so was von egal!

SOll es doch ruhg wärmer werden, der Erde, Umwelt etc. ist das völlig egal, die hat das schon oft mitgemacht und wird sich in ein paar tausend Jahren – lang für einen Menschen, kurz für die Natur – angepasst haben.

Ihr ewiggestrigen „Umweltschützer“ wollt an einen Zustand festhalten der willkürlich gewählt ist.
Das ist ja sowas von Konservativ – seit doch mal offen für Änderungen. Neue Erfahrungen erweitern das Weltbild, man muss das Leben nur neu aushandeln….oder war das nur bei einem anderen Thema so?

Ihr lasst Euch in die selbe Falle locken wie die Streamer und e-booker, Ihr seit nicht mehr Herr über Euer Eigentum, jemand anderes bestimmt wann und wie lange Ihr es nutzen dürft.
Intelligente Stromzähler sind ausdrücklich dazu ausgelegt das Netz zu „managen“ d.h. ist nicht genug Strom da (Wackelstorm hat Dunkelflaute), dann wird die E-Karre nicht geladen – fertig.

Auffallend auch, das so viele der leuchtenden Beispiele die Karren leasen – welchen Sinn hat es bitte als Privatmann eine solch überteuerte Form der Finanzierung zu wählen – können die alle nicht rechnen?

SODL

Das Auto wird ja im Idealfall nicht verschrottet, sondern nach einem Leasing von jemand anderen weiterbenutzt. Egal ob das ein Elektro- oder Benzin-Auto ist.
Zudem finde ich es schon genial, wenn lokal keine Emissionen und kein Lärm entsteht.
Gerade im Winter nerven diese stinkenden, lauten Dieselfahrzeuge. Herrlich, wenn das irgendwann mal ohne Gestank und mit viel weniger Lärm stattfindet… :-)

Antworten
Gulliver Gustavson

Da scheint jemand lange keinem Diesel mehr begegnet zu sein.

Gulliver Gustavson

ach ja, oder hat ihn wahrscheinlich gar nicht erkannt ;-)

matthi

Die Frage E-Auto oder Verbrenner verkommt immer mehr zur Religion. Und alle Kommentatoren nutzen nur die Argumente, welche ihrer Religion entsprehen, wider aller Sachverhalte.
ich bin für E-Autos wenn:
1. Damit keine Kinderarbeit verbunden ist
2. Der Strom tatsächlich nicht nur aus der Steckdose kommt, sondern auch tatsächlich umweltfreundlich produziert wird. Und vor allem nicht zu Lasten anderer.
3. Es keiner finanzieller Anreize bedarf um die negativen Sachverhalte zu übertünchen
4. Die Speichertechnologie eine vernünftige Nutzung in allen Bereichen zulässt.

Argumente:
1. Wer im Jahr nur 5000km fährt, braucht gar kein Auto. Da ist ein Taxi preiswerter. Ich fahre 20000km!
2. Ich fahre auch privat lange Strecken. 400 bis 700km. Das lässt ein E-Auto nicht zu. Und falls jetzt gleich der Aufschrei und der Bezug zu den angegebenen Reichweiten erfolgt: Nein, diese Angaben sind genau so falsch, wie die Verbrauchsangaben bei Verbrennern. Hier sollte mehr Realismus an den Tag gelegt werden.
3. Derzeit geht die Nutzung eines E-Mobile und damit vermeintliche „umweltfreundlichkeit“ eindeutig zu Lasten (Afrika; Südamerika usw.)
4. dann haben wir noch das Co² Argument: 96% des CO² in der Luft wird von der Natur produziert. Der gesamte Verbrennerautoverkehr in D hat einen Anteil von 0,0003% (gerundet) Nur mal so für die CO² Gläubiger. Und die Gesamtbilanz eines E-Autos ist tatsächlich viel schlechter, als ein Diesel. Noch, aber es ist nun mal so. Auch, weil zur Herstellung der Batterien die Umwelt enorm geschädigt wird, nicht bei uns, aber dafür können wir uns hier auf die Schulter klopfen, wie umweltbewußt wir sind.

Wohlbermerkt, ich bin für E-Fahrzeuge. Aber erst, wenn wir auch die Technologie zur Speicherung von Energie entwickelt habe.

