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Trumps „8. Weltwunder“ bleibt aus: Foxconn investiert „nur“ 670 Millionen in Wisconsin

Ex-Präsident Trump bezeichnete es einst als „achtes Weltwunder“. Davon ist jetzt nicht mehr viel übrig. Statt zehn Milliarden steckt Foxconn nur 670 Millionen US-Dollar in sein Werk in Wisconsin.

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Foxconn will in Wisconsin auch E-Autoteile bauen. (Foto: Shutterstock)

Donald Trump, damals noch US-Präsident, feierte den potenziellen Deal mit dem taiwanischen iPhone-Bauer Foxconn 2017 noch als die Wiedergeburt der amerikanischen Fertigungsindustrie. Bis zu zehn Milliarden Dollar hätte Foxconn in ein geplantes Werk im US-Bundesstaat Wisconsin stecken und dafür finanzielle Erleichterungen im Gegenwert von knapp drei Milliarden Dollar erhalten sollen. Die Megafabrik und die erhofften 13.000 dort geschaffenen Arbeitsplätze waren für Trump das „achte Weltwunder“. Vier Jahre später ist die Anlage auf Normalmaß geschrumpft.

Foxconn steckt 672 Millionen in Wisconsin-Werk

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In der vergangenen Woche hat Foxconn mit Wisconsin einen neuen Vertrag geschlossen. Demnach will der Konzern 672 Millionen Dollar an dem Standort investieren und immerhin knapp 1.500 Arbeitsplätze schaffen. Noch stärker als das Volumen der Investitionen ist das der staatlichen Gegenleistungen gesunken – auf nur noch 80 Millionen Dollar.

Für Foxconn lohnt sich der neue Deal dennoch. Denn, weil der Konzern – anders als ursprünglich versprochen – keine Flachbildschirme bauen will, drohte er, jegliche finanzielle Unterstützung zu verlieren. Foxconn äußerte sich entsprechend erfreut und wies darauf hin, dass es sich bei der Investition im höheren dreistelligen Millionenbereich immer noch um eine der größten Kapitalspritzen für ein Entwicklungsprojekt in Wisconsin handele.

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Foxconn bekommt Geld, Wisconsin Jobs

Aber auch Wisconsin profitiert. Ursprünglich hätte der Bundesstaat mehr als 200.000 Dollar pro Arbeitsplatz zuschießen müssen. Dieser Anteil hat sich jetzt auf rund 50.000 Dollar reduziert, was laut Branchenexperten ein eher realistischer Wert ist, wie CNN berichtet.

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Byton: Deutsche Tochter des chinesischen Tesla-Herausforderers insolvent

Foxconn, das während der Corona-Pandemie in dem Werk in Wisconsin Masken und Ventilatoren hergestellt hat, will dort jetzt digitale Gesundheitsprodukte und KI-Roboter sowie Chips oder 5G-Technologien bauen. Auch Teile und Batterien für Elektroautos sollen künftig aus der Foxconn-Fabrik in Wisconsin kommen. Im Februar hatte Foxconn eine Vereinbarung über den Bau von Elektroautos mit Fisker geschlossen. Zuvor war Foxconn bei dem angeschlagenen E-Autobauer Byton eingestiegen. Und auch über die Beteiligung des Konzerns bei einem möglichen Apple-Auto wird noch spekuliert.

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matina

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