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iPhone-Bauer Foxconn will mit Fisker Elektroauto bauen

Der US-amerikanische E-Autobauer Fisker schließt sich mit dem vor allem als iPhone-Fertiger bekannten taiwanischen Foxconn-Konzern zusammen, um ein neues Elektroauto zu bauen. Die Börse freut’s.

2 Min. Lesezeit
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So stellt sich Henrik Fisker offenbar sein neues Elektroauto vor. (Bild: Twitter/Fisker)

Der 2016 von dem dänischen Autoentwickler Henrik Fisker gegründete gleichnamige Elektroautohersteller hat große Ambitionen, aber bisher noch kein Elektroauto auf den Mark gebracht. Nach dem Luxusauto Emotion mit Feststoffakku, dessen Launch angekündigt, aber bisher nicht erfolgt ist, soll ab Ende 2022 der E-SUV Ocean produziert werden. Schon ein Jahr später könnte ein neues E-Fahrzeug folgen, das Fisker gemeinsam mit Foxconn entwickeln will.

Fisker und Foxconn: 250.000 Elektroautos pro Jahr

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Einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen zufolge soll das geplante Elektroauto schon Ende 2023 auf den Markt kommen. Pro Jahr sollen der Vereinbarung zufolge rund 250.000 Fahrzeuge oder mehr gebaut werden. Das entspräche etwa der Hälfte der 2020 von Tesla erzielten Auslieferungen. Details zu dem Auto selbst sind nicht bekannt. Das Fahrzeug ist laut Henrik Fisker „so revolutionär, dass es bis zum Launch Ende 2023 geheim gehalten werden muss“. Vielen könnte es zu futuristisch sein, so der Fisker-Gründer auf Twitter.

Möglich ist, dass Fisker und Foxconn die Fahrzeuge in den USA fertigen lassen, wie das Wall Street Journal berichtet. Foxconn hat eine Fabrik in Wisconsin, die ursprünglich für die Herstellung von LCD-Panels gedacht war. Von Donald Trump im Jahr 2018 als „achtes Weltwunder“ angekündigt, ist die ursprünglich geplante Megafabrik heute angeblich nicht mehr als ein großes Gebäude, das zuletzt als Lagerfläche umfunktioniert wurde. Foxconn soll nur einen Bruchteil der geplanten zehn Milliarden US-Dollar investiert haben, von den versprochenen 13.000 Arbeitsplätzen ganz zu schweigen.

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Foxconn: Byton-Einstieg und Elektroautoplattform

Ob das Fisker-Foxconn-Projekt so schnell wie angekündigt Fahrt aufnehmen kann, ist entsprechend fraglich. Foxconn zufolge könne man das Fahrzeug in der Hälfte der normalerweise üblichen Zeit entwickeln, nämlich in nur 24 Monaten. Foxconn war erst in den vergangenen Monaten stärker ins E-Auto-Geschäft eingestiegen. Das Unternehmen hat eine eigene Elektroautoplattform entwickelt, die es Partnern zur Verfügung stellt. Im Januar war Foxconn bei dem angeschlagenen E-Autobauer Byton eingestiegen und unterstützt die Firma beim für Anfang 2022 angepeilten Produktionsstart des M-Byte. Auch über eine Zusammenarbeit mit Apple bei dessen angeblich geplanten E-Auto wird noch gemunkelt.

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Von dem geheimen Projekt mit Fisker existiert – zumindest öffentlich einsehbar – derweil nicht mehr als eine Skizze eines möglichen E-Autos mit der Unterschrift Fiskers. Beim E-SUV Ocean lief derweil auch nicht alles rund. Eigentlich sollt das Fahrzeug auf Basis der VW-Plattform MEB gebaut werden, eine entsprechende Vereinbarung sei aber nicht zustande gekommen, wie es bei The Verge heißt. Jetzt soll der E-SUV beim Zulieferer Magna gebaut werden, der unter anderem am Bau des I-Pace von Jaguar Land Rover beteiligt ist. Laut Fisker gibt es bisher 12.000 Reservierungen für den Ocean.

Börse feiert E-Auto-Pläne von Fisker und Foxconn

An der Börse wird die Nachricht über die Zusammenarbeit von Fisker und Foxconn und das geplante E-Auto-Projekt jedenfalls positiv aufgenommen. Die an der Wall Street notierte Fisker-Aktie schoss am Mittwoch um 38 Prozent nach oben und legte auch am Donnerstag vorbörslich weiter zu.

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