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Europa, es geht los: Tesla öffnet erste Supercharger-Standorte für Fremdmarken

Zehn Supercharger-Standorte in den Niederlanden machen den Anfang. Sie stehen ab sofort auch Elektromobilisten anderer Marken offen, sofern die in den Niederlanden gemeldet sind. Abgewickelt wird über die Tesla-App.

2 Min.
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Tesla öffnet Supercharger für Drittmarken. (Foto: Tesla)

Schon seit Jahren hatte Tesla immer wieder angekündigt, seine Supercharger-Infrastruktur auch für andere Marken öffnen zu wollen. Konkreter wurde das Vorhaben seit Dezember 2020. Im Jahr 2021 hatte sich dann zudem Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in die Diskussion eingeschaltet und Tesla aufgefordert, die europäische Ladeinfrastruktur markenunabhängig zu öffnen. Die besteht aus immer hin über 6.000 Superchargern an über 600 europäischen Standorten.

Öffnung der Supercharger seit Jahren angekündigt

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Elon Musk hatte das mehrfach zugesagt, dabei aber stets verlangt, dass sich die interessierten Autobauer an den Kosten für den Aufbau und den Betrieb des Supercharger-Netzes beteiligen müssten. Auch wenn das bislang nicht passiert ist, hat sich der US-Autobauer nun entschieden, testweise Standorte in den Niederlanden zu öffnen.

Konkret betrifft Teslas Pilotprojekt zehn Standorte in den Niederlanden, nämlich die Supercharger in Sassenheim, Apeldoorn Oost, Meerkerk, Hengelo, Tilburg, Duiven, Breukelen, Naarden, Eemnes und Zwolle. Ladewillige mit Nicht-Tesla-E-Autos können ab sofort ihre Fahrzeuge dort laden, sofern sie erstens in den Niederlanden gemeldet sind und zweitens die aktuelle Tesla-App ab Version 4.2.3 installiert und eine gültige Zahlungsmethode hinterlegt haben.

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Testphase soll möglich Engpässe offenbaren

Über die zehn Standorte möchte sich Tesla zunächst ansehen, wie sich die Öffnung auswirkt. Wichtig für den Autobauer ist es, stets sicherzustellen, dass seine eigenen Kunden bevorzugt und ohne größere Verzögerungen laden können. Eine Überlastung der Standorte durch Nutzende anderer Marken liefe Teslas Interessen zuwider.

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Das scheint Tesla im Wesentlichen über den Preis regeln zu wollen. Zwar betont der Anbieter, dass „die Preise je nach Standort variieren“ werden und man sie jedenfalls vor dem Start des Ladevorgangs in der App sehen könne. Auf Twitter wird indes von ersten Nutzenden gepostet, dass Tesla-Fahrende wohl 0,24 und Nutzende anderer Marken 0,57 Euro pro Kilowattstunde aufwenden müssen.

Tesla dazu: „Die Preise für Nicht-Tesla-Fahrer spiegeln die zusätzlichen Kosten wider, die durch die Unterstützung des Ladens einer breiten Palette von Fahrzeugen und die Anpassung unserer Standorte an diese Fahrzeuge entstehen.“ Offenbar beteiligen sich zwar nicht die Hersteller anderer Marken an den Supercharger-Standorten – dafür aber deren Kunden …

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Übrigens: Wenn euch der Ausbaustatus des Supercharger-Netzwerks interessiert, empfiehlt es sich, diesem Tesla-Twitteraccount zu folgen, der genau diese Infos gibt.

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