Antworten
Paul Würdig

Also ich fahre seit 4 Jahren elektrisch (i3) und kann nur JEDEM davon abraten, ohne heimische Lademöglichkeit ein Elektroauto zu kaufen. Es ist ja schön, dass der Autor hier einige Beispiele für zufrieden Nutzer zusammengestellt hat. Aber diese Anwendungsfälle sind sicher nicht repräsentativ. Ein Beispiel: Hier in München gibt es eine wirklich gut ausgebaute öffentliche Ladeinfrastruktur. Vermutlich die beste in Deutschland. Aber: An den Säulen darf man nur maximal 4 Stunden stehen (zum Laden nämlich und nicht zum Parken). Danach ist also Umparken angesagt, sonst riskiert man einen Strafzettel. Bedeutet also, dass man auf der Arbeit entweder in der Mittagspause umparken muss, oder aber spätabends nach Rückkehr von der Arbeit. Hinzu kommt, dass die nächste Ladesäule bei mir ca. 400 Meter entfernt ist. Klingt wenig, aber hin und zurück ist das schon fast ein Kilometer. Je nach Wetterlage oder mit Einkaufstüten bepackt alles andere als angenehm. Und wenn man mal die volle Reichweite braucht, weil man beispielsweise am Wochenende in die Berge will, ist man auf ein vollgeladenes Auto angewiesen. Das kann man zu Hause jederzeit sicherstellen, an der öffentlichen Infrastruktur aber nicht. Ich bleibe dabei: Ein Elektroauto macht nur dann Sinn, wenn mach auch zu Hause laden kann. Ich bin da ehrlich: Ohne diese Möglichkeit würde ich Verbrenner fahren. Und wer regelmäßig Langstrecken zurücklegen muss, fährt mit dem Diesel günstiger und besser.

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Gulliver Gustavson

Danke für diese Meinung eines Fahrers aus der Erfahrung heraus, die wohl die allermeisten unterschreiben würden.

Antworten
Sonne Tanken

Bitte keine Gendersternchen mehr. Es ist nicht progressiv, weibliche Endungen nach hinten zu stellen; mal abgesehen von der Lesbarkeit! Es ist Standard in den indogermanischen Sprachen, über gemeinsame generische Geschlechtsformen die Verständigung zu erleichtern; keine E-Autofahrerin würde sich herabgesetzt oder ausgegrenzt fühlen, wenn in der Überschrift nur „E-Auto-Fahrer“ stünde.

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Gulliver Gustavson

Ein wahres Wort.

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Christian Wolff

Zukunftsmusik ist, wenn das Auto selbstständig (also komplett ohne Fahrer) selbst zu einer zentralen Ladestation fährt und von dort aus mittels Handy zum Einsteigen herangerufen wird. Technisch bereits gelöst und in Amerika machbar, aber in Deutschland sind die Oberbedenkenträger halt alle dagegen.

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Gulliver Gustavson

Wenn ich derzeit nach einer frostigen Nacht mit meinem (Diesel) Auto starte, habe ich prima Mäusekino, das mir mitteilt, welche Assistenten gerade nicht zur Verfügung stehen weil sie nix sehen. Das wird bestimmt erheiternd mit blinden autonomen Fahrzeugen, mal sehen ob die dann auf gut Glück trotzdem losfahren oder einfach stur an ihrer Ladesäule stehen bleiben. Klappt dann wohl doch nur in Florida.

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Georg

Leider sind alle Beiträge aus Metropolregionen (Hohenstein im Taunus ist direkt an Wiesbaden) und/oder aus eher größeren Städten (Grevenbroich ist die kleinste mit 60k Einwohnern). Wie sieht die Situation der öffentlichen Lademöglichkeiten denn mitten in ländlichen Gegenden aus? Schließlich gibt’s auch da Menschen, die nicht in der eigenen Immoblie wohnen und daher nicht jederzeit bei Bedarf eine private Lademöglichkeit installieren könnten.

Antworten
Gulliver Gustavson

Laut Chargemap gibt es in meiner Stadt (ca. 30.000 Einwohner) inklusive eingemeindeter Ortsteile im Ganzen 6 öffentliche Ladesäulen, von denen 3 an Öffnungszeiten der betreibenden Geschäfte gekoppelt sind. Ende der Betrachtung.

