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Foxconn und Byton verabreden Partnerschaft für Elektro-SUV M-Byte

Die strategische Vereinbarung zwischen dem Apple-Partner und dem Startup soll die Produktion des Elektroautos beschleunigen. Beide Unternehmen treiben dabei ganz unterschiedliche Motive an.

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Von zwei geplanten Modellen blieb nur eines übrig: das Premium-SUV M-Byte links. (Foto: Byton)


Mit dem Premium-SUV M-Byte will das Elektroauto-Startup Byton debütieren. Gleichzeitig will Foxconn die eigenen Anstrengungen in diesem Segment voranbringen. Der Electronic-Manufacturing-Dienstleister (EMS) versucht sich damit aus der Abhängigkeit seines Hauptkunden Apple zu befreien. Also haben beide Unternehmen gemeinsam mit der Wirtschafts- und Technologieregion Nanjing einen Vertrag geschlossen. Dort soll das Fahrzeug im ersten Quartal 2022 vom Band rollen.

Byton präsentierte schon vor Jahren ein Konzept des M-Byte, konnte es aus Geldmangel jedoch nicht produzieren. Auf der IAA 2019 stand schließlich die Serienversion im Rampenlicht. Nun greift Foxconn dem angeschlagenen Startup unter die Arme: Das Unternehmen stellt industrielle Ressourcen in Höhe von 200 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Die gemeinsame Mitteilung nennt zudem „fortschrittliche Fertigungstechnologie“ und „solide Betriebsführungserfahrung“, die Foxconn einbringen will.

Byton kurz vor der Pleite

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Der Deal kommt für Byton gerade noch rechtzeitig, denn das Startup hatte aufgrund von Liquiditätsengpässen bereits den Betrieb eingestellt. Bloomberg berichtet, es werde bis Juni weiter das Geschäft ruhen lassen. Bis dahin soll Byton in First Auto Works eingegliedert werden – dem ursprünglich staatlichen Automobilkonzern Chinas. Vor diesem Schritt hatte der Mitgründer und ehemalige BMW-Manager Carsten Breitfeld immer gewarnt. Er verließ das Unternehmen im April 2019. Das Startup hat in den vergangenen Jahren Hunderte von Millionen Dollar investiert, sie unter anderem in den Aufbau einer Fabrik und die Serienreife des Debütanten gesteckt. Die desolate Situation führte dazu, dass Byton im Juli 2020 seine nordamerikanischen Wurzeln aufgab, Hunderte von Angestellten entließ und am Ende alle inländischen Operationen einstellte.

Foxconn sucht Wege zum E-Auto

Die Situation bei Foxconns Mutterkonzern Hon Hai Precision Industry ist eine andere. Die Geschäfte laufen sehr gut und nun will man neue Felder erschließen. Foxconn produziert bereits Fahrzeugteile für Tesla und hat eine eigene Plattform für Elektro-Autos entwickelt. Das Joint Venture mit Fiat Chrysler war bislang wenig erfolgreich und so könnte der Byton-Deal Foxconn ermöglichen, sich von Apple unabhängiger zu machen und endgültig im Markt für Elektromobilität Fuß zu fassen.

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