Antworten
Luna Kalu

Dass das eine linksgrün gesteuerte Webseite ist sieht man schon an der GenderÜberschrift.
Für jeden einigermaßen vernunftbegabten Menschen liegt das hauptsächliche Problem des Gendersternchens auf der Hand. Werden Personenbezeichnungen mit Gendersternchen vorgelesen, erwecken sie den Anschein, nur das weibliche Geschlecht sei gemeint. Jedem, der ..fahrer*innen (laut) vorliest, bleibt nur die weibliche Form im Ohr hängen. Die Schreiber bewirken also mit dem alleinigen Fokus auf das weibliche Geschlecht genau das, was sie angeblich verhindern wollen, die Sicht auf nur ein Geschlecht.
Fakt ist, dass sich sowohl die Qualitätspresse – darunter verstehe ich die großen Tageszeitungen wie FAZ, Welt, Südkurier und sogar eher linksorientierte Magazine wie Zeit oder Spiegel – als auch die privaten elektronischen Medien der gesellschaftspolitischen, genderverseuchten Hirnwäsche nicht unterziehen lassen und sich daher nicht an diesem dümmlichen, linguistischen, links-grünen Nonsens-Sternchen-Gesinnungseifer beteiligen, der auch im Ansatz jede Vernunft und Sinnhaftigkeit fehlen lässt.
Und das zu Recht. Das Gendersternchen ist vernünftigerweise weder von der Gesellschaft für deutsche Sprache anerkannt, noch im amtlichen Regelwerk des Rechtschreibrates enthalten, da es kein Bestandteil der Rechtschreibung ist.

Den Artikel habe ich dann gernicht nmher gelesen.

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Örne

Wir verbrennen heute pro Jahr den Kohlenstoff den die Welt in 1 Million Jahren gespeichert hat, davon etwa ein Viertel alleine in der Fortbewegung und Transport. Daß DAS eine Auswirkung auf die Umwelt hat dürfte wohl jedem klar sein. 1 Million Jahre Speicherung also pro Jahr freigesetzt. Jedes einzelne Gramm zählt. Wenn wir das nicht sehr schnell und sehr gründlich ändern, setzen wir Küstengebiete mit Milliarden Bewohnern unter Wasser. Das ist Fakt. Und wo die dann alle hinwollen wenn ihnen der Boden unter den Füßen von UNS gestohlen wird, ist auch klar. Zu den Verursachern! Schon deswegen wäre es mehr als angemessen und schlau, nicht einfach so weiterzumachen wie bisher. Egal was das kostet. Es ist immer billiger als ALLES andere.

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Franz

Fahrer/innen wäre die richtigere Schreibweise. Denn ein Stern wird im Allgemeinen als Platzhalter für ein oder mehrere Zeichen verwendet. Oder die Schreibweise aus den 80er Jahren FahrerInnen wäre auch noch annehmbar. Beim Vorlesen hört es sich an, als hätte der Leser einen Schluckauf

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Mario

Für mich lesen sich die Berichte der meisten Nutzer mehr als durch die rosarote Brille gesehen.

Ich hatte einen Zoe als Leihwagen für mehrere Tage, von dem Auto und dem Konzept bin ich sehr begeistert, aber in meinem Alltag sowie in meinem Umfeld lässt sich ein e Auto bisher nicht realisieren. Selber wohne ich im Ruhrgebiet, knapp 600.000 Einwohner, in einem stark besiedelten Stadtteil. In näherer Umgebung zu meiner Wohnung befindet sich keine Ladesäule, die ersten befinden sich 1,5km entfernt. Da es sich hier um den Ortskern handelt, parken hier natürlich nicht nur Anwohner mit e Autos und Hybriden, sondern ebenfalls Besucher und Angestellte der umliegenden Unternehmen, Praxen, Supermärkte etc. Die einzigen beiden Säulen sind somit fast durchgehend belegt und ein Laden ist Glückssache.

Ich arbeite 23km von zu Hause entfernt in einem Gewerbegebiet, hier befindet sich im Umkreis von 2km keine frei zugängliche Ladesäule, sondern nur diejenigen vom zwei Autohäusern, an denen man als Nichtkunde nicht laden darf. Das einzige Mal wo ich in den Tagen laden konnte, war als ich einen Ausflug in eine andere Stadt gemacht habe und das Glück hatte, eine Säule der örtlichen Stadtwerke nutzen zu können.

Der Preis war anfangs günstiger als bei meinem Verbrenner, der Preisvorteil jedoch wurde gleich durch Anmeldegebühren durch den Dienstleister wieder aufgefressen.

Ende vom Lied war, gleiche Kosten bei höherem Stressfaktor.

Ein e Auto für einen >wirklichen< Laternenparker lohnt sich erst, wenn dieser entweder in ein Eigenheim zieht (sofern sich die Preise hierfür irgendwann wieder normalisieren) oder wenn an-vor-neben jedem Haus Ladesäulen für jeden Anwohner stehen (unwahrscheinlich).

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